Historische Gebäude sind nicht nur Bestandteil unseres kulturellen Erbes, sondern auch wertvolle Ressource für unsere Zukunft. Ihre Konstruktionen basieren auf Handwerkstechniken, die sich über lange Zeit entwickelt und verfeinert haben. Dabei wurden naturnahe Produkte aus regionaler Wertschöpfung verbaut. Die einzelnen Bauteile besitzen lange Lebensdauer und hohe Reparaturfähigkeit. Diese Gebäude sind nachhaltig, verfügen in der Regel über eine günstige Gesamtenergiebilanz und hinterlassen einen sanften ökologischen Fußabdruck. Vor allem aber prägen sie unsere Kulturlandschaft.

Klimakrise und Energiewende stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen, die auch unseren historischen Baubestand in all seiner Vielfalt umfasst. Das betrifft sowohl Gebäude in städtischen Ballungsräumen, als auch ländliche Regionen. Expertinnen und Experten auf dem Gebiet von Sanierung und Revitalisierung unseres Baubestandes sind mit komplexen Fragestellungen konfrontiert. Es bedarf technischer, rechtlicher, wirtschaftlicher, soziokultureller und architektonischer Kompetenzen, um diese Herausforderungen zu meistern. Ein entwickeltes ästhetisches Empfinden hilft baukünstlerische Aspekte zu erfassen.

Das Curriculum des Universitätslehrgangs "Sanierung und Revitalisierung" trägt diesem Bedarf Rechnung und spannt mit jedem einzelnen Modul ein neues Themenfeld auf. Es werden dazu unterschiedliche Facetten beleuchtet und miteinander verknüpft. Gleichsam einem Näherungsverfahren werden die Studierenden immer tiefer in die Materie hineingeführt, um dann daraus eigene Expertise aufzubauen. Wissenschaftlichem Arbeiten kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Theorie wird mit Praxis verknüpft. Ziel ist ein Gesamtverständnis für die Komplexität von Sanierung und Revitalisierung zu vermitteln.

Zielgruppe

MitarbeiterInnen, die auf folgenden Gebieten tätig sind: Architektur, Denkmalpflege, Ingenieurwesen, Baumeisterbetrieben und Bauunternehmen,  Bauträgerwesen, Immobilienverwaltungen – auch von kirchlichen, institutionellen oder familiären Eigentümern aber auch Verwaltungsbehörden auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene als auch facheinschlägigen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, sowie Personen, die aus anderen Motiven Kompetenzen auf dem Gebiet Sanierung und Revitalisierung erwerben wollen.

Studienvariante
Master of Science
Master of Science
Akademische_r Expert_in in Sanierung und Revitalisierung
Zulassungs­voraussetzungen
Studium oder gleichzuhaltende Qualifikation lt. Verordnung
Studium oder gleichzuhaltende Qualifikation lt. Verordnung
Studium oder Berufserfahrung lt. Verordnung
Lernformat
Dauer
5 Semester, berufsbegleitend
4 Semester, berufsbegleitend
3 Semester, berufsbegleitend
ECTS-Punkte
120
90
60
Lehrgangsbeitrag
EUR 18.500,--
EUR 14.500,--
EUR 8.500,--
Präsenzphasen
Mo-Sa
Mo-Sa
Mo-Sa
TeilnehmerInnen
max. 20
max. 20
max. 20
Beginn
Wintersemester 2021/22
Wintersemester 2022/23
Wintersemester 2022/23
Sprache
Deutsch
Deutsch
Deutsch
Verordnung (Curriculum)
Studienort
Donau-Universität Krems
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Veranstalter

Infomaterial

Förderungen

Studieren in Krems

Die Donau-Universität Krems im Filmportät
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