Die hochwertige Sanierung von Bestandsbauten im städtischen und ländlichen Raum stellt eine zentrale Herausforderung der Bauwirtschaft dar und dieser Trend wird sich in Zukunft verstärken. Um für diese Herausforderungen gerüstet zu sein, sind entsprechende Kenntnisse im Bereich der nutzergerechten Sanierung erforderlich. Gefragt sind in Zukunft ExpertInnen der Sanierung, die in der Lage sind, gesamtheitliche Lösungen anzubieten. Sie müssen es verstehen, Anforderungen der Bautechnik und Bauphysik, der Ökologie und der Optimierung der Energiekennzahlen mit den wirtschaftlichen Herausforderungen und den Anliegen des Denkmalschutzes fachgerecht zu verbinden. Dazu ist eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themenbereichen nötig. Nur so ist eine zeitgemäße Werterhaltung unseres baukulturellen Erbes möglich und gesichert.

Der seit vielen Jahren etablierte Universitätslehrgang "Sanierung und Revitalisierung" reagiert auf die vielfältigen Ansprüche der aktuellen Komplexität von Sanierungsvorhaben mit einem dafür speziell entwickelten und erprobten Repertoire an gesamtheitlicher Fachexpertise und Wissenstransformation.

Anhand von aktuellsten Tools und Programmen werden für die Bearbeitung konkreter Aufgabenstellungen bauphysikalische Kalkulationen und Bemessungen ebenso durchgeführt wie thermodynamische Simulationsberechnungen. Praktische Erfahrungen werden durch Intensiv-Modulwochen in Ländern wie Italien, Tschechien oder der Schweiz gesammelt. Die Kooperationen mit den örtlichen Universitäten, Behörden, Eigentümern und stellen eine wesentliche Voraussetzung zur Entwicklung konkreter Lösungsansätze von lokalen Problemstellungen dar. Unsere Drohne mit Wärmebildkamera ermöglicht neue Perspektiven und Herangehensweisen wie etwa im Bereich von Schadensaufnahmen in Erdbebengebieten. Die Präsentation und Diskussion von Erkenntnissen aus laufenden Forschungsprojekten wie „monumentum ad usum“ oder spezifischen Lehrgängen wie „Schimmel im Bauwesen“ gewährleisten den Aktualitätsanspruch des heute erforderlichen Wissensspektrums der Studierenden.

Dank dieses hohen Ausbildungsniveaus machen ehemalige Lehrgangsteilnehmende von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Abschluss- und Masterthesen zu publizieren und so eine wissenschaftliche Karriere zu starten.

Der 5-semestrige Universitätslehrgang "Sanierung und Revitalisierung - Planen und Entwerfen, MSc" baut auf dem 4-semestrigen Lehrgang auf und vertieft den vorangegangenen Lehrgang in planerischer und konstruktiver Hinsicht.

Zielgruppe

MitarbeiterInnen von Unternehmen im Bereich Architektur, Ingenieurwesen, Bauträger, Immobilienverwaltung, Denkmalpflege, Baumeister, Bauunternehmen, Institutionellen und kirchlichen Immobilienbesitz sowie Family Offices. Verantwortliche Personen der Verwaltung und Administration in Gemeinden, Ländern und Institutionen auf Bundesebene.

Studienvariante
Master of Science
Master of Science
Akademische/r Experte/in in Sanierung und Revitalisierung
Zulassungs­voraussetzungen
Studium oder gleichzuhaltende Qualifikation lt. Verordnung
Studium oder gleichzuhaltende Qualifikation lt. Verordnung
Studium oder Berufserfahrung lt. Verordnung
Lernformat
Dauer
5 Semester, berufsbegleitend
4 Semester, berufsbegleitend
3 Semester, berufsbegleitend
ECTS-Punkte
120
90
60
Lehrgangsbeitrag
EUR 18.500,--
EUR 14.500,--
EUR 8.500,--
Präsenzphasen
Mo-Sa
Mo-Sa
Mo-Sa
TeilnehmerInnen
max. 20
max. 20
max. 20
Beginn
Wintersemester 2020/21
Wintersemester 2020/21
Wintersemester 2020/21
Sprache
Deutsch
Deutsch
Deutsch
Verordnung (Curriculum)
Studienort
Donau-Universität Krems
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Veranstalter

Kontakt

Infomaterial

Förderungen

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Die Donau-Universität Krems im Filmportät
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