DEUTSCH
Bildungsmanagement und Pädagogik Schreibwerkstatt - Grundlagen des Wissenschaftlichen Schreibens Inhalt Anmeldung

Schreibwerkstatt - Grundlagen des Wissenschaftlichen Schreibens

Vorgehensweisen

Der Kurs ist interaktiv angelegt und soll die Teilnehmenden ins Schreiben, also in eine Auseinandersetzung mit ihren eigenen Gedanken und ins Kommunizieren mit den anderen bringen. Textfeedback und Textgespräche sind dafür eine wichtige Grundlage. Die konventionelle Seite des Schreibens wird dabei nicht vergessen, aber es wird eher ihre Bedeutung statt der Details angesprochen,. Die Teilnehmenden sollen Zugang zu Ressourcen erhalten, die sie für das Schreiben ihrer Texte nutzen können.

 

Tag 1: Themenblöcke und Programm

 

Die eigene Schreibpraxis & Schreibblockaden

 

Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Schreibpraxis, formulieren wiederkehrende Probleme und artikulieren Erwartungen an den Kurs, der mit dem Programm abgeglichen wird.

 

Schreibprozess, Schreibstrategien & Zeitplanung beim Schreiben

 

Rekursivität im Schreiben und die langsame Verfertigung von Texten stehen im Zentrum dieses Blocks. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Schreibgewohnheiten, ehe sie sich mit nützlichen Aspekten der Prozesssteuerung und Planung vertraut machen. Einige Grundlagen zum Verständnis des Zusammenhangs von Schreiben und Denken werden gelegt.

 

Textzusammenfassung & Zitierkonventionen

 

Die Seele des wissenschaftlichen Schreibens ist das Zusammenfassen dessen, was andere an Wissen entwickelt und publiziert haben. Ein grosser Teil aller wissenschaftlichen Texte setzt sich aus dem zusammen, was man aus anderen Texten importiert hat. Deshalb ist auch das Zitieren von so grosser Bedeutung. Welche Verpflichtungen sich aus dem Zusammenfassen, Zitieren und Synthetisieren von Texten ergeben, ist Gegenstand dieses Blocks.

 

Textsorten und Schreibkulturen: Die wichtigsten Texte & ihre Herstellung

 

Die Wissenschaften haben nicht nur Verfahren zur Wissensgewinnung sondern haben auch Textarten entwickelt, mit denen sich neues Wissen zuverlässig und wirkungsvoll kommunizieren lässt. Wie diese Textarten aussehen, und welche es darüber hinaus auch noch gibt, ist Gegenstand dieses Blocks. Eine Übersicht hilft zu verstehen, welche Texte im Studium verwendet werden, und wie sie beschaffen sind.

 

 

Tag 2: Themenblöcke und Programm

 

Wissenschaftlich Argumentieren

 

Wie begründet man Aussagen in den Wissenschaften und wie setzt man sich mit den Behauptungen anderer auseinander? Die wissenschaftliche Argumentation funktioniert nach eigenen Mustern und Regeln. Dieser Block beschäftigt sich mit Fragen wie man eine These formuliert und mit Belegen untermauert, wie man mit Gegenmeinungen umgeht oder auch wie man Kritik sachlich verfasst.

 

Wissenschaftssprache

 

Die sprachlichen Besonderheiten wissenschaftlicher Texte spürt man beim Lesen genau, aber sie in ihrer Wissenschaftlichkeit auch dingfest zu machen und zu benennen, ist oft schwierig. Dieser Block zeigt einige der wichtigsten Eigenschaften der Wissenschaftssprache auf, erläutert, wie die Sprache mit genauem Denken und Kommunizieren zusammenhängt und hilft dabei seinen persönlichen Schreibstil wissenschaftlich zu optimieren.

 

Feedback in Gruppen

 

Zu diesem Block bringen die TeilnehmerInnen einen eigenen, kürzlich geschriebenen Text (ca zwei Seiten inkl. vier Kopien) mit, damit in Kleingruppen Feedbackgespräche geführt werden können. Sie erhalten eine Einführung in die Grundlagen des Feedback und erfahren, dass man nie so intensive fachliche Gespräche führt wie bei der Auseinandersetzung mit Texten!