Neu!

Social Management

Master of Science in Social Management

Master of Science in Social Management

Erweitern Sie Ihr Wissen über die Zusammenhänge zwischen sozialen Problemlagen, gesellschaftlichen und sozialpolitischen Reaktionsweisen sowie die organisationale Bearbeitung der Veränderungen im sozialen Feld. Fördern Sie Ihr Reflexionsvermögen sowohl hinsichtlich der unterschiedlichen Blickwinkel, unter denen Organisationen und ihr Management betrachtet werden können, als auch des persönlichen Zugangs im Hinblick auf neue Aufgaben im Studium und in der Praxis. Weiterentwicklung der Handlungsfähigkeit im Umgang mit Situationen und Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit Managementaufgaben stellen.

Inhalt des Lehrgangs ist es, wichtige operative und strategische Fragen zur Entwicklung von sozialen Organisationen, betriebswirtschaftliche Optimierungen und Herausforderungen, Entwicklung und Förderung personeller Prozesse und Instrumentarien, Führungsverhalten, Führungskommunikation, gesetzliche Rahmenbedingungen und Spezifika des Sozialbereichs zu analysieren. Der Erfolg durch Qualität und andere Erfolgsfaktoren sind ebenfalls wichtige Schwerpunkte.

Unterrichtsprogramm

Pflichtfächer

Einführung in die Sozialwirtschaft und das Social Management, BSC

Ziele

Das Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden mit ökonomischen Problemstellungen bei der Erbringung von sozialen Dienstleistungen vertraut zu machen. Es werden praxisnahe Problemfelder des Sozialmanagements behandelt und theoretisch aufbereitet. Nach einer umfassenden und differenzierten Beschäftigung mit den konstruktiven Merkmalen der Sozialwirtschaft und des Sozialstaates sollen die Studierenden Anspruchsgruppen eines Unternehmens der Sozialwirtschaft identifizieren können und auf Basis von deren Anforderungen an unternehmerisches Handeln ein Verständnis für die Konstruktion eines Unternehmensleitbilds (Mission, Vision) gewinnen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, die relevante Umwelt und ihre Veränderungen zu identifizieren und hieraus Chancen- bzw. Bedrohungspotenziale für die Ziele von Unternehmen des Dritten Sektors abzuleiten und zu operationalisieren. Gleichfalls sind sie in der Lage, Methoden zur Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren, zur Ermittlung der relativen Wettbewerbsposition, konkurrenzbezogener Stärken und Schwächen anzuwenden sowie aus den Ergebnissen strategische Handlungsnotwendigkeiten abzuleiten.

Inhalte

Folgende Themenfelder stehen im Fokus des Seminars:

  • Ausgangslage der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • System der Sozialwirtschaft, Aufgabenbereiche und Handlungsfelder
  • Wissenschaftliche Grundlagen der Sozialwirtschaftslehre
  • Bezugs- und Ordnungssysteme (Dritter Sektor, NPO, NGO, - Von der Selbstver- sorgung bis hin zur speziellen professionellen Versorgung; Versorgung im markt- wirtschaftlichen Kontext)
  • Wohlfahrtsstaat, öffentliche und private Daseinsvorsorge
  • Der Sozialstaat in der Krise
  • Besonderheiten und Merkmale des Managements in der Sozialwirtschaft
  • Erfolgreiche Managementkonzepte in der Sozialwirtschaft
  • Balanced Scorecard (BSC) – vielseitiges Planungs- und Steuerungsinstrument
  • Ganzheitliche Unternehmensführung in NPOs
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Strategisches Marketing

Ziele

Als oberstes Lernziel gilt es die Bedeutung von strategischem Sozialmarketing und der Umsetzung von operativen Marketinginstrumenten für die eigene Führungspraxis zu erkennen. Die kritische und anwendungsgerechte Reflexion etablierter Sozialmarketing Strategien und Techniken sollen möglichst rasch praxistaugliche Instrumente vermitteln.  Die Etablierung eines Sozialmarketingprozesses in der Organisationswirklichkeit und die Anwendung der operativen Instrumente (Sozialmarketingmix) im Organisationsumfeld werden erarbeitet und an Hand von praktischen Beispielen verdeutlicht.

Es sollte für die Studierenden nach dem Modul möglich sein einen eigenen Marketingplan zu erstellen bzw. das Wissen  vorhanden sein, wie NPO Marketing als Führungsinstrument eingesetzt werden kann. Gleichzeitig sollten aber auch Strategien zur Begegnung von Anwendungsproblemen bekannt sein und somit Sicherheit für die eigene Führungsrolle vermitteln worden sein.

Inhalte
  • Grundlagen des Marketings und Besonderheiten des Dienstleistungsmarketings
  • Rolle und Funktion des Marketings in NPO´s
  • Strategisches/Operatives Marketing
  • Besonderheiten des Sozialmarketings
  • Organisatorische Einbindung von Marketing (Integrierte Kommunikation)
  • Marketingprozess und Marketingplan
  • Konstruktiver Umgang mit Anwendungsproblemen in der Praxis
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

4

Fundraising

Ziele
  • Erwerb von Grundkenntnissen des Fundraisings
  • Erlernen theoretischer und praktischer Schlüsselqualifikationen modernen Fundraisings
  • Wissen über Methodik, Medien und Möglichkeiten effizienter und langfristiger Mittelakquise
  • Planung, Organisation und (theoretische) Durchführung eines konkreten FR-Projektes mit den erlernten zentralen Instrumenten
Inhalte
  • Begriff und Eingrenzung: Fundraising
  • Organisatorische Grundlagen für erfolgreiches Fundraising
  • FR-Ziele
  • Selbstdarstellung von NPOs
  • Strategische Mittelakquise
  • Fundraising-Instrumente
  • Fundraising-Medien
  • Werkzeuge und Grundregeln des Fundraising
  • Aufbau von FR-Kampagnen
  • Spenden, Sponsoring, Stiftungen und Förderungen
  • CSR und CSV
  • Ethik im Fundraising
  • Überblick über den österreichischen Spendenmarkt
  • Dachverband, Tagungen und Netzwerk
  • Relevante Literatur
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

4

Volkswirtschaftliche Aspekte der Sozialwirtschaft

Ziele

Grundlegende Kenntnisse volkswirtschaftlicher Fragestellungen, Modelle und theoretischer Erklärungsansätze. Beschreibung der Rahmenbedingungen, Finanzierung und Wirkung der österreichischen Sozialpolitik auf volkswirtschaftliche Aggregate. Einbindung der österreichi- schen Volkswirtschaft in globale Güter- und Finanzströme, Institutionen und deren Auswirkun- gen auf den Handlungsspielraum und konkrete Umsetzung österreichischer Fiskal- und Budgetpolitik.

Inhalte
  • Volkswirtschaftslehre- Grundfragen
  • Wissenschaftstheoretische Einordnung der Volkswirtschaftslehre
  • Grundmodelle zur Erklärung wirtschaftlicher Fragestellungen
  • Wirtschaftsdynamik & Dimensionen
  • Ziele & Aufgabenstellungen der Sozial – und Wirtschaftspolitik
  • Marktmechanismus, Störungen, negative Auswirkungen als Argument für staatliche Eingriffe
  • Ausgewählte Aspekte österreichischer Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

5

Rechnungswesen und Finanzierung, Controlling

Ziele

Grundsätzliches Verständnis des Rechnungswesens als unterstützendes Instrument für Managemententscheidungen. Kenntnis der wesentlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches (UGB). Befähigung zum Aufstellen und Interpretieren einfacher Jahresabschlüsse einschließlich Kennzahlenanalyse. Grundlegende Kenntnisse der betrieblichen Kostenrechnungen. Anwendung ausgewählter Instrumente der betrieblichen Erfolgsrechnung und Überleitung zu Fragen des betrieblichen Controllings. Unterscheidung der Fragestellungen und Instrumente des strategischen und des operativen Controllings. Entstehung und Verständnis von Finanzplänen.

Anwendung der erlernten Instrumente unter besonderer Berücksichtigung des Non-Profit-Sektors und der Betriebe der Sozialwirtschaft in Österreich und Deutschland.

Inhalte

Block 1 – Buchführung, Bilanzierung, Gewinn- und Verlustrechnung (externes Rechnungswesen)

  • Grundlagen des sozialw. Rechnungswesens (Doppik, Systematik: Finanzbuchführung / Betriebsbuchführung, Bilanz, GuV, Inventur, Inventar)
  • Buchführung (Buchführung als Bestandsrechnung, Buchungssatz, Buchführung als Erfolgsrechnung)
  • Buchführungsspezifika (z. B. Umsatzsteuer, Abschreibungen)
  • Jahresabschlussanalyse am Beispiel Jahresabschlusses (Analyse von Vermögen, Kapital, Liquidität, Rentabilität anhand diverser Kennzahlen)

 

Block 2 – Kosten- und Leistungsrechnung (internes Rechnungswesen)

  • Begrifflichkeiten und Verfahren der Kosten- und Leistungsrechnung (Zwecke KLR, Rechengrößen wie Einzahlungen, Einnahmen,…, Kostenbegriffe, Kostentheorie mit Gewinnschwelle und Break-Even-Analyse)
  • Grundüberlegungen zu Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung
  • Moderne Verfahren der Kostenrechnung und des Kostenmanagements (Deckungsbeitragsrechnung, Prozesskostenrechnung)
     

Block 3 – Finanzmanagement und Controlling

  • Grundlagen des Controlling
  • Operatives Controlling / Kennzahlen-(systeme) / Finanzpläne
  • Strategisches Controlling
  • Ganzheitliche Steuerungssysteme
  • Ganzheitliche Unternehmensführung
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Projektmanagement

Ziele
  • Erlernen theoretischer und praktischer Schlüsselqualifikationen modernen Projektmanagements
  • Erwerb fundierten Fachwissens, Methodik und Techniken zur effizienten Durchführung von Projekten im Sozialbereich
  • Planung, Organisation und (theoretische) Durchführung eines konkreten Projektes mit den erlernten zentralen Instrumenten des Projektmanagement
Inhalte
  • Grundlagen des Projektmanagements
  • Projektbeteiligte: AuftraggeberIn, Projektleitung, Projektteam, Umfeld, Stakeholder,
  • Führungskompetenz in Projekten: Gefahren, Potenziale und Dynamiken
  • Projektteam: Zusammensetzung, Phasen, Motivation, Kompetenzen
  • Projektplanung: Ziele, Projektantrag und Projektauftrag
  • Strukturierte Projektarchitektur: Gliederung und Phasen
  • Werkzeuge des Projektmanagements (PSP, Netzplan, usw.)
  • Controlling: Kostenplan, Ressourcenplan, Terminplan, Riskenplan
  • Konflikt- und Krisenmanagement in Projekten
  • Reporting & Dokumentation
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

5

Wissenschaftliches Arbeiten

Inhalte
  • Ein kleine Einführung in die Wissenschaftstheorie
  • Der Wissensbegriff
  • Die Forschungsfrage und die Disposition
  • Methodenüberblick (qualitative und quantitative Methoden); welche Methode passt zu meiner Forschungsfrage?)
  • Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit
  • Regeln und Tipps zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit (v.a. Zitierregeln)
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Qualitative Sozialforschung

Ziele

Dieses Seminar zu "Qualitativer Sozialforschung" soll Studierende in aktuellen Forschungsprozessen zur Projektarbeit und Master-Thesis unterstützen.
Es soll aufbauend auf bereits erworbene Inhalte des Moduls "Wissenschaftliches Arbeiten" der Universitätslehrgänge konkrete Fragestellungen hinsichtlich Planung, Umsetzung und Anwendung ausgewählter Methoden der qualitativen Sozialforschung vertiefende Erkenntnisse vermitteln.

Diese Veranstaltung ist einerseits eine Weiterführung nach dem Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" und dient auch als Aktualisierung für AkademikerInnen um den "State of the Art" derzeit aktueller Forschungsmethodologie aufzufrischen.

Idealerweise nehmen Studierende konkrete Fragen zum Seminar mit bzw. haben die Möglichkeit anhand eigener Forschungsprozesse innerhalb dieser Veranstaltung konkrete Fragen zu klären, zu üben und selbstständig anzuwenden.

Inhalte

Es werden Grundprinzipien und -haltungen qualitativer Forschungsmethodologie, Ziele und mögliche Fragestellungen qualitativer Forschung, Ablauf des Forschungsprozesses, ausgewählte Erhebungsverfahren sowie ausgewählte Auswertungsmethoden besprochen.
Der Unterricht setzt sich aus Theorieinputs, Übungen und Rollenspielen zusammen.

 

Lernformat

Präsenzlehre

Quantitative Sozialforschung

Ziele

Möglichkeiten und Grenzen quantitativer Erhebungsmethoden kennenlernen und eigene Fragebögen erstellen und auswerten können

Inhalte

Studierende sollen einen Überblick über die Möglichkeiten der quantitativen Methoden der Erhebung mit Schwerpunkt Fragebogenerstellung und Stichprobenziehung kennenlernen und gute von schlechten Fragebögen unterscheiden lernen (Gütekriterien), sowie eigene quantitative Erhebungen planen und auch durchführen können.

Lernformat

Präsenzlehre

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ziele
  • Die Relevanz von Public Relations für die Arbeit sozialer Organisationen verstehen
  • Die einzelnen Kräfte der Gesellschaft und die Bedeutung der Kommunikation dabei verstehen
  • PR-Konzepte und Kommunikationspläne entwickeln können
  • PR-Instrumente in der praktischen Arbeit anwenden und umsetzen können
  • Die Rolle und Anforderungen der Medien kennen und verstehen
  • Erfolgreiche Kommunikation mit und durch Medien beherrschen
Inhalte
  • PR: Basiswissen, PR-Ziele und Prinzipien, PR-Konzepte und Kampagnen erstellen
  • Kommunikationsdisziplinen und Maßnahmen: Interne Kommunikation, Medienarbeit, Kreative PR, Lobbying, Publishing, Campaigning, Digital Media
  • Corporate Social Responsibility und ihre Auswirkung auf NPO
  • Die Welt der Medien: Was Medien und Journalisten brauchen
  • Faktoren wie Glaubwürdigkeit und Vertrauen und ihr Zusammenspiel
  • Basics der aktiven Presse- und Medienarbeit
  • Instrumente der Presse- und Medienarbeit
  • Pressetexte
  • Presseveranstaltungen
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

4

Personalwirtschaft und Human Ressource Management

Ziele

Ausgehend von grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen erschließen sich die Studierenden den umfassenden und komplexen Themenbereich des Personalmanagements und der Führung sozialer Betriebe. Sie vermögen dessen Beitrag zur betrieblichen Leistungserstellung zu erkennen bzw.
zu erklären sowie bestehende Konzepte und Verfahrensweisen mit Blick auf die Besonderheiten der beruflichen Praxis in sozialen Betrieben zu beurteilen.

Inhalte
  • Management als Grunddisziplin
  • HRM als Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre
  • Grundfragen und Theorien des HRM
  • Leistungsförderung und Leistungsmessung
  • Vergütungspolitik, flexible Entgeltsysteme, Beteiligungssysteme, Anreizsysteme
  • Ehrenamt – Attraktion und Anreiz freiwilligen Engagements in sozialen Unternehmen,
  • Grundlagen und Theorien der Personalführung
  • Leitungshandeln/Leitungsverhalten in NPOs
  • Gestaltung von Führungsbeziehungen durch Führungsstile und –instrumente
  • Führungskommunikation
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

9

Organisationsmanagement und Organisational Behaviour

Ziele

Die Studierenden gewinnen ein Verständnis für das Verhalten in Organisationen auf der Ebene von Individuen bzw. Gruppen und seiner Bedingungsfaktoren. Ziel ist der Erwerb von Handlungskompetenz zur Steuerung von Verhaltensprozessen mit Blick auf die Erreichung des Unternehmensziel bzw. zur Abstimmung von Interessen der verschiedenen betrieblichen Akteure und ihrer Gruppen.

Des weiteren werden die Studierenden befähigt, Formen organisatorischer Differenzierung und Integration in Unternehmen der Sozialwirtschaft zu erkennen und praxisorientiert zu bewerten. Im Rahmen des Moduls erwerben die Studierenden Handlungskompetenz, um die handlungspraktische Fragestellung „welche Organisation für welche Situation“ angemessen diskutieren und entscheiden zu können. Sie werden in die Lage versetzt, bei der Steuerung von Prozessen des organisatorischen Wandels die relevanten kulturellen Aspekte und die jeweils wirksamen Macht- und Konfliktlagen angemessen zu berücksichtigen.

Inhalte
  • Was ist Organizational Behaviour? Gegenstandsbereiche, Herausforderungen und Chancen eines interdisziplinären betrieblichen Handlungsfeldes
  • Der Mitarbeiter als Grundbaustein der Organisation
  • Einstieg und Eingliederung in die Organisation
  • Individuelle Beurteilung der Arbeitssituation, Psychologie des Arbeitsverhaltens
  • Die Gruppenperspektive: Interaktion, Kommunikation und Kooperation
  • Motivation und Motivationssteigerung, Steuerung des Arbeitsverhaltens, Stress, Konflikte und Mobbing – zum Umgang mit herausfordernden Arbeitserfahrungen
  • Organizational Culture und Commitment
  • Überblick über Methoden der Organisationsentwicklung
  • Die internationale Dimension – Wahrnehmen und Verstehen von Unterschieden
  • Prinzipien der Organisationslehre, Organisationstheorie
  • Organisation als Führungsinstrument
  • Typologien und Effizienzkriterien von Organisationsformen
  • Organisationstechniken (Darstellungs- und Dokumentationstechniken, Techniken zur Aufnahme und Analyse des Problemfeldes, Techniken zur Einführung und Durchsetzung der gewählten Alternative)
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

11

Rechtskompetenz (Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht)

Ziele

Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen soll in der Lehrveranstaltung ein rechtliches Grundwissen vermittelt werden. Insbesondere soll ein Verständnis für juristische Problemstellungen erarbeitet werden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollen weiters mit Sachverhalten aus der Praxis vertraut werden, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit auftreten können.

Inhalte

Die Lehrveranstaltung behandelt Rechtsgebiete, die im Wirtschaftsleben von praktischer Bedeutung sind, wobei die Problemstellungen aus der Sicht von Führungskräften aufgearbeitet werden. Schwerpunkte dieser rechtlichen Ausbildung werden allgemeines Zivilrecht, Unternehmensrecht, Gesellschaftsrecht sowie Arbeits- und Sozialrecht sein. Zusätzlich werden die Grundsätze der Rechtsdurchsetzung behandelt werden.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

7

Organisationsentwicklung / Sozialraumorientierung

Ziele

Das Amt für Jugend und Familie der Stadt Graz beschäftigt sich seit 2004 mit dem Fachkonzept Sozialraumorientierung (SRO) und setzt es seit 2010 praktisch um: auf fachlicher, organisatorischer, struktureller und finanzieller Ebene. Der „Grazer Weg“ in der SRO ist ein integriertes Konzept und gleichzeitig auch ein fortlaufender Prozess.

Organisationen sind laufend gefordert, sich neu auszurichten, sich ständig ändernden Ansprüchen gerecht zu werden, andere Lösungen für immer neu aufkommende Fragestellungen und Herausforderungen zu treffen, weitere Geschäftsfelder zu entdecken und zu besetzen, Innovationen hervorzubringen und für all das sich auch stets selbst einem Kulturwandel zu unterziehen.

Wieso machen Organisationen dies? Entweder weil sie dazu „gezwungen“ werden – sei es durch äußere Krisen, Mitbewerber, Finanznöte etc. - oder weil sie ihr „Selbstverständnis“ dazu zwingt, sich immer wieder grundlegend zu hinterfragen, um im Sinne einer „lernenden Organisation“ die Zukunft aktiv mitzugestalten als lediglich darauf zu reagieren.

Anhand des Praxisbeispiels des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Graz und der Einführung des Fachkonzeptes der SRO vor rund 15 Jahren wird exemplarisch ein Organisationsentwicklungsprozess nachgezeichnet.

Inhalte
  • Überblick über Methoden und Steuerung in der Organisationsentwicklung anhand des Praxisbeispiels der Einführung des integrierten Fachkonzeptes Sozialraumorientierung im Amt für Jugend und Familie der Stadt Graz
  • Strukturierung des Organisationsentwicklungs-Prozesses
  • Systemisches Organisationsentwicklungs-Verständnis
  • Überblick über Entwicklung der Organisation (allgemein und anhand des Praxisbeispiels)
  • Soziale Innovation
  • Strategieentwicklung und Organisationsidentität
  • Social Design
  • Agile Organisationen
  • Controlling
Lernergebnisse

Kenntnisse (Wissen)

Die Studierenden wissen über wesentliche Phasen der Organisationsentwicklung, insbesondere des Change-Management aus systemischer Sicht Bescheid und kennen die organisationalen Wirkungen und die Bedeutung des integrierten Fachkonzeptes SRO nach Prof. Wolfgang Hinte, wie es in Form des „Grazer Weges“ im Amt für Jugend und Familie der Stadt Graz umgesetzt ist.

Fertigkeiten (Können)

Die Studierenden können einen Organisationsentwicklungs-Prozess planen und wissen um Voraussetzungen, Hindernisse, Meilensteine sowie die Herausforderungen, diesen Prozess agil zu steuern.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

4

Konflikt- und Beschwerdemanagement

Ziele

Die Studierenden sollen die Stadien von Konfliktentwicklung und die jeweilige Methode der Konfliktbearbeitung kennen lernen. Sie sollen verstehen, wie Konfliktprävention innerhalb eines Organisationssystems erfolgen kann und daher auch mit den wichtigsten Beschreibungsdimensionen für eine Organisation aus systemischer Sicht hinsichtlich einer positiven Konfliktkultur vertraut werden. Sie sollen den Zusammenhang zwischen Beschwerdemanagement, Konfliktmanagement und Organisation im Sinne einer lernenden Organisation verstehen und analysieren lernen. Sie sollen lernen, entsprechende Konflikt- und Beschwerdemanagement-Konzepte für ihre jeweilige Organisation zu erarbeiten.

Inhalte

Konflikttheorien und Konfliktdefinitionen – Beschwerden als „Unterkapitel“ von möglicher Konfliktgenese.

Eskalationsstufen von Konflikten (nach Glasl) und Konfliktlösungsmethoden

Über die Wechselwirkung die Gestaltung von Organisationen und Konflikt/Beschwerden aus systemischer Sicht

Strategien der Konfliktbewältigung

Konflikt- und Beschwerdeprophylaxe

Die Rolle von Supervision, Coaching und Teambuildingmassnahmen als Hilfen bei Konflikt-Prävention

Aspekte des Beschwerdemanagements – auch als imagebildende Dimension

Gestaltung von Managementsystemen, die Konflikte und Beschwerden als Lernchance verarbeiten

Die Rolle von Führungskräften bei der Einführung und Gestaltung von Konfliktmanagement- und Beschwerdesystemen.

Beispielhafte Erarbeitung von Konflikt- und Beschwerdemanagement-Konzepten

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Risiko- und Qualitätsmanagement

Ziele

Ziel der Veranstaltung ist es, die Kernelemente und theoretischen Grundlagen zum Qualitätsmanagement und Risikomanagement zu vermitteln. Die Studierenden werden befähigt, die Ansätze und Methoden des Qualitätsmanagements und des Risikomanagements zu verknüpfen. Nach Abschluss der Veranstaltung sollen die Studierenden in der Lage sein, den Regelkreislauf des Risikomanagements auf ein Praxisbeispiel anzuwenden.

Inhalte
  • Kennzeichen einer ganzheitlichen Unternehmenssteuerung im Sozialbereich
  • Besonderheiten der Steuerung sozialer Unternehmen
  • Erfolgsfaktoren sozialer Unternehmen
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Kennzeichen des Risikomanagements
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Managerial Skills

Ziele

Dieses Modul gibt einen fundierten Einblick in das Thema Führung. Dabei liegt der Schwerpunkt neben der Vermittlung von Wissen über Führungstheorien und motivationalen Aspekten von Führung in der Arbeit mit der eigenen Person als Führungskraft. Die Teilnehmer werden mitgenommen auf eine Reise zur Entwicklung einer eigenen Führungsidentität, in den interaktiven Austausch, zur weiteren Stärkung und Förderung der individuellen sozialen und kommunikativen Kompetenzen.

Inhalte

Relevante Führungsbegriffe und  -theorien werden vermittelt und auf die Anwendbarkeit im Alltag hin diskutiert. Das eigene Menschenbild „Mitarbeiter“ wird erarbeitet und Wissensinput zu Motivation von Mitarbeitern gegeben. Ein theoretischer Rahmen von Persönlichkeit, sozialen Kompetenzen und Kommunikation wird vermittelt. Selbstreflektion über die eigene Persönlichkeit, soziale und kommunikative Kompetenzen sollen ermöglichen, professioneller mit Mitarbeitern zu kommunizieren. Diese Skills werden in Form von Verhaltensexperimenten und Rollenübungen trainiert. Aspekte Gesunder Führung in Zeiten des Wandels werden vermittelt und eingeübt.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

4

Projektarbeit

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

10

Master-Thesis

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

20

Termine

Zum Anfang der Seite

 

Zum Glossar

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung, für analytische Zwecke zur Optimierung unserer Systeme und für Marketingmaßnahmen. Indem Sie auf „OK" klicken bzw. die Website weiter verwenden, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Information zum Datenschutz.

OK