Social Work

Master of Science in Social Work

Master of Science in Social Work

Halten Sie Schritt mit aktuellen Herausforderungen der Sozialen Arbeit, der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Gesetzgebung. Machen Sie sich fit für Methodenanwendung zur Unterstützung von KlientInnen der unterschiedlichsten Arbeitsfelder, sowie für Fach- und Führungsauf gaben in sozialen Einrichtungen und Non-Profit-Organisationen. Vertiefen Sie Ihre Kenntnisse der Wirkmechanismen und Wirkfaktoren von Handlungsstrategien und Arbeitsformen in der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen, älteren Menschen, MigrantInnen, Menschen mit Suchtproblemen und anderen psychischen Erkrankungen. Festigen Sie Ihre methodisch wissenschaftlich fundierte (selbst-)reflexive Kompetenz und Haltung.
Das Weiterbildungsprogramm greift spezifische sozialpädagogische Konzepte auf, wie Umgang und Verhalten in schwierigen Gruppenkonstellationen, Kenntnisse über Psychopathologische Erkrankungen und deren Interventionen, Kenntnisse über Trauma-Arbeit, Rahmenbedingungen in der stationären Unterbringung oder der ambulanten Begleitung von Kindern- und Jugendlichen bzw. Familien.

Unterrichtsprogramm

Pflichtfächer

Theoretische Bezüge und Erkenntniszugänge Sozialer Arbeit

Ziele

Die/der Absolvent/in verfügt über Kenntnisse von Sozialer Arbeit als Profession und Wissenschaft und über deren grundlegenden Begrifflichkeiten. Er/Sie besitzt ein Verständnis bezüglich der Grundfragen und Grundprobleme der Sozialen Arbeit, vor allem auch unter der Perspektive des Theorie-Praxis-Verhältnisses sowie hinsichtlich der Beziehungen zwischen Sozialer Arbeit und Gesellschaft mit Betonung aktueller Perspektiven.

Inhalte

Grundlegendes zu Begrifflichkeiten und Gegenstandsbereichen von Sozialer Arbeit– auch unter Beachtung historischer Aspekte aus österreichischer Perspektive / Handlungsmodelle Sozialer Arbeit: Individualmodell, Interaktionsmodell, Modell der Figurierung von Kräftefeldern/ Systematisierungsansätze für Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit/ Einführung in die Professions-, Dienstleistungs- und Hilfediskurse – auch unter Bezugnahme auf Ausbildungsangebote in Österreich/ Einführung in aktuelle Konzepte der Sozialen Arbeit: Lebensweltorientierung, Lebensbewältigung, Fähigkeiten-Ansatz, Sozialraumorientierung.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Methoden Sozialer Arbeit 1

Ziele

Die Studierenden sollen auf Basis theoretischer Grundlagen eine Auswahl von Methoden sozialer Arbeit kennenlernen. Die einschlägige Terminologie soll ihnen vertraut sein. Im Sinne von Multidisziplinarität sollen sie sowohl Überschneidungen und Gemeinsamkeiten mit anderen Konzepten sozialer und therapeutischer Hilfe erkennen als auch die spezifischen eigenständigen methodischen Ansätze der Sozialarbeit herausarbeiten und differenten Problemsituationen und Fragestellungen adäquat zuordnen können.

Inhalte

Methodenentwicklung, wesentliche facheinschlägige Terminologie, Theoriebasis der Sozialarbeit, Überschneidung mit und Abgrenzung zu therapeutischen, psychologischen und anderen sozialwissenschaftlichen Kontexten. Tripelmandat, Inklusion, Überblick psychosoziale Diagnostik. Ausgewählte >klassische< Methoden (Soziale Einzelfallhilfe / case work, Soziale Gruppenarbeit / group work, Gemeinwesenarbeit / community work) wie >neuere< methodische Ansätze auf Basis behavioraler, systemischer oder psychodynamischer Konzepte, z. b. case management, Psychoedukation, Empowerment, Multiperspektivität, Netzwerkarbeit, Sozialraumorientierung, lösungsorientierte Beratung / solution focused counseling, Motivational Interviewing, multisensorische Strategien  etc. Die Anwendung solcher Methoden wird an Beispielen demonstriert.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Methoden Sozialer Arbeit 2

Ziele

Die Studierenden werden zur Wahrnehmung des Menschen im systemischen Paradigma als biologisches, psychisches, linguistisches, kognitives, emotionales, soziales und Sinn konstituierendes Wesen angeleitet. Sie verstehen einen holistischen Ansatz in Sozialer Diagnose und Methodik an der gleichwertigen Bedeutung biologischer, psychischer, sozialer und kultureller Faktoren. Deren wechselseitige Beziehungen können im Sinne von Verstärkungen und Kompensationen wirksam werden, die Studierenden lernen in einem konstruktiven Kontext, Interventionen durchzuführen und zu steuern. Diese Fähigkeit zur Anwendung, Reflexion und kritischen Bewertung  wird grundlegend und auch an Fallvignetten entwickelt, dabei werden unterschiedliche Behandlungskontexte, interdisziplinäre Zugänge und institutionelle Rahmenbedingungen auf der Mikro-, Meso- und Makroebene besonders berücksichtigt. Die Studierenden erlangen umfassende Kompetenzen in der Perzeption, Einschätzung, Handhabung und Interpretation (als Basis für die abzuleitenden Interventionen) sozial-diagnostischer Instrumente mit dem Ziel, diese unter besonderer Berücksichtigung der vorherrschenden mehrperspektivischen Sicht in der Sozialen Arbeit anzuwenden. Die Studierende lernen professionelles Dokumentieren und Verfassen von Stellungnahmen, Berichten und Gutachten.

Inhalte

Aufbauend auf das bio-psycho-soziale-kulturelle Leitparadigma werden den Studierenden in dieser Lehrveranstaltung das mehrdimensionale Methodenspektrum

der psychosozialen Diagnostik und Interventionsplanung vermittelt. Im Fokus stehen dabei „hard-to-reach-groups“ in den unterschiedlichen Praxisfeldern im ambulanten und stationären Bereich. Die vielseitige Einsetzbarkeit der diagnostischen Instrumente wird diskutiert und auf die spezifischen Bedingungen in der Sozialen Arbeit eingegangen. Die Anwendung psychosozialer diagnostischer Instrumente (z.B. Inklusionschart; Netzwerk- und Ressourcenkarte; psychosoziale Koordinaten nach Pauls; Biografischer Zeitbalken) steht im Vordergrund. Einzelne Methoden, insbesondere die Konflikt-, System-, Beziehungs- und biografische Diagnostik werden anhand von Fällen aus der Praxis erprobt. Sozialarbeiterische Diagnosen werden formuliert, aus denen geeignete Interventionspläne abgeleitet werden. Die Erstellung von sozialarbeiterischen Gutachten inkl. Interventionsempfehlung wird erprobt.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Methoden Sozialer Arbeit 3

Ziele

Grundverständnis, Differenzierung und Nachvollziehbarkeit systemischer Theorien, Haltungen, Interventionen und Methoden im Kontext Sozialer Arbeit

Grundverständnis der Sozialraumorientierung als Fachkonzept
- Sozialer Arbeit
- zur Reform öffentlicher Verwaltung und deren Leistungserbringern
Klärung der Finanzierung und ihrer fachlichen Umsetzung/Entsprechung
Definition und Anwendung von Sozialraumorientierung in Österreich und Deutschland
Entwicklung von sozialräumlichen Handlungskonzepten in den Arbeitsfeldern der Studierenden

Inhalte
  • Konstruktivismus, Kybernetik, Zirkularität
  • Systemische Interventionen (Systemische Fragen, Reframing, Positive Konnotation, Paradoxe Intervention, Genogrammarbeit, Organigrammarbeit, Systemskizze, Skulptur- und Aufstellungsarbeit, Reflecting Team)
  • Raumerschließung
  • Primäre Prävention, sekundäre Prävention, tertiäre Prävention
  • Fallspezifische, fallunspezifische, fallübergreifende Arbeit
  • Die Arbeit des Fallteams/Sozialraumteams
  • Abstimmung Öffentlicher und Freier Träger
  • Kinderschutz, Zwangskontext
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Wissenschaftliches Arbeiten

Ziele

In der Lehrveranstaltung sollen kognitive und fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten erworben werden, um Problemfelder innerhalb des eigenen Berufsfeldes sowie in wissenschaftlichen Disziplinen zu erkennen und durch wissenschaftliche Fragestellungen präzise einzuengen.

Dazu werden Techniken der Themenfindung und Problemformulierung vermittelt: die TeilnehmerInnen sollen befähigt werden,

  • ein selbst gewähltes Thema bzw. eine Fragestellung einer vorgegebenen oder selbst gewählten Thematik in fachlich kompetenter Weise abzugrenzen;
  • die zu bearbeitende Fragestellung (das Problem) durch Formulierung von Arbeitshypothesen (Thesen) zu präzisieren.
     

Die Studierenden sollen…

  • die Kriterien für die Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung und den Prozess der wissenschaftlichen Forschung kennenlernen
  • vertraut werden mit Techniken der Informationsbeschaffung, der Literaturrecherche, Literaturverwaltung und Quellendokumentation
     

Die TeilnehmerInnen sollen nach Abschluss des LV in der Lage sein:                                              

  • Grundlegendes Wissen zum wissenschaftlichen Arbeitsprozess anzuwenden
  • die Befähigung erlangen, Forschungsergebnisse auf deren wissenschaftliche Gültigkeit hin zu bewerten. Das nötige Rüstzeug erlangen, um selbständig wissenschaftliche Studien (eine Forschungsarbeit) mit berufsfeldbezogenen Fragestellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden weitgehend planen zu können
Inhalte

Folgende Schwerpunkte werden vermittelt:

  • Kurze Einführung in die Wissenschaftstheorie
  • Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens (Gütekriterien)
  • Themenfindung, Konkretisierung und Formulierung einer Fragestellung
  • Informationsbeschaffung (Literaturrecherche) und Dokumentation; Zitieren (Zitierregeln)
  • Wissenschaftlicher Methoden (hermeneutische, qualitative und quantitative Methode) und empirische Techniken der Datenerhebung im Überblick
  • Planung einer wissenschaftlichen Arbeit und Verfassen einer Disposition
  • Struktur und Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit (i.B. der Master Thesis)
  • Regeln und Tipps zur Verfassung/zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Qualitative Sozialforschung

Ziele

Dieses Seminar zu "Qualitativer Sozialforschung" soll Studierende in aktuellen Forschungsprozessen zur Projektarbeit und Master-Thesis unterstützen.
Es soll aufbauend auf bereits erworbene Inhalte des Moduls "Wissenschaftliches Arbeiten" der Universitätslehrgänge konkrete Fragestellungen hinsichtlich Planung, Umsetzung und Anwendung ausgewählter Methoden der qualitativen Sozialforschung vertiefende Erkenntnisse vermitteln.

Diese Veranstaltung ist einerseits eine Weiterführung nach dem Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" und dient auch als Aktualisierung für AkademikerInnen um den "State of the Art" derzeit aktueller Forschungsmethodologie aufzufrischen.

Idealerweise nehmen Studierende konkrete Fragen zum Seminar mit bzw. haben die Möglichkeit anhand eigener Forschungsprozesse innerhalb dieser Veranstaltung konkrete Fragen zu klären, zu üben und selbstständig anzuwenden.

Inhalte

Es werden Grundprinzipien und -haltungen qualitativer Forschungsmethodologie, Ziele und mögliche Fragestellungen qualitativer Forschung, Ablauf des Forschungsprozesses, ausgewählte Erhebungsverfahren sowie ausgewählte Auswertungsmethoden besprochen.
Der Unterricht setzt sich aus Theorieinputs, Übungen und Rollenspielen zusammen.

 

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

2

Quantitative Sozialforschung

Ziele

Möglichkeiten und Grenzen quantitativer Erhebungsmethoden kennenlernen und eigene Fragebögen erstellen und auswerten können

Inhalte

Studierende sollen einen Überblick über die Möglichkeiten der quantitativen Methoden der Erhebung mit Schwerpunkt Fragebogenerstellung und Stichprobenziehung kennenlernen und gute von schlechten Fragebögen unterscheiden lernen (Gütekriterien), sowie eigene quantitative Erhebungen planen und auch durchführen können.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

2

Rechtsgebiete im Sozialen Feld

Ziele

Mit dieser Lehrveranstaltung soll den Teilnehmern ein Grundgerüst an rechtlichem Basiswissen für die Praxis vermittelt werden. Dieses rechtliche Basiswissen umfasst auf der einen Seite arbeits- und sozialrechtlich relevante Grundlagen und auf der anderen Seite sozialen Arbeit.  

Inhalte
  • Überblick über europarechtliche Grundlagen
  • Überblick über rechtliche Begriffe
  • arbeitsrechtliche Problemstellungen
  • sozialrechtliche Problemstellungen
  • Sonstige privatrechtliche Besonderheiten im Hinblick auf den Sozialbereich (z.B.
              Rechtsformen der Trägerorganisationen, Handlungsfähigkeit, Sachwalterschaft, etc)
  • Abgrenzung zu den Gesundheitsberufen
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

5

Rechtsgebiete in der Kinder- und Jugendhilfe, Vertiefung

Ziele

Die Lehrveranstaltung soll Interesse an speziellen Themen wecken, die im praktischen Arbeitsalltag als Hintergrundwissen wertvoll sind. Es wird ausschließlich Praxiswissen vermittelt, wobei auch die „Lust am Hinterfragen“ von gängigen Konzeptionen gefördert werden soll.

 

Inhalte

Spezielle Rechtsgebiete aus der KJH in Verbindung mit Zivilrecht (ABGB) und Grundver  sorgungsgesetzen

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

3

Leitung und Steuerung sozialer Unternehmen

Ziele

Die Studierende gewinnen Grundlagenwissen über Führen/Leiten und Organisationsmanagement und die Anwendung auf die Spezifika sozialer Einrichtungen. Von Bedeutung ist die kritisch-reflektierte Umsetzung für den sozialen Bereich in Beachtung aller Möglichkeiten und Grenzen unter Einhaltung der Berufsethik.

Erweiterung der Handlungsfähigkeit im Umgang mit Situationen und Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit Leiten, Steuern und Führen stellen.

Die Studierenden erarbeiten basierend auf den vorgestellten Modellen, Werkzeugen und Methoden allgemeine und spezifische Ansätze des Personalmanagements und der Personalentwicklung für ihren Bereich.

Inhalte
  • Grundlagenwissen zu Organisationsstrukturen in Orientierung an sozialen Einrichtungen
  • Soziale Organisationen als System verstehen, analysieren und Handlungsbedarfe erkennen
  • Strukturierung von Organisationen (Aufbau- und Ablauf-/Prozessorganisation)
  • Entwicklung, Theorien und Aufgabenfelder des Sozialmanagements
  • Führen/Leiten als „Dienstleistung“ an den Menschen einer Organisation
  • Vier-Faktoren-Modell des Leitens nach R. Cohn
  • Führen/Leiten als Person (soziale, kommunikative und methodische Kompetenzen)
  • Changemanagement als Einheit aus Qualitätsentwicklung, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung
  • Grundlagen des Personalmanagements und der Personalentwicklung
  • Aufgaben und Werkzeuge des Personalmanagements und der Personalentwicklung
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

5

Finanzierung sozialer Dienstleistungen im nationalen und europäischen Kontext

Ziele

Die Studierenden erhalten einen Ein- und Überblick über den aktuellen Diskurs und den Entwicklungen in der Förder-/Finanzierungslandschaft. Sie haben sich mit den Veränderungen/Herausforderungen/Besonderheiten von sozialen Dienstleistungen, sozialen Angeboten, Entwicklung von Projektskizzen und dem Hintergrund von Möglichkeiten und Grenzen der Finanzierung im Bereich der Sozialen Arbeit auseinander gesetzt. Sie lernen neben klassischen Finanzierungsinstrumenten auch alternative Finanzierungsformen kennen.

Inhalte

Im Rahmen der Veranstaltung lernen die Studierenden die Besonderheiten aber auch die Veränderungen und Herausforderungen in der Finanzierungslandschaft im Bereich der Sozialen Arbeit kennen. Sie beschäftigen sich mit unterschiedlichen Hauptfinanzierungsarten (z. B. Leistungsentgelte, Subventionen/ Zuwendungen, Budgets, Ausschreibungsverfahren) sowie mit Zielen und Grenzen alternativer Finanzierungsmöglichkeiten. Ziel ist u. a. von der Projektidee bis zu einer realistischen Projektskizze – incl. erstem Finanzierungsplan – zu gelangen.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

5

Begleitende Kollegiale Beratung

Ziele

Die Studierenden sollen Kompetenzen kritischer Reflexion im Spannungsverhältnis erlernter Theorie und eigener Praxis mit den damit verbundenen Erfahrungen erwerben

Inhalte

Da die Studierenden des Social Work berufliche Erfahrungen mitbringen ist es methodisch-didaktisch zielführend diese Erfahrungen an den Inhalten des Studiums orientiert für das Lernen und die Entwicklung derStudierenden zu nützen.

Dazu werden zu Beginn des Studiums Peer-Gruppen unter den Studierenden (maximal 6 TeilnehmerInnen) gebildet. Diese Kleingruppentreffen einander zweimal pro Semester à 6 Unterrichtseinheiten. Das Startmeeting und das Abschlussmeeting wird vom Betreuer/ von der Betreuerin gecoacht bzw. supervidiert. Zudem wird ein Meeting pro Semester vom Betreuer/von der Betreuerin begleitet. Über jedes Peer-Gruppen-Treffen ist ein Protokoll zu verfassen

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

7

Praktikum

Ziele

Die Studierenden sollen die Kompetenzen zur kritischen Reflexion und der damit verbundenen weiterführenden Lern- und Entwicklungsziele eigenen beruflichen Handelns in der Sozialen Arbeit erwerben.

Inhalte

Reflexion beruflichen Handelns in der Sozialen Arbeit hinsichtlich eigener Handlungsziele, der KlientInnen, des Teams und der Organisation. Reflexion der damit verbundenen Grundhaltungen, Methoden und Interventionsformen Herausarbeiten von Lernerfahrungen und Entwicklungszielen.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

10

Projektarbeit

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

6

Master-Thesis

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

20

Wahlfächer

Arbeitsfeld: Familie

Ziele

Die Studierenden sollen schwerpunktmäßig Kenntnisse und Kompetenzen in drei Bereichen erwerben: a) Kritische Reflexion sozialer Familienarbeit, speziell auch Risi-koabschätzung (Classification System) und protektive Maßnahmen b) Verfügbare Ressour-cen in psychosozialer und ökonomischer Hinsicht und Vorgangsweisen zu deren Aktivierung für Familien c) Familienbezogene soziotherapeutische Interventionsformen unter Berück-sichtigung unterschiedlicher Familienstrukturen und soziokultureller Diversität.

Inhalte

a) Soziale und ökonomische Lebensbedingungen von Familien, familienpo-litische Maßnahmen, Aspekte interdisziplinärer Familienforschung. Familienbezogene För-derungen und Transferleistungen, Familienpolitik als ökonomische, sozial-und genderpoliti-sche Querschnittsmaterie.

b) Familienorientierte diagnostische Erfassung von Risiken, Res-sourcen und methodischen Interventionen. Familienbezogene Sozialtherapie. „Aufsuchende familientherapeutisch orientierte Soziale Arbeit“ als spezifischer methodischer Zugang, des-sen Grundlagen und Ablaufphasen. Ansätze einer Familien Mediation. Kindeswohl, Kindes-gefährdung, Familienkrisenhilfe und interkulturelle Familienarbeit. Hinweise auf rechtliche Grundlagen der sozialen Familienarbeit (diese werden in einem gesonderten Modul ausführlich vermittelt).

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: Ambulante und stationäre Kinder- und Jugendhilfe 1

Ziele

Die Studierende beschäftigen sich mit dem Wurzeln der Sozialpädagogik, reflektieren ihr berufliches Selbstverständnis und erleben kreative Herangehensweisen für Problemstellungen des beruflichen Alltags.

Inhalte

Die Landschaft von ambulanten und stationären Organisationen und Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in Österreich soll den Studierenden eröffnet werden, sowie ein vergleichender Blick zu anderen Ländern ermöglicht und angeregt werden. Teile der Lehrinhalte werden auch auf Englisch sein. Neue Perspektiven Ansätze und Modelle, Jugendhilfeplanung. Qualitätsstandards, Ressourcen- und Konfliktbearbeitungsmethoden. Praktische Einführung in  tier-gestützte Pädagogik.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Psychosoziale und Psychiatrische Grundlagen des Kindes- und Jugendalters

Ziele
  • Die Studierenden sollen schwerpunktmäßig Kenntnisse und Kompetenzen in drei Bereichen erwerben:
  • Fachlich fundierte Möglichkeiten zur Darstellung von Ressourcen und Pathologien in Entwicklungsverläufen von Kindern und Jugendlichen.
  • Fachlich fundierte kritische Reflexion von sozialpädagogischen Handeln in der multidisziplinären Zusammenarbeit mit ExpertInnen aus dem psychosozialen und/der psychiatrischen Arbeitsfeld bei Kindern und Jugendlichen.
  • Mitwirken an Diagnosen von Pathologien und Traumatra, an Planungen von Interventionen, an der strukturierten Beobachtung der Auswirkungen von Interventionen und an Evaluierungsprozessen als Basis für allenfalls weiterführende Entwicklungs- und Interventionsplanung.
  • Ein besseres Verständnis für das Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen
Inhalte

Wesentliche und aktuelle Theorien insbesondere der Emotionsforschung, Methoden und Interventionsformen aus der Entwicklungspsychologie bzw. aus der Psychoanalyse sowie Existenzanalyse des Kindes- und Jugendalters.

Wesentliche und aktuelle Therorien, Methoden und Interventionsformen (inklusive Medikation von Psychopharmaka) aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Psychopathologische Erscheinungsformen insbesondere Bindungsstörung und verschiedene Formen der Aggressivität und selbstverletzendes Verhalten - dargestellt aus multidisziplinärer Sicht - ihre Ursachen, ihre Diagnostik und mögliche therapeutische Interventionsformen inklusive der Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten durch sozialpädagogisches Handeln.

 

Grundlagen der Entwicklungspsychologie (Meilensteine der Entwicklung, Bonding, Bindungstheorie, der kompetente Säugling, Erziehungsstile, Resilienz,…)

Depression im Kindes/Jugendalter (Symptome, Ursachen, Interventionsmögl.)

Angststörung im Kindes/Jugendalter (Symptome, Ursachen, Interventionsmögl.)

Krise – Suizid (Krisenphasen, Stadien suizidaler Entwicklung, präsuizidales Syndrom, Interventionsmöglichkeiten,…)

Klassifikationsschemata (DSM V, ICD 10)

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: SeniorInnen

Ziele

Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Modellen und Konzepten über das Altern auseinander. Die im Zusammenhang mit Altersfragen wesentlichen Trends sowie relevante sozial- und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen als auch die Auswirkungen auf die Betroffenen werden diskutiert. Sie erwerben grundsätzliche Kenntnisse der methodischen Ansätze der ambulanten, der halbstationären und stationären Altersarbeit. Selbsterfahrung und die Auseinandersetzung mit ethischen Aspekten soll das Repertoire an Beratungs-, Unterstützungs- und Begleitungsprozessen erweitern.

Inhalte
  • Theorien und Modelle des Alter(n)s (Soziale Gerontologie, Altersphasen und Entwicklungsaufgaben, Gesellschaftlicher Wandel und gesellschaftliche Bewertung des Alters).
  • Soziale Ausstattung älterer und alter Menschen (Wohnsituation, Arbeitsmarktentwicklung).
  • Ressourcen und Einschränkungen älterer und alter Menschen (Ökonomische Grundlagen, Gerontopsychiatrische Krankheitsbilder, Umgang mit Menschen mit Demenz, Sexualität).
  • Überblick über die ambulanten bis stationären Unterstützungsangebote.
  • Auftrag und Positionierung der Sozialarbeit im gerontologischen Bereich.
  • Arbeitsweisen, Methoden und Techniken der Beratung mit älteren und alten Menschen, Angehörigenarbeit.
  • Ethische Aspekte im gerontologischen Bereich (Palliative Betreuung, Sterbebegleitung).
  • Erfahrungsbasiertes Lernen durch Selbsterfahrung und Übung.
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: Ambulante und stationäre Kinder- und Jugendhilfe 2

Ziele

Die Studierende beschäftigen sich mit dem Wurzeln der Sozialpädagogik, reflektieren ihr berufliches Selbstverständnis und erleben kreative Herangehensweisen für Problemstellungen des beruflichen Alltags.

Inhalte

Allianzen und Arbeitsformen mit Eltern und Angehörigen unter besonderer Berücksichtigung der Methode „Aufsuchender Elternarbeit“ im Setting der stationären und teilstationären Unterbringung soll den Studierenden vorgestellt werden. TeilnehmerInnen werden sich mit dem Einsatz von Biographiearbeit mit Kindern und Jugendlichen auf Basis eigener lebengeschichtlicher Resonanz beschäftigen.

Netzwerkstrukturen und Netzwerkarbeit werden exemplarisch untersucht.

Der wertvolle Einsatz von tiergestützter Therapie wird  theoretisch und auch praktisch in dieser Einheit vorgestellt.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: Soziale Randgruppen

Ziele

Die Studierenden erwerben basales phänomenologisches, psychopathologisches und psychodynamisches Wissen. Angestoßen durch selbstreflexive Prozesse kann ein erweitertes Verständnis für das Arbeitsfeld gewonnen werden, um angemessen sozialarbeiterische Interventionen auf der jeweiligen Ebene bzw. in der jeweiligen Funktion fachgerecht zu setzen.

Inhalte
  • Phänomenologische Aspekte zur Erfahrung und Umgang mit dem Fremden;
  • Psychopathologische und psychodynamische Grundlagen zur professionellen Beziehungsgestaltung in der Einzelfallhilfe bzw. in Gruppen;
  • Erfahrungsbasiertes Lernen durch Selbsterfahrung und Übung;
  • Ev. Beschreibung wichtiger Akteure, Organisationen und Institutionen.
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: Berufsbildung und Arbeitswelt

Ziele

Folgende Lehrziele können genannt werden:

  • Erlangen eines Überblicks über aktuelle arbeitsmarktpolitische bzw. sozialpädagogische Angebote für Jugendliche.
  • Kritische Analyse und Reflexion der aktuellen arbeitsmarktpolitischen Problematiken bzw. Herausforderungen bezüglich Jugendlicher.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der besonderen arbeitsmarktpolitischen Herausforderung der sog. NEET Jugendlichen.
Inhalte
  • Darstellung, Erarbeitung und kritischen Reflexion der aktuellen arbeitsmarktpolitischen Angebote für Jugendliche an der Schnittstelle Schule und Beruf in Österreich im Kontext der Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Offener Jugendarbeit.
  • Darstellung und kritische Reflexion der aktuellen arbeitsmarktpolitischen bzw. sozialpädagogischen Angebote für Jugendliche abseits des klassischen Lehrberufs.

Darstellung, Erarbeitung und kritische Reflexion der aktuellen arbeitsmarktpolitischen Angebote für sog. „NEET Jugendliche“ in Österreich im Kontext der Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Offener Jugendarbeit und inhaltliche Auseinandersetzung mit der Begrifflichkeit.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: Stationäre Sonderformen "Ambulante und stationäre Soziale Arbeit in der Straffälligenhilfe"

Ziele

Ziel dieser LV ist es, dass die Studierenden einen qualifizierten Über- bzw. Einblick in das Handlungsfeld Straffälligenhilfe erhalten, um die Komplexität dieses (großen) Praxisfeldes erfassen zu können, um professionell und adäquat auf der Mikro-und Mesoebene agieren zu können. Der Fokus wird auf die Praxis der Sozialen Arbeit gelegt wird, wobei auch die Vermittlung der zentralsten Devianz- und Gesellschafstheorien vermittelt werden. Die Studierenden erhalten Einblick in kriminologische Grundlagen, Devianztheorien, den Umgang mit Delinquenz im nationalen und internationalen Vergleich, historische Entwicklungen und alternative Modelle und Tendenzen im Umgang mit Straffälligkeit.

Inhalte

Mittels Fallanalysen und theoretischen Inputs erlangen die Studierenden Kenntnisse über sozialarbeiterisches/ sozial-pädagogisches Handeln, sowie ausgewählte rechtlich relevante Grundlagen in Bereichen der ambulanten und stationären Straffälligenhilfe: Im ambulanten Bereich stehen die freien Träger(z.B. Verein Neustart mit den Tätigkeitsbereichen der Bewährungshilfe und diversioneller Maßnahmen wie Tatausgleich und Vermittlung gemeinnütziger Leistungen) und die methodische Praxis im Fokus des WPF. Die zentralen Schnittstellen zu anderen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit (z.B. Integrationshilfen bei Arbeit und Wohnen, Grundsicherung, Jugendwohlfahrt) werden dabei ebenfalls berücksichtigt. Für den Bereich der stationären Straffälligenhilfe stehen die sozialarbeiterischen und sozialpädagogischen Angebote der Justizanstalten (inklusive Sonderformen wie der Maßnahmenvollzug/ Psychiatrie) im Zentrum des WPF, wobei anhand konkreter Fälle zentrale Methoden wie des Entlassungsmanagement (sozialer Empfangsraum usw.) vermittelt werden.

Sozialhistorische Ausgangslage und Entwicklung in Bezug auf Strafrecht als (national)-staatliche Reaktion auf abweichendes Verhalten, wesentlichste Formen sozialer Arbeit im Strafrechtskontext in Österreich und deren institutionell-organisationale Struktur: Diversion (Tatausgleich, Vermittlung gemeinnütziger Leistungen) Bewährungshilfe, Haftentlassenenhilfe, Elektronisch überwachter Hausarrest; Jugendgerichtshilfe, Prozessbegleitung, Sozialnetzkonferenz Modelle sozialer Arbeit im Strafrecht im internationalen Vergleich: z.B. in Deutschland, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten von Amerika Zentrale psycho- und soziodynamische Mechanismen: Devianz, Delinquenz, Dissozialität und Kriminalität aus der Sicht (sozial-)psychologischer und soziologischer Theorien vorrangige methodische Ansätze: soziale Einzelfallhilfe, soziale Gruppenarbeit, Beratung, Betreuung, Begleitung, Krisenintervention, Konfliktmanagement, Mediation; wichtigste Arbeitsprinzipien: Beziehungsarbeit, nachgehende Betreuung Überblick/Bedeutung rechtlicher Normen für die justiznahe Sozialarbeit: Strafgesetzbuch, Jugendgerichtsgesetz, Strafprozessordnung, Strafvollzugsgesetz, Bewährungshilfegesetz.

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: Interkulturelles

Ziele

Diese Lehrveranstaltung vermittelt (1) praxisnah theoretisches Hintergrundwissen zum Themenfeld Migration und Integration in Österreich, es werden (2) anhand von Fallbeispielen zentrale Probleme der Migrations- und Integrationsforschung diskutiert sowie (3) die Themen Migration und Integration im globalen Kontext eingeordnet. Eine datenbasierte Auseinandersetzung mit der Situation in Österreich, sowie eine wissenschaftliche Annäherung an Themenbereiche wie Bildung, Arbeit,  Generations- und Geschlechtsverhältnis Einbürgerung und Asyl runden die Lehrveranstaltung ab.

Inhalte
  • Geschichte der Migration in Europa und Österreich (nach dem 2. Weltkrieg)
  • Daten und Fakten zu Migration und Integration mit Schwerpunkt Österreich
  • Ökonomische, soziologische und psychologische Theorien der Migration
  • Migrations- und Integrationspolitik auf kommunaler und staatlicher Ebene
  • Migrationsrelevante Themenbereiche:
    • Bildung
    • Wirtschaft und Arbeitsmarkt
    • Gesundheit
    • Geschlecht und Generationen
    • Räumliche Konzentration und Segregation
    • Staatsbürgerschaft und Partizipation
    • Migration und internationale Entwicklung
    • Flucht und Asyl
Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Arbeitsfeld: Stationäre Sonderformen "Sozialpädagogik in der Behindertenarbeit"

Ziele

Kritische Reflexion der Rolle des Helfers/der Helferin, des Assistenten/der Assistentin, des Betreuers/der Betreuerin im System der Behindertenarbeit und Erarbeitung von qualifizierten, lösungsorientierten  Sichtweisen und Strategien im Arbeitsfeld „Behinderung“ unter Berücksichtigung der aktuellen Multiprofessionalität

Inhalte

Klärung von Begrifflichkeiten und Rechtsgrundlagen

Methodische Ansätze und der Mehrwert des multiprofessionellen Zusammenspiels

Kennenlernen von praxiserprobten Instrumentarien, die im Arbeitsbereich  „Menschen mit Behinderungen“ eingesetzt werden, um Entscheidungen zu erleichtern und in weiterer Folge Sicherheit zu geben

Umgang mit Gefährdungen im intra- und extramuralen Bereich – der Mensch mit Behinderung als Opfer und Täter

Wieviel an Familie ist für Menschen mit Behinderung möglich und erwünscht? Familie als Ursprung – Bereicherung/Belastung – Konkurrenz zur Einrichtung – Fähigkeiten fördernd – Abnabelung verhindernd?

Angehörigenarbeit – „Darf ich als Angehöriger auch STOPP sagen?“  „Bin ich anders weil mein Bruder behindert ist – oder werde ich anders gesehen?“

„Einmal im Heim – immer im Heim?“ – Wie „durchlässig“ ist das Sozialsystem und wie flexibel sind die verantwortlichen Entscheidungsträger? Wie engmaschig ist die „soziale Hängematte“ eines Menschen mit Behinderung?

Lernformat

Präsenzlehre

ECTS-Punkte

8

Termine

Zum Anfang der Seite

 

Zum Glossar

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung, für analytische Zwecke zur Optimierung unserer Systeme und für Marketingmaßnahmen. Indem Sie auf „OK" klicken bzw. die Website weiter verwenden, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Information zum Datenschutz.

OK