DEUTSCH
IT, Projekt- und Prozessmanagement MSc Management und IT Strategie, Technologie und Management Aufbau, Ablauf & Inhalte Zulassungsvoraussetzung & Aufnahmeverfahren Stipendien Blended Education Konzept IT-Consulting Information Security Management Supply Chain Management Industrial Maintenance Management Studienleitung und Beirat

Professional MSc Management und IT, Spezialisierung Strategie, Technologie und Management

Strategie Technologie Management Studieren

Aufbau, Ablauf & Inhalte

Die 2-semestrige Spezialisierung "Strategie, Technologie und Management" baut auf dem 2-semestrigen Kerncurriculum des berufsbegleitenden Universitätslehrgangs "Professional MSc Management und IT" auf.

 

 

 

 

Mehr zu den Inhalten des Kerncurriculums ...

 

Die Spezialisierung Strategie, Technologie und Management ist an den Schnittpunkten von Gesellschaft, technologischem Fortschritt und Wirtschaft angesiedelt. Die rapide Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechniken hat völlig neue Felder unternehmensinterner Innovation hervorgebracht. Netzwerkbasierende Entwicklungsstrategien, Soziale Medien zur Kundengewinnung und Personalanheuerung, softwaregestützte Managementverfahren und vernetzte, geographisch unabhängige Unternehmensführung sind nur einige der Veränderungen, welche in der modernen Wirtschaftsplanung berücksichtigt werden müssen. Diese beinhalten große Chancen, können sich bei falschem Einsatz aber auch als großes Risiko erweisen.  


Qualifikationsziel/Berufsfeld:

 

Innovations- oder TechnologiemanagerInnen führen Ressourcen, organisatorische sowie technische Hilfsmittel, wissenschaftliche Kenntnisse, technologische Erfahrungen, systemtechnisches Know-how und Finanzmittel zusammen. Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen Technologie und Management und streben Positionen an, in denen Sie durch strategische und innovative Projekte am Unternehmenserfolg mitwirken können.

 

Thematisch gliedert sich die Spezialisierung Strategie, Technologie und Management in 4 Module mit folgenden Inhalten:

 

 

Strategien für die digitale Netzwerkgesellschaft

 

 

Schwerpunkt ist die Erarbeitung eines Verständnisses von Strategie als der langfristigen Entscheidungsebene eines Unternehmens. Es soll die Unterscheidung zwischen Strategie, operativem Vorgehen und taktischer Ebene getroffen und deren Bedeutung für wirtschaftliche Betriebe erörtert werden.

Die sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, welche durch den technologischen Wandel verursacht werden, stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen, die mit traditionellen Mitteln der Analyse nur noch begrenzt erfasst werden können. Kommunikationstechnologien werden Vernetzungen zwischen Unternehmen und Kunden erlauben, welche in der Vergangenheit nur begrenzt stattfanden. Das Erkennen möglicher innovationsbasierender Kooperationen - beispielsweise zwischen Bekleidungsherstellern und Softwareunternehmen (Stichwort „Smart Clothes“) – und deren Nutzung wird Unternehmen strategische Vorteile eröffnen, sofern diese über die geeigneten Analysemethoden verfügen.

 

Strategiefindung im Zusammenhang mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter sowie mit aktuellen Trends im Bereich der Informationstechnologien sind die zentralen Themen dieses Moduls.
 

 

 

 

Technologischer Wandel und Unternehmensführung

 

Der technologische Wandel sind Unternehmen auch in ihren internen Strukturen Veränderungen ausgesetzt. Produktionsprozesse und Produkte können durch den gezielten Einsatz von IT gleichzeitig effizienter produziert und in ihrer Qualität gesteigert werden. Die durch die Datenrevolution vorangetriebenen neuen Prognosemethoden – vor allem im „Big Data“ Bereich – erlauben neue Einblicke in das Kundenverhalten und die Prozessabwicklung.

In einem Zeitalter, in welchem per Smartphone ansteuerbare Technologieprodukte entwickelt werden, wird nicht mehr nur für den Markt produziert, sondern der Markt liefert durch die Digitalisierung auch laufend Feedback über die Nutzung der angebotenen Produkte. Der Kunde wird vom reinen Konsumenten zum potentiellen Innovationspartner, der durch sein Nutzungsverhalten zukünftige Produktdesigns beeinflussen beziehungsweise aktiv mitgestalten wird. Zusätzlich verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen Industriesparten und Produktgruppen. Dies zwingt Unternehmen völlig neue Wege in der Zusammensetzung ihrer Angebotspalette zu beschreiten.

 

Analysiert werden die Herausforderungen und Chancen sowohl im Bereich der Produktion als auch absatzseitig in Bezug auf Märkte und Kunden.  
 

 

 

 

Management und Strategien der Innovation

 

Zusätzlich zu den Veränderungen im Produktionsprozess und den externen Beziehungen eines Unternehmens wird auch die optimale Ausnutzung von unternehmensinternen Potentialen an Bedeutung gewinnen. Schlüssel für erfolgreiche Unternehmen im 21. Jahrhundert ist der Zugang und die Generierung von Innovation. Ein Beispiel in diesem Bereich ist die Schaffung von eigenen Positionen wie Innovationsmanagern oder Kreativpositionen, welche allein dem Neudenken von bisherigen Unternehmensstrategien dienen. Auch Kooperationen mit universitären und externen Forschungseinrichtungen werden an Bedeutung gewinnen und erfordern ein Neudenken des strategischen Managements. Gleichzeitig muss versucht werden, die innovativen Potentiale des Unternehmens zu nutzen, indem interne Netzwerke geschaffen werden, welche ein strikt hierarchisches Denken ersetzen und auch eine Mitarbeitermobilität zulassen, welche die Generierung von Ideen auf jeder Ebene des Unternehmens ermöglicht.

 

Inhalte des Moduls sind die Behandlung von individuellen und institutionellen Voraussetzungen für das Management von Innovationen sowie Methoden für die Ideengenerierung und die erfolgreiche Umsetzung von Innovationsprojekten.
 

 

 

 

Von der Strategie zum Organisationswandel

 

 

Unternehmensstrukturen sind oft über einen langen Zeitraum entstanden, weshalb auch potentiell positive Veränderungen möglicherweise nur schwer umgesetzt werden können. Daher ist es notwendig, eine in erster Linie wirtschaftliche Betrachtungsweise durch eine sozialpsychologische Analyse zu ergänzen, welche Aspekte der Kommunikation, der Unternehmenskultur und der Personalstruktur umfasst.

Der technologische Wandel betrifft nicht nur das Verhältnis zwischen Unternehmen und Gesellschaft, sondern hat auch Auswirkungen auf das interne Unternehmensgefüge. Die traditionelle Struktur von Unternehmen als hierarchische Organisation wandelt sich zunehmend zur Netzwerkorganisation, in welcher unterschiedliche Elemente gleichberechtigt nebeneinander stehen. 

Neue Berufsbilder, welche entweder durch extreme Spezialisierung oder durch starke Generalisierung geprägt sind, müssen trotz ihrer Gegensätze in einer gemeinsamen Organisation abgestimmt werden. Unternehmensstrukturen müssen eine Autonomie unterschiedlicher Abteilungen zulassen, ohne dass das Management den Gesamtüberblick verliert.

Diese Herausforderungen werden in den Lehrveranstaltungen des Moduls umfassend analysiert und mögliche Lösungsszenarien dargestellt.

 

 

 

   

Zeitplan zum Download

Design Line

 Siehe Zeitplan hier zum Download. Die angeführten Termine sind ganztägige Präsenzphasen in Krems.
 

Zeitplan Krems 2019-21

Information für InteressentInnen

Design Line

Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne weiterführende Informationen zum berufsbegleitenden Universitätslehrgang "Professional MSc Management und IT".