Archive of Digital Art

Das Archive of Digital Art (ADA) ist eines der international umfassendsten und bedeutendsten Dokumentationsarchive der zeitgenössischen Digitalen Kunst.

ADA - Archive of Digital Art

Das Archive of Digital Art (ADA, digitalartarchive.at), gegründet 1999, ist ein wegbereitendes und umfassendes Archiv zur Geschichte der Medienkunst. Als überinstitutionelles Archivprojekt werden Ästhetik, Themen und Technologien dieses breiten Feldes zeitgenössischer Kunst dokumentiert, dem Konzept erweiterter Dokumentation folgend. Neben biographischen Daten und Werkbeschreibungen liegt der Fokus auf der Erfassung technologischer Entwürfe & Konzepte, Installationen, Hardware-Software Technologien und Nutzer-Interaktionen.

Als Online-Datenbank liefert ADA ein Recherche- und Forschungstool für Wissenschaftlerinnen, Künstler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Das Datenmanagement umfasst über 50.000 individuelle Datensätze zu kulturellen Werken, die recherchiert und studiert werden können. Künstlerinnen und Wissenschaftler (alle mit einem Minimum von fünf Ausstellungen und/oder Publikationen), 3.400 Kunstwerksprofile, 4.000 bibliographische Einträge und 1.400 Institutionen mit wissenschaftlichen und künstlerischen Events.

Durch eine Förderung des FWF (2012-2016) führt ADA seit 2016 seine Mission als “lebendiges Archiv” im Sinne einer Community Science weiter: ADA Community Member in aller Welt verwalten ihre Profile mit Kunstwerken, Bibliographien und Ausstellungsdaten dank Social Web 2.0 and Semantic Web 3.0 features, was ADA zum ersten  “lebendigen Archiv” der Kunst- und Mediengeschichte macht. Als “Gatekeepingsystem” wurde ein Minimum von fünf Ausstellungen und/oder Publikationen für die Teilnahme auf ADA festgelegt.

Seit 2016 wurde der Media Art Research Thesaurus (mediaartresearch.org) entwickelt mit einem transhistorischen Vokabular zu Ästhetik, Themen und Technologie. Die Community kann Kunstwerke verschlagworten und mit dem Thesaurus verlinken. ADA konnte auf diese Weise mit anderen kunsthistorischen Bilddatenbanken verbunden werden für vergleichende visuelle Analysen zwischen der Medienkunst und historischen Vorgängern.

Das Editorial Team im Digital Humanities Lab der Donau-Universität unterstützt die redaktionelle und technische Arbeit mit Online Exhibitions, Artist & Scholar Features und Toolentwicklung.


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