Wissenschaftlicher Beirat

Zentrum für Angewandte Musikforschung

Wissenschaftlicher Beirat

Das Zentrum für Angewandte Musikforschung verfügt über einen wissenschaftlichen Beirat, der das Zentrum bei Projekten im Bereich Forschung und Lehre berät.

 

Mag. Thomas Böhm, MAS

Thomas Böhm ist Marketing und Public Relations Leiter beim Verband der Österreichischen Musikwirtschaft - IFPI Austria und Projektleiter der Amadeus Austrian Music Awards. Darüber hinaus Mitinitiator und Mitglied des Österreichischen Musikfonds, Gründer und Leiter der IFPI-Akademie, Mitinitiator und -Entwickler des WIFI Diplomlehrgangs „Musikbusiness“, WIFI Trainer und Mitbegründer der Amadeus Austrian Music Awards. Thomas Böhm studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Politikwissenschaft in Wien und Brüssel und absolvierte den Kulturmanagement-Universitätslehrgang „Art & Economy“ an der Universität für Angewandte Kunst Wien.
 

John Groves   

John Groves ist Komponist, Musiker, Produzent und Spezialist für den Einsatz von Klang und Musik in Werbung und Kommunikation (Sound Branding). In den letzten Jahren hat sich John dem Studium der Psychoakustik und der angewandten Klangapparate im Gesundheitswesen gewidmet; von navigatorischen Geräuschen in medizinischen Geräten bis hin zu angewandten Klangtherapie-Programmen, um den Schlaf zu verbessern, Stress zu bewältigen und vieles mehr. Er ist Präsident des Composers Club, Deutschland, Vizepräsident von FFACE: der Verband der Film- und audiovisuellen Komponisten Europas, Brüssel, stellvertretender Beiratspräsident des Deutschen Kfz-Versicherungsfonds, Berlin und Vorstandsmitglied und Kassier der ECSA: Europäische Komponisten und Songwriter Alliance, Brüssel. John Groves unterrichtet regelmäßig an verschiedenen europäischen Universitäten. Zu seinen Publikationen gehören: "Sound Branding: Die strategische Entwicklung des Markenklanges", "Eine Brand Sound Trade Association als Wachstumsbeschleuniger - Generische Argumente für Sound Branding, Sound Branding - die Entwicklung, Umsetzung und Wirkung von Sound Identities in Werbung, Medien und Gesellschaft". Sein aktuelles Buch hat den Titel "ComMUSICation - von Pavlovs Hund zum Sound Branding".
 

Dr. Michaela Hahn 

Michaela Hahn studierte Instrumental- und Gesangspädagogik Klavier sowie Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und unterrichtete viele Jahre an Musikschulen in Wien und Niederösterreich. Seit 2000 ist sie im Musikschulmanagement Niederösterreich tätig, seit 2008 als Geschäftsführerin dieser gemeinnützigen GmbH innerhalb der Kultur.Region.Niederösterreich Holding. Das Musikschulmanagement wickelt die Landesförderung der 128 Musikschule ab und ist für die Qualitätssicherung und -entwicklung der Musikschullandschaft verantwortlich. Michaela Hahn ist im Rahmen dieser Tätigkeit auch KOMU (Konferenz der Musikschulwerke Österreichs) Delegierte für Niederösterreich. Seit 2015 übt sie eine zusätzliche Lehrtätigkeit am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aus, ihr Forschungsgebiet ist die Musikschule als Kulturbetrieb, mit dem Schwerpunkt der Musikschulentwicklung und -steuerung.
 

Mag.phil. Petra Hinterholzer-Leinhofer  

Studium der Musikwissenschaft sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an Paris-Lodron-Universität Salzburg. 1996 bis 1999 Leitung des Betriebsbüros der Camerata Salzburg, im Anschluß Betreuung von nationalen und internationalen Konzert- und Tourneeprojekten des „œnm . österreichisches ensemble für neue musik“. Seit 2001 im Künstlerischen Betriebsbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum tätig. Sie kuratiert u.a. die Kammermusikreihe in der Stiftung Mozarteum und ist für künstlerische Planung der Festivals „Mozartwoche“ sowie „Dialoge“ mitverantwortlich. „Aktive künstlerische Erfahrung“ als Mitglied im Salzburger Bachchor mit regelmässigen Auftritten in Oper und Konzert u.a. bei den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche bzw. als Ensemblemitglied eines Barockensembles. Sie ist Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg, an der Universität Mozarteum Salzburg und an der Donau-Universität Krems.
 

Univ.-Prof. Till Alexander Körber

Till Alexander Körber, Pianist und Komponist, studierte in Freiburg im Breisgau und Wien. Von 1994 bis 2002 unterrichtete er an der Musikuniversität Graz zeitgenössische Klaviermusik, seit 1999 leitet er an der Anton Bruckner Privatuniversitaet Linz eine Klasse für Klavier und Klavierkammermusik. Er ist dort Dekan für den künstlerischen Bereich. Als Pianist konzertiert er, vor allem als Kammermusiker, international. Körber spielte zahlreiche Ur- und Erstaufführungen und arbeitete mit vielen Komponisten zusammen. Als Komponist schrieb er Auftragswerke unter anderem für das Osterfestival Innsbruck, das Beethovenfest Bonn, die Württembergische Staatsoper Stuttgart. Sein Werk reicht von Kammer- und Vokalmusik bis zum abendfüllenden Oratorium.
 

Albert Manzinger, BA

Albert Manzinger absolvierte die kaufmännische Ausbildung und den Förderkreis bei der Karstadt AG und übernahm danach verschiedene Management Aufgaben im Handel in Deutschland. Nach elf Jahren wechselte Manzinger 1991 zunächst in Deutschland und 1995 in Österreich in die Musikindustrie und übernahm dort die Funktionen des Vertriebschefs, Marketing – und Vertriebsdirektors und zum Schluss des Geschäftsführers bei EMI Music Österreich & Schweiz. 2006 schloß er sich der SYSTEM-MANAGEMENT Unternehmenberatung an und übernahm die Geschäftsführung des IT Dienstleisters PhonoNet in Wien. PhonoNet ist der zentrale EDV Dienstleister der Musik- und Entertainment Industrie und kümmert sich neben dem elektronischen Datenaustausch auch um weitere Dienste wie z.B. das Musik Promotion Network (MPN). Als Wirtschaftsinformatiker beschäftigt er sich speziell mit den Themen Business Engineering und dem Transformationsprozess in die Digitale Welt.
 

Dkfm. Gerrit Pohl

Gerrit Pohl ist stellvertretender Geschäftsleiter des Digital Centers der Gruner+Jahr AG & Co KG in Hamburg. Vorher war der Diplom-Kaufmann mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Recht über zehn Jahre bei Axel Springer in verschiedenen Positionen tätig, zuletzt als Gesamtprojektleiter Online im Axel Springer Mediahouse Berlin. Pohl war schon während seines Studiums Redakteur bei der Musikzeitschrift „Rolling Stone“ und hat unter anderem für die Titanic, die FAZ und Spiegel Online Texte veröffentlicht. Während seiner dreijährigen Forschungstätigkeit am Fachgebiet Information Systems der Technischen Universität Darmstadt veröffentlichte Gerrit Pohl zahlreiche wissenschaftliche Schriften und Buchkapitel insbesondere zu den Themen „Preissetzung für digitale Güter“ und „Digitales Rechtemanagement“. Sein Forschungsinteresse gilt der Internetökonomie. Er hat mehrere Lehraufträge und ist Mitglied im wissenschaftlich-künstlerischen Beirat des Zentrums für Zeitgenössische Musik der Donau Universität Krems.
 

Ernst Theiss

Der Dirigent und Musiksoziologe studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und startete seine Karriere als Dirigent, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer der Österreichischen Kammersymphoniker. Nach einem Einspringer an der Wiener Volksoper war er dort vier Jahre lang als Kapellmeister tätig. Der Gewinner eines Dirigentenwettbewerbs im Rahmen der Internationalen Ferienkurse für neue Musik Darmstadt erschloss sich Ernst Theis sein umfassendes Konzertrepertoire bei Orchestern wie der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserlautern, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Rundfunkorchester des WDR und des MDR, den Bochumer Symphonikern, den St.Petersburger Philharmonikern und dem Akademischen Orchester St. Petersburg, dem Brucknerorchester Linz, ORF Radiosymphonieorchester dem Shenzhen Symphony Orchestra (China) oder dem Sendai Philharmonic Orchestra (Japan). Als Chefdirigent der Staatsoperette Dresden (2003-2013) erarbeitete er mit seinem Ensemble Tonträger mit Werken von Schreker, Weill, Hindemith, u.a.m. sowie vielbeachtete Einspielungen selten gespielter Operetten von Johann Strauss Sohn. Die künstlerische Entwicklung seines Ensembles zog Einladungen in renommierte Konzertsäle nach sich, die lange Zeit krisenbehaftete Staatsoperette konnte vor der Schließung bewahrt und neu gebaut werden. 2013 verließ er Dresden, um sich neuen Ideen wie dem Projekt RadioMusiken (in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste Berlin, Deutschlandradio, dem Mitteldeutschen Rundfunk, dem CD-Label CPO und der Technologiefirma Kapsch als Sponsor ) zu widmen. Heute arbeitet Ernst Theis in einer künstlerischen Bandbreite, die von der Wiener Klassik bis in die Avantgarde reicht, mit internationalen Orchestern zusammen. Er ist zudem designierter Intendant des Festival KlangbadHall. In dieser Funktion wird er im Juni 2017 sein erstes Festivalprogramm
präsentieren.
 

ao.Univ.-Prof. Martin Vácha, Bakk.art. MA MA PhD

Martin Vácha studierte Gesang, Gesangspädagogik und Konzertgesang in Wien sowie Kulturmanagement in Hamburg und promovierte summa cum laude mit einer Dissertation über den Sängerberuf. Weiters absolvierte er Lehrgänge in den Bereichen Operette, Kirchenmusik und Erwachsenenbildung. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt im Bereich Konzert und Kirchenmusik. Er ist als Solist (Stimmfach Bariton) u.a. im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Wiener Konzerthaus, im Radiokulturhaus Wien, im Konzerthaus Berlin und bei den
Festspielen Südtirol aufgetreten. Seit 2002 lehrt Martin Vácha am Institut für Gesang und Musiktheater der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist Mitglied der dortigen Studienkommission Gesang/Musiktheater sowie Vizepräsident der European Voice Teachers Association (EVTA). Daneben war und ist Martin Vácha als Kultur- bzw. Bildungsmanager, Vortragender, Juror, Autor und Forscher tätig.

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