Der Beirat des Department für Bildwissenschaften repräsentiert durch die verschiedenen Disziplinen der Ratsmitglieder, wie Museumswesen, Kunstgeschichte, Fotografie, Neurophysiologie, Medienkunst u.a. die umfassende Anlage der Bildwissenschaft an der Donau-Universität Krems und ihre internationale Ausrichtung.

Carl Aigner

Mag. Carl Aigner ist Präsident von ICOM Österreich (International Council of Museums). Seit 2002 Direktor des Niederösterreichischen Landesmuseums St. Pölten. 1997 bis 2002 Leiter der Kunsthalle Krems. Studium der Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik an der Universität Salzburg. Seit 1989 Lehrtätigkeit an verschiedenen österreichischen Universitäten. Zahlreiche Herausgeberschaften und Publikationen zur Bildenden Kunst, Photographie und Medienkunst. 1991 Gründung und Herausgabe der internationalen Kunstzeitschrift für Photographie und Neue Medien „EIKON“.

Brigitte Felderer

Brigitte Felderer  ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin, lehrt an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ausstellungen (u.a.): Wunschmaschine Welterfindung. Eine Geschichte der Technikvisionen seit dem 18. Jahrhundert, Kunsthalle Wien 1996; Rudi Gernreich. Fashion will go out of fashion, Steirischer Herbst 2000 / Institute of Contemporary Art Philadelphia 2001; Phonorama. Eine Kulturgeschichte der Stimme als Medium, ZKM Karlsruhe 2004/05; Thinking without brain, speaking without lips. Die Automaten und Maschinen des Wolfgang von Kempelen, Humboldt Universität Berlin 2005 (gem. m. E. Strouhal); Rare Künste. Zauberkunst in Zauberbüchern, WienBibliothek 2006; Sound of Art, Museum der Moderne Salzburg 2008 (gem. m. E. Louis); Mode & Verzweiflung, freiraum/quartier21 Wien 2008 (gem. m. E. Blimlinger), Zauberkünste, Kulturhauptstadt Linz 2009

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Uli Deck

Peter Weibel (*1944), Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe sowie Direktor des „Peter Weibel Forschungsinstituts für digitale Kulturen“ an der Universität für angewandte Kunst in Wien, gilt aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten als Künstler, Theoretiker und Kurator als eine zentrale Figur der europäischen Medienkunst. www.peter-weibel.at

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inge hinderwaldner

Inge Hinterwaldner ist Professorin für Kunstgeschichte am Karlsruher
Institut für Technologie. Nach dem Studium in Kunstgeschichte und
Archäologie promovierte sie 2009 in Kunstgeschichte an der Universität Basel mit der Schrift "Das systemische Bild" (Fink 2010). Als Gastwissenschaftlerin verbrachte sie Forschungsaufenthalte am
MECS/Leuphana in Lüneburg, an der Duke University Durham und am MIT in Cambridge. 2016-2018 arbeitete sie als Professorin für Kunst- und Bildgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen computerbasierte Kunst und Architektur, Verflechtungen von Künsten und Wissenschaften seit dem 19. Jahrhundert, Bild- und Modelltheorie.

Wolf Singer

Christiane Paul is Chief Curator / Director of the Sheila C. Johnson Design Center and Professor in the School of Media Studies at The New School, as well as Adjunct Curator of Digital Art at the Whitney Museum of American Art. She has written extensively on new media arts and lectured internationally on art and technology. She is the recipient of the Thoma Foundation's 2016 Arts Writing Award in Digital Art, and her recent exhibitions include Programmed: Rules, Codes, and Choreographies in Art 1965 - 2018 (2018/19) at the Whitney Museum and The Question of Intelligence – AI and the Future of Humanity at the Sheila C. Johnson Design Center at The New School (2020).

Christa Sommerer

Prof. Dr. Christa Sommerer ist eine International renommierte Medienkünstlerin im Bereich der Interaktiven Kunst, Fokus künstlerische Interfacegestaltungen. Seit 1992 Zusammenarbeit mit Laurent Mignonneau, zahlreiche interaktive Kunstwerke. Ausgezeichnet mit internationalen Medienkunstpreisen, darunter die "Goldene Nica" der Ars Electronica für Interaktive Kunst 1994, der"World Technology Award" in London 2001, der "Ovation Award" des Interactive Media Festival 1995 in Los Angeles und der "Multi Media Award '95" der Multimedia Association Japan.
Professorin an der Kunstuniversität Linz, gemeinsam mit Laurent Mignonneau Leitung der Abteilung für Interface Culture am Institut für Medien. Zuvor Professur am IAMAS Institute of Advanced Media Arts and Sciences in Gifu, Japan sowie Invited Researcher und Artistic Director am ATR Media Information Science Research Lab in Kyoto, Japan.
Internationale Coeditorin für des LEONARDO Journal, MIT Press

Wolfgang Welsch

Prof. Dr. Wolfgang Welsch, Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Psychologie und Archäologie an Universitäten in München und Würzburg. 1988-1993 Professor für Philosophy an der Otto Friedrich Universität Bamberg, 1993-1998 an der Otto von Guericke Universität Magdeburg, seit 1998 an der Friedrich Schiller Universität Jena. Zahlreiche Gastprofessuren, u.a. an der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin, der Stanford University und der Emory University, Atlanta. 1992 ausgezeichnet mit dem Max-Planck Research Prize. Forschungsgebiete: Epistemologie, Anthropologie, Verstand und Ratio, philosophische Ästhetik und Kunsttheorie, Kulturphilosophie, zeitgenössische Philosophie; Arstoteles, Hegel. Zahlreiche Publikationen.

Harald Krämer

Harald Krämer: nach seinem Studium in Trier, Wien und Witten/Herdecke gründete der promovierte Kunstwissenschaftler und diplomierte Museumskurator 1992 in Wien eine Beratungsfirma für Museumsinformatik, digitale Sammlungen und Medien im Museum. Seither unterstützte er über 40 Institutionen beim Aufbau von Collection und Museums Management Systemen, digitalen Sammlungen, Social Media- und Web-Strategien und beim Einsatz von Neuen Medien im Ausstellungsbereich.

Seit 1998 ist er als Produzent, Regisseur und Gestalter von Hypermedia-Anwendungen im kulturellen Bereich tätig. Zu seinen Schwerpunkten in der Forschung gehören neben der Untersuchung interaktiver und edukativer Strategien der Dramaturgie, Narration und des Wissenstransfer auch Fragen der Erschließung und Dokumentierbarkeit hypermedialer Medien und der zeitgenössischen Kunst.

Als Dozent unterrichtet er am Zentrum für Bildwissenschaften der Donau Universität Krems und an der ZHdK im Departement Design in der Vertiefungsrichtung "Cast" und im Masterstudiengang "Ereignis". Gegenwärtig wertet Harald Kraemer die Analyse von über 700 Multimedia-Produkten aus und schreibt ein Buch zum Thema "Hypermedia Communication Design & Museum". Seit Januar 2014 hat Harald Kraemer eine Professur an der School of Creative Media der City University of Hong Kong übernommen.

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