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"Das Projektziel ist ein gemeinsamer Ansatz zum Schutz des materiellen und immateriellen Kulturerbes der Grenzregionen, das in den Sammlungen, Museen und Kulturinstitutionen der Grenzregion aufbewahrt wird. Das Kulturerbe soll gemeinsam aufgearbeitet und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden.

Durch das Projekt werden in den beteiligten Fachinstitutionen neue Standards (Mechanismen) geschaffen, die in der Praxis umgesetzt werden, sodass Wissen und Sammlungen vernetzt werden. Die Attraktivität des Angebots von Museen der Grenzregionen wird durch das gemeinsame Aufbereiten ausgewählter Themen für potenzielle BesucherInnen gesteigert. 

 

Neben sichtbarer Ergebnisse wird auch ein Netzwerk kooperierender ExpertInnen der beteiligten Regionen entstehen, um Kenntnisse zu teilen, gemeinsame Themenvorschläge zu entwickeln und grenzüberschreitende Kontexte zu untersuchen.

Ausstellungsplakat Traditionen einer GrenzeDie Ergebnisse werden in einer attraktiven Art und Weise der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Der Mehrwert dieses Netzwerkes ist die Vorbereitung und Umsetzung von größeren, gemeinsamen Ausstellungen, die den BesucherInnen der Grenzregionen angeboten werden. Das Konzept der gemeinsamen Ausstellungen und Vermittlungsprogramme ermöglichen nicht nur eine Bündelung der Besucherströme sondern auch eine gezielte und gebündelte Werbung für eine Ausstellung. Desweiteren werden Besucher indirekt auch auf interessante (Stand)Orte aufmerksam gemacht und somit zu weiteren Besuchen in der Region animiert."

Die im Rahmen des I-CULT erstellte Ausstellung "Traditionen einer Grenze" wird bis 6. Februar 2022 im Jindřichův Hradec Museum, Südböhmen gezeigt.

 

 

Plakat Ausstellung Element GlassVon 11. Mai bis 15. August 2021 wird in der Regional Galerie Vysočina in Jihlava, Südböhmen die Ausstellung „Element Glass. Materie der Imagination“ gezeigt. Anhand spannender Exponate wird den BesucherInnen die Glasherstellung in der Region Vysočina in Südböhmen und in Niederösterreich nähergebracht.

Die Ausstellung wurde durch das Muzeum Vysočiny Třebíč im Rahmen des Interreg-Projektes I-CULT (Internationale Kulturplattform; ATCZ59) erstellt. Dieses Projekt erstreckt sich auf die Jahre 2018 bis 2021; das Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften der Donau-Universität Krems ist als Partner beteiligt.

 

 

Im Jahr 2020 wurde im MAMUZ Asparn/Zaya die Ausstellung "Achtung. Baustelle. Bauen und Wohnen im Mittelalter"gezeigt. Diese war im Rahmen des I-CULT mit archäologischen Objekten und auf Grundlage von neuen Forschungsergebnissen aus Niederösterreich und Tschechien erstellt worden; die Kuratierung hatte Elisabeth Nowotny/Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften übernommen.

Siedlung Mittelalter
©
/reasons

 

Details

Projektzeitraum 01.10.2017 - 30.06.2021
Fördergeber EU
Förderprogramm INTERREG
INTERREG Österreich-Tschechische Rebuplik
Department

Department für Kunst- und Kulturwissenschaften

Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Mag. Dr. Elisabeth Nowotny

Team

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