Zentrum für angewandte Forschung und Innovation für lebensbegleitendes Lernen

Zentrumsbeschreibung

Das Zentrum für angewandte Forschung und Innovation für lebensbegleitendes Lernen forscht und lehrt zur agilen Entwicklung von systematischen und effizienten Lern -und Lehrdesigns für lebensbegleitendes Lernen in der Aus- und Weiterbildung auf Level fünf bis acht im Europäischen Qualifikationsrahmen. Dabei wird die Förderung von lebensbegleitendem Lernen als Notwendigkeit verstanden, um kollektiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen begegnen zu können.

Die digitale Transformation verändert Arbeits- und Organisationsprozesse grundlegend, sodass innovative, technologiegestützte Lern- und Lehrdesigns sowie eine lebensbegleitende Lernkultur zu kritischen Erfolgsfaktoren werden. Um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern, aber auch um die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen sicherzustellen, sieht es das Zentrum als seine Aufgabe, formelles, non-formales und informelles Lernen miteinander zu verknüpfen. Dazu bedarf es innovativer didaktischer Konzepte, die diese verschiedenen Arten des Lernens entsprechend berücksichtigen.

Im Fokus steht hierbei das Design von lernendenzentrierten Lernerfahrungen (“Learning Experience Design”) auf drei miteinander korrespondierenden Ebenen, die individuelle und lebensbegleitende
Kompetenzentwicklung optimal fördern:

  • Makroebene: Organisationsentwicklung, politischer und gesetzlicher Rahmen
  • Mesoebene: Curriculums- und Bildungsprogrammentwicklung
  • Mikroebene: Entwicklung von Kursen, Modulen oder einzelnen Kurseinheiten bzw. Workshops

Forschungs- und Entwicklungsfelder des Zentrums

Konkret ergeben sich daraus folgende Forschungs- und Entwicklungsfelder, auf die sich das Zentrum für angewandte Forschung und Innovation für lebensbegleitendes Lernen spezialisiert:

  • Corporate Learning und Organisationsentwicklung
  • Regionales Lernen, Bürgerpartizipation und Regionalentwicklung
  • Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung

Forschung- und Entwicklungskompetenzen des Zentrums

Übergreifende Kompetenzen des Zentrums in Forschung und Entwicklung liegen in folgenden Bereichen:

Lernendenzentriertes Design von Lernerfahrungen (“Learning Experience Design”)

  • Instructional Design: Lernergebnisformulierung und Constructive Alignment
  • Medien: Informierte Wahl von digitalen Medien für den Lernprozess
  • Digitale und hybride Lernumgebungen: Entwicklung von lernendenzentrierten digitalen und hybriden Lernumgebungen basierend auf didaktischen Designs
  • Lern- und Lehrstrategien: Abhängig vom jeweiligen Kontext werden verschiedene Strategien angewandt, wie etwa Working-Out-Loud, Social Learning, Persona-basierte Lernprogrammentwicklung, pädagogische Entwurfsmuster und Mustersprachen, etc.

Methoden zur Verknüpfung von informellem, non-formalem, und formalem Lernen

  • Validierung von informellem und non-formalem Lernen
  • Lern- und Lehrstrategien: Work-Based Learning, Wissenstransfer durch Living Labs, Co-Learning Spaces & Cross Border Innovation Hub

Wissenschaftskommunikation

  • Soziale Medien und Medienproduktion: Working-Out-Loud in der Wissenschaft, zielgruppenorientierte, dialogorientierte Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit Hilfe von sozialen Medien, Medienproduktion (Podcasting, Blogging, Explainervideos, Infografiken)
  • Publikation von Forschungsergebnissen
  • Events: Planung und Umsetzung von Konferenzbeiträgen, Workshops, Tagungen und Konferenzen

Qualitätssicherung und -entwicklung von Lern- und Lehrprozessen

Internationale und interdisziplinäre Kooperationen

Das Zentrum für angewandte Forschung und Innovation für Lebensbegleitendes Lernen setzt auf interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit, um das Forschungsfeld weiter voranzutreiben. Dabei pflegt das Zentrum Kooperationen mit verschiedenen Universitäten und Organisationen, z.B.:

Wenn Sie interesse an einer Kooperation mit dem Zentrum für angewandte Forschung und Innovation für lebensbegleitendes Lernen haben, kontaktieren Sie bitte die Zentrumsleitung Dr. Stephanie Nestawal.

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