Im Bereich Soziale Arbeit und Elementarbildung kann sich der Fachkräftemangel für den Start ins formale Lernen aller Kinder und Menschen, die später in das laufende Bildungssystem einsteigen, negativ auswirken. Für eine begegnende, ganzheitliche Würdigung, Prävention, Sozial- und Bildungsdiagnostik bleibt keine Zeit und Raum. Unterbesetzte Teams in Bildungs- und Sozialeinrichtungen sind zudem hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt. Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten sind begrenzt. Das bereits tätige ehrenamtliche und angestellte Personal ist burnoutgefährdet oder verlässt gar das Tätigkeitsfeld.
Das Zentrum für transdisziplinäre Weiterbildungsforschung entwickelt deshalb in Gestaltungspartnerschaft mit modas – dein Kolleg für Sozialpädagogik einen Bachelor professional und baut auf Gemeinsamkeiten in Curricula der Bildungsanstalten für Sozialpädagogik (BASOP), Bildungsanstalten für Elementarpädagogik (BAfEP) und Kollegs auf. Als einschlägige Schulausbildungen können 60 ECTS angerechnet werden und durch non-formale und informellen Lernleistungen noch einmal 30 ECTS. Der Weiterbildungs-Bachelor ist nach der UG-Novelle-2021 dem Bachelor gesetzlich gleichgestellt. Auch Quereinsteiger*innen und bereits im Feld arbeitende - mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung - können diesen Bachelor Professional studieren. Die Gleichwertigkeit der akademischen Grade ermöglicht eine Durchlässigkeit zwischen Regel- und Weiterbildungsstudien. Der Abschluss eines Weiterbildungsbachelorstudiums berechtigt sowohl zu einem Masterstudium in der Weiterbildung als auch zu einem (Regel-)Masterstudium an anderen Universitäten.
Im Studium werden wirksame Methoden ausprobiert und können in die Arbeit transferiert werden. Durch zusätzlich begleitete Projekte (auch im Ausland/Student-Exchange, die in das Studium integriert sind und aus denen heraus die Bachelor-Arbeit geschrieben werden kann, wird der Theorie-Praxis-Transfer gewährleistet. Die eigene Gestaltungskompetenz im Bildungs- und Sozialraum, der Umgang mit Mehrsprachigkeit und Digitalisierung und die professionelle Verarbeitung belastender gesellschaftlicher Phänomene, die im sozialen und pädagogischen Tun spürbar werden, bilden zentrale Lernergebnisse. Eigene Handlungslogiken und Routinen können in Bezug auf Normen, Abweichung und Devianz bewusst, reflektiert, verantwortungsvoll eingesetzt werden.
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