6. EUFEP Kongress 2020

(Un)seriöse Gesundheitsinformationen: erkennen, verstehen, entscheiden

Termin

16.01.2020, 09:00 - 17:00

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Ort

Burg Perchtoldsdorf
Niederösterreich
Österreich

Kosten € 50,-

EUFEP – Das Europäische Forum für evidenzbasierte Prävention – ist eine internationale Plattform über Best Practices bei evidenzbasierten Präventionsprogrammen.

EUFEP - Logo

 

Die Highlights von EUFEP 2020

Panik vor HPV-Impfung in Japan

Noch 2013 ließen sich 70 Prozent der japanischen Mädchen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs gegen HPV impfen. Heute sind es weniger als ein Prozent – obwohl die Impfung wirksam und sicher ist. Schuld an diesem dramatischen Rückgang sind Falschinformationen in den Medien, die die Bevölkerung verunsichern. Wie es dazu kommen konnte, wird Riko Muranaka im Plenum von EUFEP 2020 analysieren. Die japanische Wissenschaftlerin bekam für ihren Kampf gegen Fake Health News 2017 den John Maddox Preis verliehen.

Wer vertraut Impfungen noch?

Warum manche Menschen beim Impfen zögern, und wie groß das Misstrauen in unterschiedlichen Ländern ist, wird Emilie Karafillakis berichten. Sie ist Forscherin an der London School of Hygiene and Tropical Medicine und beschäftigt sich Im Rahmen des Vaccine Confidence Projects mit dieser Frage.

Fake news wirksam bekämpfen

Falschinformationen  haben viel Einfluss, doch wir sind ihnen nicht hilflos ausgeliefert.  Strategien, um  sie wirksam zu entkräften, verrät Philipp Schmid von der Universität Erfurt.

Dieses Ziel haben auch einige deutschsprachige Initiativen, die bei EUFEP 2020 vorgestellt werden. Die Webseite Medizin-transparent.at der Donau-Universität Krems etwa nimmt Behauptungen aus Medien und Werbung kritisch unter die Lupe. Infos zu vielen Krankheiten und wie sie sich wirksam behandeln lassen veröffentlicht das deutsche Portal Gesundheitsinformation.de.

Medwatch.de entlarvt unseriöse Heilungsversprechen. Und mit der EVI-Box bietet die Medizinische Universität Graz eine Infobroschüren-Sammlung für das ärztliche Wartezimmer, die garantiert frei von Fake news ist.

Programm

09:00-09:15

Begrüßung: Prof. Gerald Gartlehner

Eröffnung: Landesrat Dr. Martin Eichtinger

 

09:15-10:15

Plenum Fake News als Gesundheitsgefahr

Moderation: Gerald Gartlehner

 
  1. Wie in Japan die HPV-Durchimmunisierungsrate von 70% auf 1% fiel
Riko Muranaka, Universität Kyoto

 

  2. The Vaccine Confidence Project
>Emilie Karafillakis, London School of Hygiene and Tropical Medicine

 

10:15-11:00

Podiumsdiskussion mit Publikum  

11:00-11:15

Kaffeepause  

11:15-12:30

Session 1 Schädliche Gesundheitsinformationen erkennen und entkräften

Moderation: Jörg Wipplinger

 
  1.Gefährliche Gesundheitsinformationen und ihre Hintergründe aufdecken: Medwatch
Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup, MedWatch

 

  2. Medizinmythen wirksam entkräften
News Philipp Schmid, Universität Erfurt

 

  Diskussion:

 

12:30-14:00

Mittagessen  

12:30-14:00

Workshop für Journalistinnen und Journalisten (inklusive Mittagessen)

Vertrauenswürdig oder übertrieben? Medizinpresseaussendungen richtig einschätzen
Bernd Kerschner

 

14:00-15:15

Session 2 Best Practice – Gute Gesundheitsinformation

Moderation: Edith Flaschberger

 

 
  1. Britische Medienberichte unter die Lupe genommen: Behind the headlines
Rob Cook, Bazian

 

  2. Medizin-transparent.at - ein Faktencheck-Service für Gesundheits-Mythen
Julia Harlfinger, Donau Universität Krems

 

  3. Evidenzbasierte Informationen für ein breites Publikum – gesundheitsinformation.de
Klaus Koch, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

 

  Diskussion:

 

15:15-15:35

Kaffeepause  

15:35-16:50

Session 3 Fake News in der Allgemeinmedizin

Moderation: Johannes Püspök

 
  1. Fake News in der Hausarztpraxis
Stephanie Poggenburg, Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin 

 

  2. Evi Box - ein Regal voll gesicherter Information
Nicole Posch, Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung

 

  3. Medical Fake News als Herausforderung für BürgerInnen und PatientInnen
Peter Nowak, Gesundheit Österreich GmbH

 

  Diskussion:

 

16:50 bis ~ 17:00

Anschließend Verabschiedung durch Prof. Gartlehner  

 

Anfahrtsplan

Adresse:

Burg Perchtoldsdorf

Paul-Katzberger-Platz 1

2380 Perchtoldsdorf

 

Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Anmeldung

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