Beschreibung

Das von der Firma OrthoSera entwickelte Hyperakute Serum (HAS) ist ein innovatives Blutprodukt auf Serumbasis, das frei von Thrombozyten, Leukozyten und Fibrin ist. Hyperakutes Serum kann als autologes Produkt gewonnen werden, jedoch hat OrthoSera ein innovatives Protokoll für die hyperakute Serumpräparation in allogener Form entwickelt, das den Gefriertrocknungsprozess sowie die Entfernung von IgM- und IgG-Antikörpern umfasst.  
Aufbereitete allogene Blutprodukte, die von gesunden, speziell ausgewählten Spendern gespendet wurden, könnten der Schlüssel zur Verbesserung der Gesundheit einer alternden Bevölkerung sein. Das Vorgängerprojekt zielte auf die Entwicklung des Prototyps eines medizinischen Geräts für den Point of Care, genannt "hypACT-next", ab, das eine Kombination aus stabilisiertem und aseptisch hergestelltem hyperakutem Serum in gefriergetrockneter Pulverform und einer sterilisierten Hyaluronsäureflüssigkeit ist. Es ist gelungen, ein fortschrittliches, seriennahes Prototyp-Gerät im Labormaßstab erfolgreich zu implementieren. Für die weitere Entwicklung ist es notwendig, die Biokompatibilitätstests, den Klassifizierungsprozess und die präklinische Bewertung der Wirksamkeit von "hypACT-next" in der Zielindikation Kniearthrose durchzuführen.
Dieses Projekt zielt darauf ab, die Laborarbeit der "hypACT-next"-Prototypentwicklung vom Labor auf das Krankenbett zu übertragen. Vor der Umstellung auf eine klinische Studie müssen noch einige Schritte abgeschlossen werden. Diese Übersetzung ist ein komplexer Prozess und wird die Markteinführungsphase und die präklinische Entwicklung mit 4 verschiedenen In-vitro-Modellen einleiten, die zuvor von Prof. Dr. Joachim Schäfer erstellt wurden. Nehrer's Forschungsgruppe an der Donau-Universität eingerichtet wurden.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Kooperationspartner

  • OrthoSera

Fördergeber 

  • Land NÖ (Technopolprojekt)
  • EFRE

Details

Projektzeitraum 01.01.2020 - 31.12.2021
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Förderprogramm
Department

Department für Gesundheitswissenschaften, Medizin und Forschung

Zentrum für Regenerative Medizin

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer
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