07.06.2017

Der diesjährige Kongress der Europäischen Fachgesellschaften für Orthopädie und Traumatologie (EFORT) fand Anfang Juni in Wien statt und widmete sich dem Schwerpunktthema „Sportliche Aktivitäten und orthopädische Praxis“. Dabei wurde eine Forschungsgruppe rund um Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer, Dekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin und Leiter des Departments für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin, mit dem Preis für die beste Posterpräsentation ausgezeichnet.

„A novel method for identifying radiographic baseline risk of osteoarthritis“ lautet der Titel der Posterpräsentation, mit dem die Forschergruppe die Jury am EFORT-Kongress überzeugte. Damit wurde dem internationalen Kongresspublikum eine neue, computergestützte Methode vorgestellt, um das Risiko für Arthrose besser als mit Röntgenaufnahmen identifizieren zu können.

Schmerzen und Kosten mindern

Arthrose ist eine Gelenkserkankung, die nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung immer häufiger auftritt. Darum ist Forschung auf diesem Gebiet von hoher gesellschaftlicher Relevanz: „Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung und nützt somit nicht nur den Patientinnen und Patienten, sondern auch dem Gesundheitssystem. Mit unseren Forschungen wollen wir dazu beitragen, den Betroffenen Schmerzen und der Gesellschaft Kosten zu ersparen“, fasst Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer, Dekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin der Donau-Universität Krems, das wesentliche Ziel der kürzlich in Wien dargestellten wissenschaftlichen Tätigkeit zusammen.

Forschungsgruppe aus Wissenschaft und Industrie

Autor des Posters ist Richard Ljuhar von der Firma Braincon Technologies, Wien, die mit der Entwicklung des digitalen Analyseverfahrens für den technischen Teil der Forschungstätigkeit verantwortlich zeichnet. Neben Stefan Nehrer wurde mit Tobias Haftner ein weiterer Wissenschafter der Donau-Universität Krems geehrt. Zur beim Kongress ausgezeichneten Forschungsgruppe gehören außerdem Benjamin Norman und Davul Ljuhar von Braincon Technologies sowie Astrid Fahrleitner-Pammer und Hans-Dieter Dimai von der Medizinischen Universität Graz.

Zum Anfang der Seite