Zehn Risikofaktoren verursachen 90 Prozent der Schlaganfälle

Zum Welttag des Gehirns am 22. Juli 2017 betont Univ.-Prof. Dr. Dr. hc. mult. Michael Brainin von der Donau-Universität Krems die Bedeutung der Schlaganfallprävention

Michael Brainin

„Zehn Risikofaktoren sind für 90 Prozent der Schlaganfälle weltweit verantwortlich“

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

„Stroke is a Brain Attack: Prevent it – treat it“ („Schlaganfall ist ein Hirnschlag: Verhindere ihn, behandle ihn“) lautet das Motto des Welttags des Gehirns 2017. Entsprechend stehen Präventions- neben Therapie-Optionen im Vordergrund der globalen Awarenesskampage der Welt-Gesellschaft für Neurologie (WFN) in Kooperation mit der Welt-Schlaganfall-Gesellschaft (WSO). Unterstützt werden die rund um diesen Tag stattfindenden Aktivitäten von Univ.-Prof. Dr. Dr. hc. mult. Michael Brainin, dem Leiter des Departments für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin der Donau-Universität Krems sowie President-Elect der Welt-Schlaganfall-Gesellschaft.

„Zehn Risikofaktoren sind für 90 Prozent der Schlaganfälle weltweit verantwortlich“, verweist Brainin auf aktuelle Studienergebnisse (INTERSTROKE-Studie). Das sind: Bluthochdruck, Bewegungsmangel, eine ungünstige Situation der Blutfette, schlechte Ernährungsgewohnheiten, ein ungünstiges Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang, psychosoziale Faktoren, Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Herzerkrankungen sowie Diabetes. „Diese zehn Risikofaktoren sind allesamt beeinflussbar. Es könnten also viele Todesfälle verhindert werden“, hebt Brainin die große Bedeutung der Prävention hervor.

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