Innocence in Danger: Wissenschaftliche Begleitung

Beschreibung

Die neuen Medien prägen unseren Alltag, erleichtern Abläufe und Kommunikation, bringen jedoch auch neue Gefahren hervor. Besonders anziehend wirkt die digitale Technologie für die Jüngsten unserer Gesellschaft.

Um Kinder und Jugendliche präventiv vor den Gefahren, die auch mit der Etablierung und Nutzung der digitalen Medien einhergehen, zu schützen, hat Innocence in Danger (Berlin) neben anderen Präventionsprogrammen das Smart-User-Projekt nach dem Peer-to-Peer-Ansatz – Jugendliche klären Gleichaltrige auf – entwickelt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Informationsvermittlung und -verteilung in Bezug auf sexualisierte Gewalt in den digitalen Medien. Der Schutz und die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen wie auch die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stationärer Einrichtungen sind bei diesem Projekt oberstes Ziel.

Der Fokus des Projektes liegt, auf Basis von Fragebögen zur Internetnutzung das Bewusstsein über sexualisierte Ausbeutungsgefahren in digitalen Medien zu erhellen und anschließend die Jugendlichen in Gruppendiskussionen vor und nach der Schulung zu Wort kommen zu lassen. Vor dem Hintergrund der so gewonnenen Daten wird das Smart-User-Projekt diskutiert und es können so professionelle Antworten bezogen auf die Qualität der konkreten Praxis entwickelt werden.

Details

Projektzeitraum 01.01.2014 - 30.06.2015
Fördergeber Private (Stiftungen, Vereine etc.)
Förderprogramm ---
Department

Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit

Zentrum für Psychotherapie

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dr. Silke Birgitta Gahleitner
Projekt­mitarbeit Mag. Christina Frank Mag. Dr. Katharina Gerlich Bakk.phil. Heidemarie Hinterwallner, MA MA

Team

Dr. Silke Birgitta Gahleitner

Mag. Christina Frank

Mag. Dr. Katharina Gerlich

Bakk.phil. Heidemarie Hinterwallner, MA MA

Publikationen

Hinterwallner, H.; Schneider, M.; von Weiler, J., Gahleitner, S. B. (2016). Wie smart sind Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen im Netz? Eine Programmevaluation des Smart User-Projekts von Innocence in Danger e.V. Resonanzen - E-Journal für biopsychosoziale Dialoge in Psychotherapie, Supervision und Beratung, 4(2): 145-159

Hinterwallner, H.; Von Weiler, J. (2016). Kinder- und Jugendschutz im Zeitalter des digitalen Exhibitionismus. Modellprojekt "Smart User Stationär" mit wissenschaftlicher Begleitung der Donau-Universität Krems. Dialog Erziehungshilfe, 3: 26-30

Gahleitner, S.B.; Hinterwallner, H.; Hintenberger, G.; Frank, C.; Gerlich, K.; Pölzinger, E.; Leitner, A. (2015). Smart User in stationären Jugendhilfeeinrichtungen: Innocence in Danger - Wissenschaftliche Begleitung. Forschungsbericht, Krems an der Donau

Vorträge

"Das war so ein unbewusstes Lernen". Ergebnisse der Evaluation des Smart-User-Programms in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Digitaler Kinderschutz in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, 18.04.2016

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