Unterstützung äthiopischer Stadtentwicklung

26.09.2016

Die Donau-Universität Krems wurde mit der Koordination des Erasmus-plus-Projekts „Social Inclusion and Energy Management for Informal Urban Settlements (SES)“ betraut. Das Department für Migration und Globalisierung kann sich bei dem auf die Ausbildung äthiopischer StadtentwicklerInnen gerichteten Projekt auf die erfolgreiche Umsetzung des Projekt BinUCom - Building Inclusive Urban Communities mit Indien stützen. Wie ein Workshop Anfang September im indischen Coimbatore zeigte, bewirkt das Projekt bereits ein Umdenken in der Gestaltung der indischen Architekturausbildung: Wohnlösungen für einkommensschwache BewohnerInnengruppen werden zunehmend Teil der Curricula.

Dipl.-Ing. Dr. Tania Berger

„Wir wollen soziale Inklusion, nachhaltiges Wohnen, BürgerInnenpartizipation und die Prüfung von Umweltrisiken in der Architektur- und Stadtplanungsausbildung verankern.“

Dipl.-Ing. Dr. Tania Berger

Leiterin des Fachbereichs Sozialraum und Migration

Hilfestellung für die Planung und Entwicklung äthiopischer Städte in der Bewältigung der Probleme struktur- und einkommensschwacher Viertel, darauf zielt das Projekt „Social Inclusion and Energy Management for Informal Urban Settlements“, kurz SES. Koordiniert wird das Projekt von DI Tanja Berger am Department für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems. Insgesamt sechs Partnerinstitutionen nehmen an dem bis 2019 laufenden Projekt teil.

 

Zielgruppe des Projekts sind WissenschafterInnen und Lehrende, die in der Gestaltung akademischer Programme an äthiopischen Hochschulen mit dem Fokus auf Stadtentwicklung und Energiemanagement tätig sind. Um Good Practices zu fördern, sind Hochschuleinrichtungen in den drei Städten Addis Ababa, Gondar und Mekelle beteiligt. Analysen der drei beteiligten Städte, neun Fallstudien und die Beschreibung von neun Ausbildungsprogrammen stehen am Programm des Projekts. „Wir wollen die Themen soziale Inklusion, nachhaltiges Wohnen, BürgerInnenpartizipation und die Prüfung von Umweltrisiken in der Architektur- und Stadtplanungsausbildung verankern. Die mit dem Projekt angestrebte Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren der Zivilgesellschaft soll desweiteren die Zusammenarbeit der beteiligten äthiopischen Hochschulen mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld stärken“, so Tania Berger zu den Zielen des Projekts.

 

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