Donau-Universität wird Teil des größten EU-finanzierten Migrationsforschungsprojekts

Das Department für Migration und Globalisierung beteiligt sich am Forschungsprojekt MIGNEX

01.08.2018

Die Europäische Kommission hat finanzielle Mittel für das größte jemals von der EU finanzierte Forschungsprojekt im Bereich Migration bereitgestellt, das im September 2018 starten soll. Die Aufgaben der Donau-Universität Krems umfassen beim Projekt MIGNEX (Aligning Migration Management and the Migration–Development Nexus) die Konzeption und Durchführung einer qualitativen vergleichenden Analyse im Zeitraum von fünf Jahren.

Das Projekt zielt darauf ab, neue Verbindungen zwischen zwei Bereichen zu schaffen: Die Regulierung von Migration sowie die gegenseitige Wechselwirkung von Migration und Entwicklung. „Das Verstehen solcher Verbindungen sind wesentlich für die Entwicklung eines wirksamen, kohärenten und nachhaltigen Ansatzes für die Realisierung der Chancen und das Management der Herausforderungen von Migration“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Mathias Czaika, Leiter des Departments für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems.


H2020: Vergleichende Analysen aus Krems
Die Forschung wird von Prof. Jørgen Carling am Friedensforschungsinstitut Oslo (PRIO) und von einem internationalen Team von neun Institutionen durchgeführt. Die Finanzierung erfolgte in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren im Rahmen von Horizont 2020, dem wichtigsten Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union. Die Aufgaben der Donau-Universität Krems umfassen die Konzeption und Durchführung einer qualitativen vergleichenden Analyse und die Anwendung dieser Methodik zum Verständnis von Ursachen und Folgen von Migration. Die Teilnahme der Universität an MIGNEX wird von Mathias Czaika am Department für Migration und Globalisierung geleitet.

Fokus auf Entwicklung von Migration
Ein innovativer Aspekt des Projekts ist der Ansatz zur "Entwicklung". Anstelle einer Betrachtung als generischen Prozess für höhere Lebensstandards, wird das Team untersuchen, auf welche Weise sich die Entwicklung in bestimmten Settings entfaltet. Eine solche Perspektive eröffnet neue Möglichkeiten, die Ursachen und Folgen von Migration besser zu verstehen. Diese Forschung wird in 25 Regionen in zehn Ländern in Afrika, dem Nahen Osten und Asien durchgeführt. Das Team wird auch die Rolle der nationalen und europäischen Politik-Ebenen untersuchen.

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