Mitgliedschaft im europäischen Forschungsnetzwerk IMISCOE

Das Department für Migration und Globalisierung baut Forschung weiter aus

17.07.2018

Seit Juli 2018 ist das Department für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems offizielles Mitglied im größten europäischen Forschungsnetzwerk IMISCOE (International Migration, Integration and Social Cohesion in Europe). Durch die Bündelung von Ressourcen und Fachwissen innerhalb des Netzwerks, soll der Forschungsbereich des Departments in Krems ausgebaut werden.

Das Forschungsnetzwerk IMISCOE ist im Bereich Migration, Integration und Diversity Studies tätig und besteht aus 40 Forschungsinstituten aus fast allen europäischen Ländern und aus verschiedenen Disziplinen, wie etwa Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaft, Recht, Demographie, öffentliche Verwaltung, Sozialgeographie und Geschichte. Neben gemeinsamen IMISCOE-Forschungsinitiativen zählen gemeinsame Publikationen, die Ausbildung junger ForscherInnen, gemeinsame Veranstaltungen im Rahmen von Forschungsclustern, Publikationsveranstaltungen, PhD-Schulungen sowie die Bündelung gemeinsamer Kommunikationskanäle zu den Netzwerkaktivitäten.

Ausbau der Forschung
„Das IMISCOE-Netzwerk unterstützt und pflegt eine breite Palette von Forschungsinitiativen, die auf die besondere Expertise seiner Mitglieder abgestimmt sind“, erklärt Univ.-Prof. Mathias Czaika, Leiter des Departments für Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems. „Ich freue mich besonders, mit dieser Kooperation einen weiteren Schritt zum Ausbau unserer Forschungsaktivitäten zu setzen“, sagt Czaika. Das Department (DeMIG) arbeitet an komplexen Verflechtungen von Migration und Globalisierung sowie gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. „Damit wollen wir zu einem besseren Verständnis dieser Prozesse bei der Arbeit beitragen, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern“, betont Czaika.

Förderung von Forschungscluster
Um spezifische Forschungsideen und Nischen zu fördern, stellt das Netzwerk unter anderem Startkapital für internationale und interdisziplinäre Forschungscluster bereit. Derzeit unterstützt das Netzwerk 22 Forschungscluster. Das IMISCOE-Forschungsnetzwerk bespielt Kommunikationskanäle, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse der Forschung der breiten Öffentlichkeit sowie Politikern, politischen Entscheidungsträgern und anderen Interessengruppen zugänglich sind. Ziel ist es, durch fundierte, wissensbasierte Informationen die öffentliche Wahrnehmung und Politikgestaltung zu verbessern.

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