Drei neue ForscherInnen am Department für Migration und Globalisierung

Dissertationen mit Fokus auf Rückkehrmigration, Integration und Diaspora

18.12.2019

Seit Herbst 2019 beschäftigt das Department für Migration und Globalisierung drei neue wissenschaftliche MitarbeiterInnen und DoktorandInnen. Im Rahmen ihres Studiums „PhD Migration Studies“ fokussieren sich Simona Schreier, Christina Khoury und Ali Ahmad mit ihren NFB-finanzierten Forschungsprojekten auf Rückkehr- und Wiedereingliederungsprozesse in Afrika, Integration von syrischen geflüchteten Jugendlichen sowie afghanische Diaspora in Europa.

Das Department für Migration und Globalisierung gewann im Herbst 2019 die Ausschreibung von drei Forschungsprojekten, die von der niederösterreichischen Forschungs- und Bildungsgesellschaft (NFB) über die Laufzeit von drei Jahren finanziert werden. Univ.-Prof. Dr. Mathias Czaika, Leiter des Departments für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems, freut sich über die drei neuen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen. „Mit Simona Schreier, Christina Khoury und Ali Ahmad haben wir drei hervorragende WissenschaftlerInnen mit internationaler Expertise im Bereich der Migrationsforschung gewinnen können“, sagt Czaika. „Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zu unseren Forschungstätigkeiten und tragen damit zu einem besseren Verständnis von Chancen und Herausforderungen in den Bereichen Migration und Integration bei“.

Rückkehr- und Wiedereingliederung
Simona Schreier hat umfassende Expertise in den Bereichen Psychologie und Kriminologie und hat in mehreren internationalen Projekten, hauptsächlich in Afrika, insbesondere im Bereich Menschenhandel, Migration und anderen Querschnittthemen wie Menschenrechte und Korruption gearbeitet. Ziel ihrer Forschung an der Donau-Universität ist es, mehr Verständnis in die objektive und subjektive Natur von Rückkehrprozessen, Lebensbedingungen und das Wohlergehen von MigrantInnen zu erhalten, die von Europa in ihr Heimatland in Afrika zurückkehren. „Mein Forschungsprojekt soll zum empirischen Wissen über Rückkehr- und Wiedereingliederungsprozesse von MigrantInnen im Zielland beitragen und einen Einblick in die Praxis von Programmen zur Unterstützung der freiwilligen Rückkehr und Wiedereingliederung geben“, erklärt Schreier. Dabei gehe es darum zu definieren, „wie eine nachhaltige Wiedereingliederung aussehen sollte“.

Integration von syrischen Jugendlichen
Christina Khoury hat Rechtswissenschaften, Internationale Beziehungen sowie Friedensforschung als Rotary Peace Fellow in England studiert. Nach Tätigkeiten in einer Rechtsanwaltskanzlei in Jordanien, als Mitarbeiterin der zyprischen Botschaft in Amman und zahlreichen ehrenamtlichen Engagements bei NGOs in den Bereichen Jugend- und Entwicklungsarbeit in England, wechselt die Wissenschaftlerin auf die Donau-Universität Krems. In ihrem Forschungsprojekt untersucht Khoury die Integration von syrischen geflüchteten Jugendlichen in europäischen Gastländern mit einem speziellen Fokus auf Deutschland. „Ich versuche mit meiner Arbeit empirisches Wissen über erfolgreiche Integration in den Bereichen Bildung, Sprachkenntnisse sowie soziale Verbindungen zu generieren“, sagt Khoury. Zudem soll ein spezieller Schwerpunkt auf die Identifikation und Verbesserung von integrationsfördernden Maßnahmen gelegt werden.

Afghanische Diaspora in Europa
Nach seinem Studium in Medizin und in Friedens- und Konfliktforschung, arbeitete Ali Ahmad als Consultant im Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) sowie als Forscher und Journalist in internationalen Forschungseinrichtungen und Medienunternehmen in Afghanistan. Dabei entstanden zahlreiche wissenschaftliche Publikationen mit Fokus auf Politik-, Sicherheits- und Sozialwissenschaften. Zu seinen Forschungsinteressen zählen Migration, Diaspora, Friedensstudien, Arbeitsmarkt und nicht-staatliche SicherheitsakteurInnen. „In meinem Forschungsprojekt untersuche ich afghanische Diaspora in Europa“, meint Ahmad. Dabei gehe es um das Zusammenspiel von Religion, Nationalität, Kultur und ethnischen Gemeinschaften zwischen Europa und Afghanistan.

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