Kontaktaufnahme und Meldung bei Verdacht auf Diskriminierung oder Mobbing

Der AKG informiert, berät und unterstützt Personen bei Fällen von Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes, Alters, ethnischer Zugehörigkeit, Religion/ Weltanschauung und der sexuellen Orientierung, wie auch bei sexistischem Verhalten oder/ und sexueller Belästigung, sowie bei Verdacht auf Mobbing.

Der AKG ist in der Ausübung seiner Aufgaben zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ihr Anliegen wird auf Wunsch vertraulich behandelt.

Ihre Meldung über eine erfahrene oder beobachtete Diskriminierung wird auf Wunsch anonymisiert. Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach 12 Monaten gelöscht. 

Ergänzend zur bisherigen Möglichkeit sich direkt persönlich, telefonisch oder per Mail an den AKG und seine Mitglieder zu wenden, bieten wir ab November 2020 zusätzlich das folgende Meldungs-Formular an. 
 

Sie können eine Meldung unter Angabe Ihres Namens oder auch anonym an uns senden. 

Bitte beachten Sie, dass wir Meldungen nur nachgehen können, wenn Sie uns die Vorkommnisse detailliert und möglichst vollständig schildern (beteiligte Personen, was ist geschehen, Ort, Zeitpunkt, ungefähre Uhrzeit, weitere Beobachter_innen, etc.). Bitte beachten Sie auch, dass wir bei Rückfragen oder für eine Begleitung nur mit Ihnen in Kontakt treten können, wenn uns eine E-Mailadresse oder Telefonnummer vorliegt.

 

Sollten Sie nicht als selbst Betroffene_r, sondern als Zeuge_in eine Beobachtung von diskriminierendem Verhalten/ Vorkommnis an der DUK melden wollen, nehmen wir dies ebenfalls auf – auf Ihren Wunsch hin auch in anonymisierter Form.

Damit helfen Sie uns, einen besseren Überblick über solche Vorkommnisse an der DUK zu gewinnen und gegebenenfalls Schritte, sowie Maßnahmen einzuleiten.

 

HINWEIS: Um Ihre Anonymität falls gewünscht sicherzustellen, empfehlen wir die Verwendung einer anonymisierten E-Mailadresse für die Meldung.

 


Meldeformular

Meldeverlauf

1. Kontaktaufnahme mit AKG

Angehörige der Universität – hierzu zählen auch Studierende, wenden sich an ein AKG-Mitglied oder das AKG-Büro, wenn sie eine Diskriminierung, sexuelle und/oder geschlechtsbezogene Belästigung oder Mobbing befürchten, erlebt haben und/oder Zeug_in davon geworden sind. Dies erfolgt entweder persönlich (Telefon, Mail) oder über das Melde-Formular auf der Homepage

 

2. Erstgespräch

Im Rahmen eines Erstgesprächs wird der Sachverhalt unter Wahrung der Vertraulichkeit dokumentiert und die Zuständigkeit des AKG geprüft. Betroffene erhalten erste Informationen zur Rechtslage, sowie weiteren Stellen, an die sie sich unterstützend wenden können.

Liegt eine Zuständigkeit des AKG vor, wird das weitere Vorgehen auf Basis ihrer individuellen Bedürfnisse und der rechtlichen Einschätzung des AKG in einem folgenden Strategiegespräch besprochen.

Falls sich beim Erstgespräch herausstellen sollte, dass der AKG Betroffene mangels Zuständigkeit  nicht unterstützen kann, werden wir versuchen, eine andere geeignete Stelle zu vermitteln.

 

3. Strategiegespräch

Das Strategiegespräch wird in Anwesenheit eines zweiten AKG-Mitglieds/AKG-Büro und gegebenenfalls auf Wunsch der Betroffenen unter Beiziehung von Vertreter_innen weiterer Stellen, wie etwa des Betriebsrates - durchgeführt.

Ziel des Gesprächs ist die Erarbeitung möglicher Handlungsperspektiven. Dabei entscheidet die betroffene Person selbständig, was sie erreichen möchte und welche Schritte – mit oder ohne Intervention/Begleitung durch den AKG – gesetzt werden sollen.

 

Variante 3a) Intervention erwünscht: 

Wird eine Intervention/ Begleitung durch den AKG gewünscht sind unter Berücksichtigung der rechtlichen Einschätzung des AKG z.B. folgende Schritte möglich:

  • Gespräch mit der anderen Partei,
  • Gespräch mit der_dem Vorgesetzten, Rektor_in
  • Vermittlungsgespräch zwischen den Parteien,
  • Antrag auf Erstattung eines Gutachtens an die Bundes-Gleichbehandlungskommission,
  • Information über die Einschaltung der Schiedskommission durch die Betroffenen zur Vermittlung in Streitfällen von Angehörigen der Universität (Mediationsverfahren).

 

Variante 3b) Intervention NICHT erwünscht: 

Die Diskriminierung bzw. deren Verdacht wird, unter Wahrung der Anonymität, dokumentiert.

 

4. Abschluss des Beratungsprozesses. 

 

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