Description

Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Methode zur Erhebung und Listung von ca. 3.000 potentiellen Gebäuden (STUFE I), die für eine thermische Sanierung geeignet sind. Die Identifikation und Vorauswahl der Gebäude erfolgt auf Basis ihres Zustandes, ob diese kurz- bzw. mittelfristig einer thermischen und/oder haustechnischen Sanierung oder einer größeren Renovierung zugeführt werden sollten. Die kontinuierliche systematische Erhebung und Listung dieser Gebäude dient zur Vorbereitung von Sanierungskonzepten und Maßnahmen zur Steigerung der Gesamtenergieeffizienz sowie der langfristigen Minimierung der CO2-Emissionen während der Nutzungsphase. Die Vorauswahl erfolgt anhand definierter Kriterien wie z.B. Baujahr, Energiever-brauch, Gebäudetyp, BGF/Wohnfläche etc. mittels frei zugänglicher/öffentlicher Datenquellen und unterstützt damit unmittelbar die Anwendung des nationalen Gebäuderenovierungsfahrplans des Österr. Instituts für Bautechnik (OIB). In einem nächsten Schritt erfolgt eine Reduktion auf ca. 1.000 konkrete Gebäude (STUFE II), die sich auf geeignete auszuwählende KPIs (Key Performance Indicators) stützen. Anhand von Pilotsanierungskonzepten, welche analysiert und bewertet werden, sollen geeignete Textbausteine für automatisiert erstellte Grobkonzepte identifiziert und weiterentwickelt werden. Ein stufenartiges Konzept dient der nachfolgenden Erstellung von groben Sanierungs-Maßnahmenempfehlungen in Anlehnung an die Ziele des nationalen Gebäuderenovierungsplan (dzt. in Entwurf) gemäß Richtlinie EU 2024/1275 (EPBD). Eine abschließende Analyse und Bewertung soll Aufschluss geben, ob das Verfahren für einen vollständig automatisierten Einsatz geeignet ist um individuelle Grobsanierungskonzepte nach Bereitstellung von Mindestausgangsdaten zu erhalten.

Details

Duration 01/03/2026 - 28/02/2029
Funding FFG
Department

Department for Building and Environment

Center for Climate Resilience and Building Stock Transformation

Principle investigator for the project (University for Continuing Education Krems) Dipl.-Ing. Markus Winkler
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