Description

Das Projekt „Health Innovation for Men“ (HIM) baut auf dem Projekt „Anforderungen an Gesundheitsförderungsangebote für Männer* - eine Literaturübersicht und qualitative Studie in NÖ“ auf, in dem Barrieren, Einstellungen und Präferenzen niederösterreichischer Männer hinsichtlich Gesundheitsförderung untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigen u. a. geringe wahrgenommene Relevanz, Zeitmangel, unpassende Formate sowie traditionelle Männlichkeitsnormen als zentrale Hemmnisse. Vor diesem Hintergrund sollen bestehende Angebote von „Tut gut!“ gezielt männergerechter weiterentwickelt werden. Ziel ist es zu klären, welche Formate, Ansprache- und Kommunikationswege aus Sicht von Männern die Attraktivität und Zugänglichkeit bestehender „Tut gut!“-Programme (insbesondere Vorsorge aktiv und Treff.Punkt.Gesundheit) erhöhen und wie diese bedarfsgerecht angepasst werden können. Das Projekt folgt dem Ansatz der entwicklungsorientierten Evaluation in Kombination mit Design Thinking. In Co-Creation-Workshops mit Männern werden Ideen zur Weiterentwicklung erarbeitet, Prototypen der weiterentwickelten Programme oder Programmelemente entwickelt und in Prototyp-Workshops mit Männern reflektiert. Die Analyse erfolgt anhand strukturierter Dokumentationen der Workshops. Kurzfristig erhält „Tut gut!“ praxisnahe Empfehlungen zur Optimierung bestehender Angebote. Langfristig trägt das Projekt zur nachhaltigen Stärkung der Männergesundheit in Niederösterreich und zur evidenzbasierten Weiterentwicklung geschlechtersensibler Gesundheitsförderung bei. Das Projekt wird mit Mitteln des NÖ Gesundheits- und Sozialfond (NÖGUS) umgesetzt.

Details

Duration 01/10/2025 - 31/12/2026
Funding Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Program
Department

Department for Evidence-based Medicine and Evaluation

Principle investigator for the project (University for Continuing Education Krems) Mag. Ursula Griebler, PhD MPH
Project members

Lectures

Blutungsrisiko von Ibuprofen im Vergleich zu anderen Analgetika. Schmerzen nach Tonsillektomie bei Kindern

Medizin mit Evidenz: Minimalinvasive Fersenbein-OPs

In der Flut von Studien verlässliche Information finden. Evidenzbasierte Medizin

Medizin mit Evidenz: Fluvoxamin und Fluoxetin bei COVID-19

Visuelle Abstracts für Evidenzsynthesen

Operative versus konservative Behandlung einer Densfraktur bei geriatrischen PatientInnen

Aurikuläre Elektrostimulation (P-Stim® von Ducest Medical)

Verlängert Vitamin D bei Krebs das Leben?

Prävention von Osteoporose: Vitamin D + K2 versus Vitamin D alleine

Mobilisation bei Dura-Läsion nach Wirbelsäulen-Operation

Andexanet alfa (Ondexxya®)

Lithium als antiviraler Schutz?

Sepsis-Monitoring: Procalcitonin versus CRP

Patienten mit Hüftfraktur, die bereits im Ausland hospitalisiert waren: Gibt es eine Evidenz für eine 14-tägige präoperative Quarantäne aufgrund einer möglichen MRSA Infektion?

Blutdrucksenkung bei Schulteroperationen in „Beach Chair Position“

Refluxösophagitis: Fundoplikatio versus medikamentöse Therapie

Generalisierung der okulären Myasthenia gravis: prädisponierende Faktoren?

COVID-19: Manifestationen im Zentralnervensystem

Humerusschaftfraktur: chirurgische vs. konservative Therapie

Chronische Herzinsuffizienz und COVID-19-Erkrankung

Rate-Response-Funktion bei Herzinsuffizienz- PatientInnen mit kardialer Resynchronisationstherapie (CRT)

Lokale Anwendung von unfraktioniertem Heparin bei PatientInnen mit Verbrennungen zweiten Grades

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