Der 2006 am Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin entwickelte Gugginger Schluck Screen (GUSS) beurteilt die Schwere des Aspirationsrisikos bei Schlaganfallpatienten und empfiehlt entsprechend diesem Risiko eine spezielle Diät, um Lungenentzündungen aufgrund von Aspiration zu verhindern.

Mittlerweile wird der GUSS international empfohlen und verwendet. Ziel dieser Fragebogenstudie war es die internationalen Fortschritte der letzten 10 Jahre hinsichtlich Nutzung, Implementierung, Übersetzung und Validierung des GUSS zu erfassen. Eine internationale Gruppe zum Austausch von Wissen und neuen Erfahrungen in diesem Bereich soll gebildet werden und neue Forschungsprojekte zur Verhinderung von Pneumonien durch die Verwendung von Schluckscreenings wie den GUSS entstehen. Mittlerweile wurde der GUSS in 11 Sprachen übersetzt und die bisherigen Anfragen zur Verwendung des Screens kamen aus 30 unterschiedlichen Ländern.

 

Leitung

Univ.-Prof. Dr. Michael Brainin

Mitarbeiterinnen

Michaela Trapl, Logopädin

Bernadette Firlinger, BA MA

Mag. Alexandra Dachenhausen, MAS

Poster

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