• Abschluss

    Universitätsteilnahmezertifikat

  • Dauer

    3 Tage

  • Start

    14. April 2026

  • Kosten

    EUR 1.390,-- (2 Tage); EUR 2.190,-- (3 Tage)

  • Sprache

    Deutsch

  • Studienort

    Krems (AT)

Ziel des Business Continuity Management (BCM) ist es, Betriebsunterbrechungen (Ausfälle von Kernprozessen des Unternehmens) einerseits proaktiv vorzubeugen und deren Eintrittswahrscheinlichkeit zu minimieren und andererseits im Anlassfall richtig, zeitnah und nach vordefinierten Abläufen Krisen systematisch bewältigen zu können. Dies wird mit Hilfe eines Regelwerks im Unternehmen gewährleistet, einem Managementsystem.

Im Rahmen dieses zwei- bzw. dreitägigen Seminars erhalten Sie einen Überblick über die Best Practices anhand der Normen ISO 22301 „Business Continuity Management“ sowie BSI-Standard 100-4 „Notfallmanagement“, um ein BCM in Ihrem Unternehmen/in Ihrer Organisation implementieren zu können. Außerdem werden die Themen Krisenmanagement, Physische Sicherheit und Risikomanagement in diesem Zusammenhang behandelt.
 Michael Pummer

Ziel ist es, Betriebsunterbrechungen proaktiv vorzubeugen sowie im Anlassfall richtig, zeitnah und nach vordefinierten Abläufen Krisen systematisch bewältigen zu können.

Michael Pummer

Vortragender im Seminar

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Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiter_innen in Unternehmen bzw.
Behörden, welche bei der Aufrechterhaltung des Betriebs wesentliche Funktionen wahrnehmen. Dies sind z.B. Informationssicherheitsbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, Information Security Officers (ISOs), IT-Leiter_innen, IT-Prozessverantwortliche, Business Continuity Manager_innen, Qualitätsmanagementbeauftragte, Risikomanager_innen sowie Berater_innen im Bereich Informationssicherheit.

  • kleine Gruppen

  • praxisbezogen

  • langjährige Erfahrung

Inhaltliche Schwerpunkte:

Tag 1: Business Continuity Management (BCM) - Teil 1

  • Einführung in BCM
  • Bedeutung von Geschäftskontinuität für Unternehmen
  • Aufbau eines BCM-Frameworks
  • Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Praktische Übungen

Tag 2: Business Continuity Management (BCM) - Teil 2 & Krisenmanagement

  • Fortsetzung Business Continuity Management
  • Grundlagen des Krisenmanagements
  • Definition und Arten von Krisen
  • Frühwarnsysteme, Indikatoren und Eskalationsmechanismen
  • Entwicklung von Krisenreaktionsplänen
  • Kommunikation in der Krise
  • Praxis & Fallstudien
  • Krisensimulationen
  • Analyse realer Krisenfälle

Tag 3: Physische Sicherheit & Risikomanagement

  • Physische Sicherheit
    • Schutz von Gebäuden, Anlagen und kritischen Ressourcen
    • Zugangskontrollen und Notfallmaßnahmen
  • Risikomanagement
    • Methoden zur Risikoidentifikation und -bewertung
    • Strategien zur Risikominderung
    • Interaktive Diskussionen & Fallstudien
    • Anwendung auf eigene Unternehmenskontexte

-> Der 3. Tag ist optional buchbar!

Business Continuity Management

Die Teilnehmer_innen lernen, wie sie die Geschäftskontinuität ihres Unternehmens sicherstellen können. Neben den gesetzlichen Anforderungen des RKE-Gesetzes werden praxisnahe Methoden vermittelt, um BCM-Pläne zu entwickeln und umzusetzen. Durch Übungen wie die Erstellung eines Notfallplans und die Simulation von Ausfallszenarien wird das theoretische Wissen direkt angewendet.

Ziel: Nach diesem Tag verstehen die Teilnehmer_innen die Grundlagen und können eigenständig BCM-Maßnahmen planen und implementieren.

Krisenmanagement

Hier liegt der Fokus auf der proaktiven Vorbereitung und Reaktion in Krisensituationen. Die Teilnehmer_innen lernen, Krisen frühzeitig zu erkennen, geeignete Reaktionspläne zu entwickeln und in Stresssituationen handlungsfähig zu bleiben. Durch Krisensimulationen und die Analyse realer Fälle wird die Theorie greifbar und praxisnah.

Ziel: Die Teilnehmer_innen sind in der Lage, Krisen strukturiert zu bewältigen und die Unternehmensstabilität zu sichern.

Physische Sicherheit & Risikomanagement

Der Schwerpunkt liegt auf dem Schutz physischer Ressourcen und der systematischen Risikosteuerung. Die Teilnehmer_innen lernen, wie sie Sicherheitsmaßnahmen implementieren und Risiken bewerten, um Schäden zu minimieren. Interaktive Diskussionen und Fallstudien fördern den Erfahrungsaustausch und die Anwendung auf eigene Unternehmenskontexte.

Ziel: Die Teilnehmer_innen können Risiken identifizieren, bewerten und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung umsetzen.

Michael Pummer ist seit 7 Jahren bei Beratungsunternehmen im Bereich Business Continuity Management sowie Notfall- und Krisenmanagement tätig. Seine Kompetenzen beziehen sich auf die Entwicklung und Implementierung von Business Continuity Managementsystemen (BCMS) und Notfall-/Krisenorganisationen in kritischen Infrastrukturen, Finanzinstituten, Logistik und Industrie. Er greift darüber hinaus auf mehr als 15 Jahre Erfahrung im Krisenmanagement im nationalen wie internationalen Kontext zurück.

Michael Pummer

Manager, Business Continuity und Krisenmanagement


  • PwC Austria

Die heutige Struktur von Unternehmen, Behörden und Organisationen zeichnet sich durch eine hohe Komplexität der Geschäftsprozesse aus. Nahezu alle Unternehmensprozesse sind ohne die Nutzung von Informationstechnik nicht mehr durchführbar. Zudem kommt die vermehrte Einbeziehung externer Dienstleister in wesentliche Teilbereiche von Geschäftsprozessen. Aus diesem Grund sind ungeplanten Betriebsunterbrechungen, welche das fragile Zusammenspiel vieler Einzelfaktoren stören, heute umso mehr proaktiv entgegenzuwirken.

Betriebsunterbrechungen haben an Bedeutung gewonnen und zählen damit zum TOP Risiko für Unternehmen. Dies ist längst nicht mehr nur auf Brände, Explosionen oder Naturkatastrophen zurückzuführen, sondern auch auf den hohen Vernetzungsgrad, die Digitalisierung von Lieferketten, die Einhaltung von Regulatorien und nicht zuletzt durch Cyber Risiken (z.B. Ransomware, Hacking etc.). Das „Umschalten auf einen manuellen/analogen Ablauf“ ist nicht mehr so einfach möglich.

========== BSI 100-4 / ISO 22301 ==============

Die beiden Normen bilden die allgemein anerkannte Vorgehensweise zu Business Continuity Management ab. Kernelemente sind die Schaffung von Regelwerken zur proaktiven Vorbeugung von Betriebsunterberechnungen und zur reaktiven Notfallbewältigung. Zudem wird beschrieben welche Bestandteile ein effektives BCM umfassen sollte und wie Prozesse analysiert und hinsichtlich Ausfallrisiken bewertet werden (Business Impact Analyse). Die Definition von Gegenmaßnahmen zur Abwehr dieser Risiken ist ebenso Teil der Normen wie die Ausgestaltung von Business Continuity Plänen. Ziel ist es, ein dokumentiertes und methodisches Vorgehen zu etablieren, welches auch zertifizierfähig ist.

14. - 16. April 2026 (ganztägig)

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und wünschen viel Erfolg beim Seminar!

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