Professuren in den Bereichen Innovation und Recht

Experten der Donau-Universität Krems verstärken den wissenschaftlichen Austausch durch Professuren an den Universitäten Linz bzw. Graz

04.02.2021

Philipp Homar vom Zentrum für Geistiges Eigentum, Medien- und Innovationsrecht und Markus Fallenböck, Leiter der Abteilung für Finanzen und Personal, werden neben ihren Tätigkeiten an der Donau-Universität Krems ihre Expertise als Professoren der Johannes Kepler Universität Linz bzw. der Karl-Franzens-Universität Graz einbringen.

Die Gemeinsamkeit der beiden neuen Universitätsprofessuren in Linz und Graz liegt in der Beschäftigung mit Innovation und Recht. Ein wichtiges Anliegen und gleichzeitige Stärke der Donau-Universität Krems ist es, einen hohen Wissens- und Kompetenztransfer in Forschung und Lehre zu ermöglichen.

Juristischer Austausch zwischen Krems und Linz

Ab 1. März 2021 übernimmt Mag. Dr. Philipp Homar eine Professur für „Intellectual Property“ an der Johannes Kepler Universität Linz nach § 98 Universitätsgesetz (UG) in Teilzeit. Durch diese Professur kann Homar seine Forschung an technischen Herausforderungen und Problemstellungen vertiefen, denen die Rechtsordnung im Lichte der Digitalisierung begegnet.

Homar studierte Rechtswissenschaften sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und promovierte in Wirtschaftsrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2016 arbeitet er am Department für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Donau-Universität Krems. Am Zentrum für Geistiges Eigentum, Medien- und Innovationsrecht forscht er seit 2019 als Senior Scientist, wo er für die Universitätslehrgänge „Geistiges Eigentum und Wettbewerb“ sowie „Datenschutz und Privacy“ tätig ist. Auch in Zukunft wird Homar weiter an der Donau-Universität Krems forschen und lehren. „Um sich dem Forschungsgegenstand des Geistigen Eigentums zu widmen, gibt es in Österreich wohl kaum spannendere Orte als die Johannes Kepler Universität und die Donau-Universität Krems. Beide Universitäten bieten Möglichkeiten zur disziplinübergreifenden und anwendungsnahen Forschung an der Schnittstelle zwischen Technik, Recht und Gesellschaft“, streicht der Jurist die Gemeinsamkeiten seiner beiden Wirkungsstätten heraus.

Praxis in den Hörsaal bringen

Mit 30. Dezember 2020 wurde Dr. Markus Fallenböck, LL.M. an das Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz zur Praxisprofessur nach § 99 UG berufen und wird bis Ende 2025 im Bereich Smart Regulation tätig sein. Hier widmet sich Fallenböck vorrangig privatrechtlichen Fragen von digitalen Produkten und Plattformen mit Fokus auf data-driven Marketing, Fintechs und rechtlichen Fragen in der digitalen Produktentwicklung.

Fallenböck verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der rechtlichen und wirtschaftlichen Umsetzung der digitalen Transformation. Mit 1. Dezember 2020 übernahm er an der Donau-Universität Krems die Leitung der Abteilung für Finanzen und Personal, der er auch in Zukunft vorsteht. Davor war er geschäftsführender Gesellschafter beim Fintech Own360, dessen Miteigentümer er weiterhin bleibt. „Ich freue mich sehr über die Berufung in Graz. Gemeinsam mit meiner Managementfunktion als Personal- und Finanzchef der Donau-Universität Krems kann ich so die universitäre Welt von zwei Seiten unterstützen und weiterentwickeln. Das Thema Digitalisierung beschäftigt uns an den Universitäten sowohl in unseren internen Prozessen als auch stark in Forschung und Lehre“, so Fallenböck.

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