10 Jahre CeDEM: Die Rolle der Co-Creation

Internationale Konferenz versammelt auch heuer E-Democracy und E-Government-Community vom 18.-20. Mai

11.05.2016

Krems (kpr). Die CeDEM2016, eine der weltweit führenden Konferenzen für e-Demokratie und Open Government, findet heuer vom 18. bis 20. Mai statt. Die vom Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung an der Donau-Universität Krems organisierte Konferenz feiert dieses Jahr ihr 10 jähriges Jubiläum. Im Fokus stehen erneut aktuelle Entwicklungen in den Feldern e-Democracy und e-Participation, Open Data und Bügerbeteiligungsprozesse in Afrika. Ein hochkarätig besetztes Panel unter Teilnahme von Prof. Peter Parycek, Donau-Universität Krems, wird am Eröffnungstag die Bedeutung von Co-Creation für politische und Verwaltungsprozesse diskutieren.

Co-Creation im digitalen Staat stellt auch Prof. Robert Krimmer, Tallinn University of Technology, in den Mittelpunkt seiner Eröffnungs-Keynote. Am Beispiel von Estland, Vorreiter in der Umsetzung von E-Government und einziges Land weltweit mit einem durchgängigen Angebot Wahlen online abzuhalten, zeigt Krimmer Erfolge und Hürden der Co-Creation in der Verwaltung beim Ausbau elektronischer Demokratie. Prof. Hans Jochen Scholl, Universität Washington, skizziert in der Krimmer vorangehenden Keynote das Profil einer digitalen Demokratie und von E-Government als wissenschaftliche Domäne.

Den zweiten Konferenztag leiten Mila Gascó, ESADE Ramon Llull University, Spanien, mit ihrer Keynote zu Co-Produktion und dem Einfluss von Informations- und Kommunikationstechnologien, sowie Efthimios Tambouris, University of Macedonia, Griechenland, mit einer Keynote zur Multidimensionalität von Open Government Data ein.

 

e-Democracy, Bürgerbeteiligung in Afrika, Social Media und Smart-City

Die CeDEM16 erwartet rund 85 TeilnehmerInnen aus über 30 Ländern weltweit. Sie diskutieren die Entwicklungen und Herausforderungen in Verwaltung, Wirtschaft und Demokratie im Kontext der digitalen Gesellschaft. Wie auch 2015 präsentiert die CeDEM16 E-Government in Afrika. Die Rolle der Social Media für das Zusammenwirken von Verwaltung und Bürgern sowie die Bedeutung von E-Government für das Konzept der Smart City sind ebenso Themen.

Am Freitag, den 20. Mai, steht ein PhD-Colloquium am Konferenzprogramm. Präsentiert werden dabei zehn Doktoratsarbeiten, die im Rahmen von NetPOL entstehen oder entstanden sind.

 

Ergebnisse im Open Access Fachmagazin JeDEM

Die CeDEM16 wird am Mittwoch, den 18. Mai um 9:15 Uhr vom Rektor der Donau-Universität Krems, Mag. Friedrich Faulhammer, gemeinsam mit den wissenschaftlichen LeiterInnen der Veranstaltung, Univ.-Prof. Dr. Peter Parycek und Noella Edelman, BA, MAS, MSc von der Donau-Universität Krems eröffnet. Alle Konferenzbeiträge sind auch online auf der Konferenzwebsite oder im gedruckten Tagungsband, der bei der Konferenz aufliegt, nachzulesen. Ausgewählte Berichte der CeDEM werden anschließend im Open-Access-Fachmagazin JeDEM (eJournal of e-Democracy and Open Government) der Donau-Universität Krems veröffentlicht. Die CeDEM-Konferenz findet seit 2007 jährlich an der Donau-Universität Krems statt.

 

CeDEM16 – International Conference for E-Democracy and Open Government
Wann: Mittwoch, 18. Mai bis Freitag 20. Mai 2015
Beginn: 09:15 Uhr
Donau-Universität Krems
Konferenzsprache: Englisch

Rückfragen

Zum Anfang der Seite

 

Zum Glossar

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung, für analytische Zwecke zur Optimierung unserer Systeme und für Marketingmaßnahmen. Indem Sie auf „OK" klicken bzw. die Website weiter verwenden, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Information zum Datenschutz.

OK