Donau-Universität Krems würdigt Verdienste

Ehrenprofessuren für verdiente Persönlichkeiten aus Lehre und Forschung

Für ihr besonderes Engagement an der Universität für Weiterbildung hat die Donau-Universität Krems am 8. September 2016 an vier verdiente Persönlichkeiten die Ehrenprofessur verliehen. Als sichtbares Zeichen für außergewöhnliche Leistungen in Lehre und Forschung und die enge Verbundenheit mit der Universität bezeichnete der Rektor der Donau-Universität Krems, Mag. Friedrich Faulhammer, die Auszeichungen bei der Begrüßung.

Mit der Ehrenprofessur der Donau-Universität Krems für besondere fachliche und wissenschaftliche Leistungen in Lehre und Forschung wurden vier Persönlichkeiten gewürdigt:

Dr. phil. Jürg Goll ist seit 1987 örtlicher Leiter der archäologischen Forschungen und Site-Manager des UNESCO-Welterbes Kloster Müstair, Schweiz und Direktor des Ziegelei-Museums in Cham, Schweiz. Goll zählt zu den weltweit führenden Wissenschaftlern im Feld der Bauforschung und Baudokumentation mit besonderem Fokus auf Denkmale des Mittelalters und der Neuzeit. Goll studierte Kunstgeschichte und Mittelalterarchäologie an der Universität Zürich, wo er viele Jahre lehrte, sowie an der ETH Zürich und der Universität Innsbruck. Goll ist seit 2008 in die Lehre und Forschung am Department für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems eingebunden und bringt seine Innovationskraft und seinen großen – auch praktischen Erfahrungsschatz im Bereich des Welterbes in die Lehre ein, so sind bspw. Master-Thesen von AbsolventInnen aus seinem Lehr- und Forschungsgebiet einschlägig publiziert.

 

Univ.-Prof.in Dr.in Monika Petermandl leitet derzeit die Ombudsstelle für Studierende an der Fachhochschule Wien der Wirtschaftskammer. Petermandl, die Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt/Main und Wien studierte, fungiert an der Donau-Universität Krems seit 2005 als wissenschaftliche Programmverantwortliche für die Universitätslehrgänge Bildungs- und Berufsberatung und Professional Teaching and Training. Sie wurde mit dem Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnet und ihr wurde 1998 vom Bundespräsidenten der Berufstitel "ordentliche Universitätsprofessorin" verliehen. Derzeit wirkt Petermandl wegweisend im Department für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement an der europäischen Standardisierung der Bildungs- und Berufsberatung in Forschung und Lehre mit.

 

Prof. Dr. Rolf Schulmeister war Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) in der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg, das er 1971 als Interdisziplinäres Zentrum für Hochschuldidaktik (IZHD) gründete. Ursprünglich Literatur- und Sprachwissenschaftler, hat sich Rolf Schulmeister bereits früh auf Methoden des Lernens vor allem mit Medien spezialisiert. Er ist einer der Pioniere der Hochschuldidaktik und des E-Learnings und verknüpft seine Forschungen zur Gebärdensprache, Hochschuldidaktik und E-Learning zu grundlegenden, in den Bildungswissenschaften breit rezipierten Publikationen. An der Donau-Universität Krems arbeitete Schulmeister bei der Entwicklung von Curricula mit und lehrte im Universitätslehrgang eEducation des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologie. Schulmeister zeichnet sich durch seine empirische Forschung zu medialen Trends aus und widerlegte u.a. die These der "digital natives".

 

Prof. Jeffrey Shaw, einer der international renommiertesten Medienkünstler der Gegenwart, ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Medienkunst an der School of Creative Media der City University, Hongkong, die er als Dekan aufbaute. Shaw arbeitet als Künstler, Wissenschafter und Kurator sowie als Lehrender seit 2009 eng mit dem Department für Bildwissenschaften der Donau-Universität Krems u.a. bei der Erforschung und Vermittlung von immersiven Visualisierungsumgebungen und der Entwicklung von innovativen Archiven im Bereich der Digital Humanities zusammen. Dabei gelang die Einwerbung des Erasmus Mundus Masterprogramms MediaArtCultures, das von der EU mit 1,8 Mio. gefördert wird. Bis 2003 fungierte Shaw als Gründungsdirektor des Instituts für Bildmedien am Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Danach leitete er das von ihm gegründere iCinema Forschungszentrum an der Universität New South Wales in Sydney, Australien.

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