Globalisierung macht vor der Region nicht Halt

Erfolgreiche Premiere für das Regional.Forum von Donau-Universität Krems und NÖ.Regional.GmbH

07.11.2016

Krems (kpr). Am 24. Oktober luden die Donau-Universität Krems und die NÖ.Regional.GmbH zur ersten Auflage des Regional.Forum.2016 ein. Die Kooperationsveranstaltung wurde von Landesrätin Petra Bohuslav eröffnet. Rund 50 ExpertInnen aus Politik, Praxis, Wissenschaft und Forschung kamen zum fachlichen Gedankenaustausch zum Thema "Regionen & Globalisierung: Menschen in Bewegung. Grenzen in Bewegung" nach Krems.

Diskutiert wurde unter anderem über Zu- und Abwanderung, Wachstum und Schrumpfung von Regionen, Chancen und Risiken von Grenzgebieten, über grenzüberschreitende EU-Kooperationen, Flüchtlinge, sowie über Ängste und Verunsicherungen, die in der Bevölkerung durch die Auswirkungen der Globalisierung hervorgerufen werden.

Die Globalisierung verändere die Welt grundlegend, so die DiskussionsteilnehmerInnen. Sie beeinflusse die Menschen und bringe neue Herausforderungen mit sich, biete jedoch auch neue Möglichkeiten – zum Beispiel für ländliche Räume. So könne durch eine Digitalisierung und eine virtuelle Vernetzung insbesondere auch der ländliche Raum profitieren. Landesrätin Dr. Petra Bohuslav zeigte sich zuversichtlich: "Es gibt Veränderung, es gibt Unsicherheit, aber vor allem gibt es auch Chancen, die es zu nutzen gilt."

DI Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH, sah in der Veranstaltung einen Diskussionsbeitrag zur Frage der Auswirkungen globaler Veränderungen auf die heimischen Regionen und Gemeinden. LAbg. Hermann Haller beim Forum: "Globalisierung macht nicht vor dem einzelnen Menschen Halt, sie macht auch nicht vor den Regionen Halt oder vor den Gemeinden!"

Umgang mit Ängsten

Elisabeth Grasl, MSc, Psychotherapeutin in eigener Praxis, referierte über die Entstehung und Mechanismen von Angst – vor allem vor dem Hintergrund der Zuwanderung. Sie erklärte, es brauche ein großes Verständnis für das Wesen des Menschen, um mit Ängsten und deren Auswirkungen umzugehen. Angst sei ein zentrales Thema, denn sie mache Menschen leicht manipulierbar.

Dorothea Stepan, Bakk. phil., vom Department für Migration und Globalisierung betonte, dass Angst und Verunsicherung innerhalb der Gesellschaft durch Wissen und Transparenz reduziert werden können. Ebenso sei eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Praxis wichtig, um den globalen Herausforderungen auch innerhalb der Regionen bestmöglich zu begegnen.

Das Regional.Forum soll in den kommenden Jahren fortgeführt werden.

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