Wie stark Akupunktur und ergänzende Methoden helfen

Symposium zu Möglichkeiten der Komplementärmedizin, 21.-22. Oktober Donau-Universität Krems

17.10.2016

Ein Ausloten der komplementärmedizinischen Möglichkeiten der Gesundheits- und Krankheitsprävention, das ist das Ziel des Symposiums "Spirituelle Gesundheit aus Sicht der TCM und Komplementärmedizin" an der Donau-Universität Krems vom 21.-22. Oktober 2016. Akupunktur, so die Leiterin des Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin und Komplementärmedizin an der Donau-Universität Krems, Prof. Andrea Zauner-Dungl, sei, wie Studienreviews von Cochrane zeigen, eines der Beispiele für die wahrscheinliche Wirksamkeit einer komplementärmedizinischen Methode. Anlass des Symposiums ist das 15-jährige Bestehen des von Zauner-Dungl geleiteten Zentrums.

"In vielen Kulturen ist Gesundheit eine Balance zwischen Körper, Geist und Seele. In unseren westlichen Gesundheitsansätzen findet die Berücksichtigung aller drei Komponenten erst langsam Eingang", so Prim. Prof. Dr. Andrea Zauner-Dungl, Leiterin des Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin und Komplementärmedizin an der Donau-Universität Krems. Dabei wäre es, so Zauner-Dungl, wichtig, diese Balance angesichts des steigenden Bedarfs natürlicher Regenerationsphasen für unser Gehirn vor dem Hintergrund beruflicher Belastungen zu berücksichtigen. Akupunktur, so die Ärztin, sei eines der Beispiele für eine unterstützende Methode in der Schmerztherapie. So zeigten jüngste Studienreviews 2016 von Cochrane, dem weltweiten Netzwerk für evidenzbasierte Medizin, dass chinesische Akupunktur bei Verspannungsschmerzen, insbesondere Kopfschmerz, auch im Vergleich mit anderen klassischen Therapieverfahren - Physiotherapie, Massage oder Bewegungstherapie effektiv ist. Die Qualität der Studien ist jedoch wie bei vielen anderen Teilgebieten der Medizin verbesserungswürdig. Daher gilt die Wirksamkeit entsprechend den Regeln der Cochrane Gesellschaft als wahrscheinlich.

 

Von Laserakupunktur bis zur Manualtherapie

Das Symposium lotet die komplementärmedizinischen Möglichkeiten der Gesundheits- und Krankheitsprävention aus und vernetzt aktuelle Forschungsergebnisse, von der Laserakupunktur bis zur Manualtherapie.
Das Zentrum für TCM und Komplementärmedizin legt in seinen Lehrgängen Traditionelle Chinesische Medizin, Gartentherapie, Osteopathie sowie Natural Medicine den Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Vermittlung und Implementierung von integrativen Präventions- und Heilmethoden. Seine Gründung vor 15 Jahren an der Donau-Universität Krems ist Anlass für das Symposium.

 

Symposium "Spirituelle Gesundheit aus Sicht der TCM und Komplementärmedizin"
Datum: 21.-22.10.2016
Beginn: 14:00h
Ort: Auditorium Maximum der Donau-Universität Krems
Eintagespreis: Euro 150,--, Zweitageskarte: Euro 290,-- (Ermäßigungen für Alumni und Studierende der Donau-Universität)

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