Schlaganfall nach wie vor weltweite Priorität für Rehabilitation

12.07.2019

Genf, 8. und 9. Juli: Prof. Michael Brainin, Präsident der WSO, und WSO Rehabilitationsbeauftragte Prof. Katharina Sunnerhagen am 2nd Global Rehabilitation Summit der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Eine neue Studie der Global Burden of Disease Gruppe belegte den überaus häufigen und schwerwiegenden Bedarf an Rehabilitation vieler Krankheiten. Von den 300 Millionen neurologischen Krankheiten die einer Rehabilitation bedürfen, sind 88 Millionen nach Schlaganfall. Obwohl andere Diagnosen wie muskuloskeletale Störungen   häufiger sind (1.5 Milliarden), haben neurologische Diagnosen den grössten durchschnittlichen Schweregrad an Behinderung ( Average Disability Weight 0.24 vs 0.09). Viele Länder weltweit haben grossen Aufholbedarf und viele Störungen bleiben unerkannt. Brainin und Sunnerhagen berichteten über die Wichtigkeit eines umfassenden Assessments von Schlaganfall und anderer neurologischen Krankheiten, um auch Begleitstörungen wie kognitive Leistungsschwächen, Depression und autonome Störungen zu erfassen. Besonderes Augenmerk wurde seitens der WHO ExpertInnen auf ein Konzept der Funktionalität gelegt, das auch soziale Interaktionen und Vorurteile berücksichtigt.

Ein Aktionsplan wurde verabschiedet, das den Bedarf und nötige weitere Schritte festlegt.

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