Was bedeutet Lean eigentlich – und was geht verloren, wenn Begriffe und Konzepte aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und in eine andere Sprache, Branche oder Organisationskultur übertragen werden?

Lean ist mehr als eine Sammlung von Methoden und Werkzeugen. Lean Thinking beschreibt eine Haltung: Probleme sichtbar machen, gemeinsam lernen, Mitarbeiter einbeziehen und Organisationen kontinuierlich weiterentwickeln.

Dieses LMIG-Treffen betrachtet Lean daher aus unterschiedlichen Übersetzungsperspektiven: Was war im japanischen Ursprung tatsächlich gemeint? Was geschieht beim Transfer des Toyota-Produktionssystems in andere Branchen? Und wie lässt sich Lean Thinking sinnvoll in das Gesundheitssystem übertragen – in Krankenhäuser, Pflege, Führung und administrative Prozesse?

Die Beiträge zeigen, warum eine gelungene Übertragung mehr verlangt als die bloße Übernahme einzelner Instrumente. Entscheidend ist, die zugrunde liegenden Denkweisen zu verstehen und sie so in den jeweiligen Kontext zu übersetzen, dass daraus nachhaltige Verbesserung entstehen kann.

Impulsvorträge:

Mari Furukawa-Caspary
seit mehr als 15 Jahren ist sie auf das Themengebiet „Lean Management“ spezialisiert

Oskar Zettl
Geschäftsführer von Toyota Material Handling Austria

Beate Gaber
Stationsleitung Ambulanzzentrum am Universitätsklinikum Tulln-Klosterneuburg

Doris Behrens
Universitätsprofessorin für Healthcare Management am Department für Wirtschaft und Gesundheit


anschließend Podiumsdiskussion mit:  
Mari Furukawa-Caspary, Oskar Zettl, Meinhard Lukas

Meinhard Lukas
Geschäftsführer des Kepler Universitätsklinikums und Professor für Zivilrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz

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