Die EUSDR – Gemeinsamer Ansatz, geteilte Zuständigkeit

Sechste Konferenz zur Donauraumstrategie an der Donau-Universität Krems diskutiert Herausforderungen und konkrete Projekte der Zusammenarbeit

13.11.2017

Am 16. November widmet sich die sechste EU-Donauraumkonferenz an der Donau-Universität Krems der Umsetzung der EU-Donauraumstrategie auf regionaler und lokaler Ebene. Die vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) sowie von der Donau-Universität Krems, unter Patronanz der ARGE Donauländer und mit Unterstützung des Landes Niederösterreich organisierte Tagung stellt die Ziele der Strategie aktuellen Entwicklungen in Europa gegenüber und diskutiert erforderliche Umsetzungskonzepte und Planungshorizonte.

Aktuelle Entwicklungen in Europa und weltweit stellen die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) und auch die EU selbst vor zahlreiche Herausforderungen. Neben Migration, Überschuldung, wachsenden Rechtspopulismen und -extremismen sowie den ökologischen Herausforderungen treffen für den Donauraum die nach wie vor bestehenden ökonomischen Ungleichgewichte innerhalb Europas besonders zu. Um gegen die von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker angesprochene Poly-Krise anzukommen, braucht es gebündeltes Vorgehen nicht nur auf vielen sektoralen Feldern – von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur bis zur Bildung – , sondern auch durch unterschiedliche zivilgesellschaftliche, wirtschaftliche und behördliche Akteure auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene. Die sechste Donauraumkonferenz fragt daher nach den notwendigen Voraussetzungen zur Stärkung der europäischen Idee im Donauraum und davon ausgehend in ganz Europa. Weiters auf der Agenda die Frage nach den erforderlichen kooperativen Maßnahmen, Initiativen und Netzwerken zur Schaffung neuer Perspektiven für den Donauraum als Musterbeispiel für ein gemeinsames Europa.

Die beiden Keynotes werden von Charlina Vitcheva, MA, Stellvertretende Generaldirektorin der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC), Brüssel, und Prof. Dr. Franz-Lothar Altmann, Assoziierter Professor für Internationale Beziehungen, Universität Bukarest und Vorstandsmitglied der Südosteuropa-Gesellschaft (SOG), München, gehalten. Die in zwei Panels organisierte Konferenz wird von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Dr. Erhard Busek, Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM), sowie Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems, eröffnet. Die Tagesmoderation übernimmt Dr. Simon Ortner, Generalsekretariat ARGE Donauländer.


Über die EUSDR

Im Dezember 2010 von der Europäischen Kommission und im April 2011 vom Europäischen Rat angenommen, dient die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) der Abstimmung gemeinsamer, in Priority Areas gebündelte Themen der 14 Teilnehmerstaaten, dazu zählen unter anderem Umweltschutz sowie die Stärkung des Raums durch Nutzung gemeinsamer Wachstumspotenziale.


Die EUSDR – Gemeinsamer Ansatz, geteilte Zuständigkeit - Herausforderungen für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Bildung im Donauraum

Termin: Donnerstag, 16. November 2017
Beginn: 09:00 Uhr
Ort: Donau-Universität Krems, SE 2.4

Zum Anfang der Seite

 

Zum Glossar

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung, für analytische Zwecke zur Optimierung unserer Systeme und für Marketingmaßnahmen. Indem Sie auf „OK" klicken bzw. die Website weiter verwenden, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Information zum Datenschutz.

OK