Die Zukunft der Aus- und Weiterbildung im Museumsbereich

Department für Kunst- und Kulturwissenschaften der Donau-Universität Krems organisierte Netzwerktreffen des Österreichischen Museumsbundes in Krems

30.11.2017

Am 27. November fand in den Ateliers der Kunstmeile Krems ein Netzwerktreffen des Österreichischen Museumsbundes zum Thema „Aus- und Weiterbildung im Museumsbereich“ statt. Rund 20 Personen aus unterschiedlichen österreichischen Sammlungs- und Bildungsinstitutionen nahmen an der Auftaktveranstaltung zu diesem nun regelmäßig stattfindenden „Think Tank“ teil. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen dabei die sich stetig verändernden Anforderungen an die Weiterbildung im musealen Kontext.

Auf Initiative des Museumsbundes Österreich organisierte das Department für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Donau-Universität Krems in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst das erste österreichische Netzwerktreffen zur „Aus- und Weiterbildung im Museumsbereich“. Nach einer Begrüßung durch die geschäftsführende Direktorin der Kunstmeile, Mag. Julia Flunger-Schulz, diskutierten die rund 20 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich im Rahmen eines World Café über die Zukunft der Aus- und Weiterbildung im Feld der Sammlungsinstitutionen. Im Fokus standen das Verhältnis von Theorie und Praxis in den unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungscurricula, die Kooperation von Wissenschaft, Sammlungsinstitutionen und Wirtschaft sowie die Funktionen von Zertifizierungen und Zertifikaten. Als nächstes gemeinsames Projekt wird eine Aus- und Weiterbildungslandkarte realisiert, die die unterschiedlichen, sich ergänzenden Profile und Bildungsangebote im Bereich Museen/Sammlungsinstitutionen visualisiert. Diese bietet u. a. Orientierungshilfe für potentielle Studierende und KursteilnehmerInnen.

 

Neuer Lehrgang
Während des Netzwerktreffens wurde auch der neue MA-Lehrgang „Collection Studies and Management“ der Donau-Universität Krems präsentiert. Die im Frühjahr 2018 beginnende universitäre Weiterbildung, die jüngst mit dem Qualitätssiegel des ICOM Österreich ausgezeichnet wurde, orientiert sich in besonderem Maße an aktuellen Herausforderungen, denen Sammlungsinstitutionen gegenüberstehen. Daher spielen die Auswirkungen der technischen Entwicklungen genauso wie die Anforderungen eines modernen Managements eine zentrale Rolle in diesem Lehrangebot, um den Verantwortlichen in Museen und verwandten Einrichtungen ein praxisorientiertes und theoretisches Know-how zu vermitteln, um für die künftigen Entwicklungen bestens vorbereitet zu sein.

Rückfragen

Dr. Barbara Margarethe Eggert, M.A. MA

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