Krems Cooperation Research Award an Tanja Eichhorn

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Donau-Universität Krems für Forschung zur Verbesserung der Sepsis-Therapie ausgezeichnet

27.11.2017

Für ihre Forschungsarbeit zu neuen Therapieansätzen für die Behandlung der Sepsis erhielt Tanja Eichhorn, MSc den heurigen Krems Cooperation Research Award. Der Preis wird vom Verein "Biotec Area Krems" am Technopol Krems vergeben und zeichnet herausragende wissenschaftliche Leistungen aus. Die Mitarbeiterin der Donau-Universität Krems, die am Christian Doppler Labor für Innovative Therapieansätze in der Sepsis forscht, überzeugte die Fachjury mit ihrem besonderes innovativen Forschungsansatz.

Eichhorns Forschungsansatz beruht darauf, die Konzentration von körpereigenen Stoffen, die eine Entzündungsreaktion des Körpers einleiten, im Blut zu senken. Ziel dieser Arbeit war, Zellkulturmodelle zu entwickeln, um die Aktivierung von Endothelzellen unter septischen Bedingungen zu untersuchen und die Wechselwirkung des aktivierten Endothels mit Immunzellen unter Flussbedingungen zu analysieren. Parallel dazu werden am CD-Labor Diagnostiksysteme entwickelt, die eine rasche Abklärung der Entzündung erlauben und die Voraussetzung für eine zielgerichtete personalisierte Therapie bilden. Neben dem innovativen Ansatz hob die Jury in ihrer Begründung die klare und präzise Darstellung, sowie die gute Analyse der Ergebnisse hervor. Der Krems Cooperation Research Award wurde heuer zum neunten Mal vom Verein "Biotec Area Krems" am Technopol Krems vergeben. Neben Eichhorn wurde Theresa Brandstetter von der IMC Fachhochschule Krems für ihre Abschlussarbeit zur Typ1-Diabetes ausgezeichnet.

In Summe wurden heuer 34 Arbeiten zum Thema Gesundheitstechnologien eingereicht, die Preisträgerinnen erhalten je 1.500 Euro Preisgeld. Die Preise wurden von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Wolfram Strobl, Vereinsobmann Biotec Area Krems im Rahmen einer Feier am 22. November übergeben. Am Technopol Krems, Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Forschung zum Thema Gesundheitstechnologien, arbeiten knapp 200 ForscherInnen an einem Standort eng zusammen, erläuterten ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und Technopol-Managerin Verena Ossmann bei der Veranstaltung. Die Donau-Universität Krems, die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und die IMC FH Krems sowie das TFZ Krems mit dem BTZ - Biotechnologiezentrum Krems und dem RIZ Nord bilden die Eckpfeiler des Technopol Krems.

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