Sieben Frauen, sieben eindrucksvolle Biografien

Donau-Universität Krems macht mit Lebensgeschichten aus dem Lexikon "biografiA" am Weltfrauentag das Wirken von Frauen sichtbar

08.03.2017

Anlässlich des Internationalen Frauentags an der Donau-Universität Krems am 8. März las die Schauspielerin Doris Schretzmayer Auszüge aus "biografiA", der von Dr.in Ilse Korotin ins Leben gerufenen Biografiensammlung bekannter und weniger bekannter österreichischer Frauen vom Mittelalter bis heute. Die Stabsstelle für Gleichstellung und Gender Studies setzte damit ein Zeichen für die Wichtigkeit, am Weg zu Gleichberechtigung und Chancengleichheit Frauen in der Gesellschaft und in der Geschichte sichtbar zu machen.

Weltfrauentag

Elisabeth von Ungarn, Adelige, (1409-1442), die "Stainerin", Bettlerin und Betrügerin (1740-unbekannt), Francesca Scanagatta, Offizierin, die sich als Mann im habsburgisch-kaiserlichen Heer verkleidete (1776-1865), Anna Forneris, Kärntner Bauerntocher und Reisende im Orient, (1783- unbekannt), Gerty Cori, Biochemikerin und Nobelpreisträgerin, (1896-1957), Eugenie Goldstern, Ethnologin und Wissenschaftlerin, (1883-1942) und Stella Kadmon, Theatermacherin (1902-1989): Die Geschichte dieser sieben Frauen wählten die Gründerin der Biografiensammlung, Dr.in Ilse Korotin, Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung am Institut für Wissenschaft und Kunst in Wien und die Schauspielerin Doris Schretzmayer für den Weltfrauentag an der Donau-Universität Krems aus. Mit der Lesung erinnerte die Veranstaltung an Frauen in der Geschichte, deren Biografie vielfach ungeschrieben blieb. Um Gleichberechtigung von Frauen jedoch zu erreichen, so Mag.a Michaela Gindl und Dr.in Doris Czepa von der Stabsstelle für Gleichstellung und Gender Studies der Donau-Universität Krems, sei es enorm wichtig, das Wirken von Frauen in der Gesellschaft sichtbar zu machen.

Strategisches Ziel "Erhöhter Frauenanteil in Führungspositionen"

In seiner Begrüßung hob Rektor Mag. Friedrich Faulhammer die Rolle von Gleichstellung und Chancengleichheit an der Donau-Universität Krems hervor. Insbesondere seit Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Universität für Weiterbildung Krems 2005 werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, vom Karriere-Coaching- bis zum Mentoring-Programm oder Karenzmanagement-System. "Chancengleichheit und Gleichberechtigung sieht die Donau-Universität Krems über den gesetzlichen Auftrag hinaus als besondere Aufgabe", so Faulhammer. Der Universitätsleitung, so der Rektor, sei bewusst, dass es jedoch weitere Anstrengungen brauche, um die Donau-Universität Krems an die Spitzengruppe österreichischer öffentlicher Universitäten im Bereich der Chancengleichheit heran zu führen. Weiters verwies Faulhammer auf die Verankerung der Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen als Ziel in der neuen Strategie der Donau-Universität Krems.

Die Veranstaltung wurde von der Stabsstelle für Gleichstellung und Gender Studies und vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Donau-Universität Krems durchgeführt. In Vertretung des Bürgermeisters der Stadt Krems, Dr. Reinhard Resch, besuchte Gemeinderat Mag. Klaus Bergmaier MAS MSc die Veranstaltung.

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