Gefahren durch Fake News im Fokus der 17. Sicherheitskonferenz

Donau-Universität Krems thematisiert auf der diesjährigen Konferenz, wie gezielte Falschinformation systematisch Sicherheit und Demokratie bedroht

05.07.2019

Gerade in Zeiten der Vernetzung und Social Media ist es so leicht wie nie zuvor, Menschen mit Desinformation gezielt zu manipulieren. So sollen irrführende Informationen verunsichern oder Unternehmen im Wettbewerb schaden. Die Sicherheitskonferenz 2019 greift diese aktuellen Bedrohungen für Politik, Unternehmen und Bevölkerung mit ExpertInnenvorträgen und Talks am 23. Oktober auf. Veranstalter sind das Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit der Donau-Universität Krems zusammen mit dem Bundesministerium für Inneres.

Die Rolle der klassischen Medien als primäre Quelle zur Informationsbeschaffung wurde längst von Angeboten der Onlinewelt übernommen. Während Medien in ihrer Berichterstattung Gesetzen und Kontrollen unterliegen, sind journalistische Grundsätze wie das Objektivitätsgebot kein Grundpfeiler des Internets. Laut der Eurobarometer-Umfrage der EU vom Februar 2018 gehen 37 Prozent der EU-BürgerInnen davon aus, täglich mit Fake News konfrontiert zu sein. Dr. Alexander Janda, Generalsekretär Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ), wird darum zu „Fake-News, alternative Wahrheiten und die Herausforderungen einer Post-Truth-Welt” referieren und mit seiner Keynote die Bandbreite des Generalthemas Desinformation aufspannen.

Weitere Vorträge steuern bei:

  • Manfred Jilg, Vorstand der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW) und Leiter Standortsicherheit der BASF SE zum Thema „Desinformation und die Herausforderung an die Unternehmenssicherheit“
  • Univ.-Prof. Dr. Ulrike Guérot, Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems, wie unsere Demokratie durch Desinformation gefährdet wird
  • Mag. Dr. Walter Karban, inMotion Verlag, zu den ethisch-moralischen Dimensionen von Desinformation
  • Bgdr Mag. Dr. Friedrich Teichmann, MSc, MAS, Verteidigungsministerium, referiert über die Relevanz der Standortinformationen am Mobiltelefon.

Podiumsdiskussion zu Gegenmaßnahmen
Die von Gernot Rohrhofer, ORF Niederösterreich, moderierte Podiumsdiskussion am Vormittag leuchtet die Handlungsoptionen angesichts von Falschinformationen unter dem Titel „Fake news? Was ist zu tun, was nicht?“ aus. Bereits für das Podium zugesagt haben: Mag. Maresa Meisl, EU Head of Unit Information Security, Europäische Kommission, DI Helmut Leopold, Head of Center for Digital Safety & Security, Manfred Jilg, ASW & BASF und Dr. Heidi Glück, Kommunikationsberaterin und ehemalige Pressesprecherin des Bundeskanzleramts.

Die Sicherheitskonferenz wird jährlich vom Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit der Donau-Universität Krems unter Leitung von Ass.-Prof. Dr. Walter Seböck, MSc, MBA veranstaltet. Die Konferenz hat sich als jährlicher Treffpunkt der Sicherheits-Community in Österreich etabliert und versammelt hochrangige ExpertInnen zum Thema Sicherheit aus Verwaltung, Behörden und der Wirtschaft.

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