Wohin steuert der Donauraum?

Am 31. Oktober, Tag des möglichen Brexits, beleuchtet die Donau-Konferenz die Handlungsperspektiven der europäischen Region

16.10.2019

Hochrangige LändervertreterInnen sowie ExpertInnen aus Wissenschaft und Kultur diskutieren bei der Donau-Konferenz aktuelle globale und geopolitische Entwicklungen in ihrer Auswirkung auf die 115 Millionen Menschen umfassende Region des Donauraums. Die Konferenz wird vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) in Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems organisiert. Kooperationspartner sind die Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien, die IMC Fachhochschule Krems sowie das Europa-Forum Wachau. Die Tagung steht unter Patronanz der ARGE Donauländer und wird vom Land Niederösterreich unterstützt.

Weltweite Vernetzungsprozesse in Handel, Marktwirtschaft, Tourismus wie auch im Umwelt-, Bildungs-, Technologie-, Arbeits-, Kultur- und Medienbereich sind vor allem nach dem Ende des Staatssozialismus rasant angestiegen, sodass anfangs sogar von einer gewißen Globalisierungseuphorie in den Ländern des Donauraums gesprochen werden konnte. Nach fast zwanzig Jahren beginnt jedoch die überwunden geglaubte Geopolitik erneut den Diskurs zu beherrschen. Sie markiert eine neue Polarisierung mit vielen unterschiedlichen, auch konfligierenden Machtzentren wie der EU, den USA, Russland, China oder der Türkei. Aktuell beherrscht wird die politische Debatte jedoch vom „Brexit“, dem möglichen Austritt des Vereinten Königreichs aus der Europäischen Union. Die Prognose, dass der Brexit langfristig die EU als global player schwächen wird, erscheint derzeit als gesichert. Rufe nach einer Neuorientierung Europas werden immer lauter bei einem gleichzeitigen Erstarken von Nationalismen, Rechtspopulismen und insgesamt isolationistischen Tendenzen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen fragt die Donau-Konferenz nach den Chancen und Risiken für den Donauraum. Welche Perspektiven für ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Handeln in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Technologie, Kultur und Zivilgesellschaft hat der Donauraum, um diese Region als integrativen, prosperierenden Lebensraum zu stärken? Diese Fragen wird unter anderem Prof. Dr. Péter BALÁZS, Direktor des Center for European Neighborhood Studies (CENS), Professor für Internationale Beziehungen und Europastudien an der Central European University (CEU), ehemaliger ungarischer Außenminister und erstes ungarisches Mitglied der Europäischen Kommission für Regionalpolitik, Budapest, in seiner Keynote aufwerfen.

Herausforderungen, Lösungen und Gestaltungsmöglichkeiten

Hochrangige ExpertInnen aus Ländern des Donauraums sowie hochrangige RegierungsvertreterInnen aus Serbien und Kroatien diskutieren bei der Donau-Konferenz in zwei Panels Herausforderungen, Lösungen und Gestaltungsmöglichkeiten.
Panel 1 stellt die Herausforderungen für Außenbeziehungen, Handel, Arbeitsmarkt und Umweltpolitik in den Mittelpunkt. Panel 2 diskutiert die gemeinsamen Gestaltungsmöglichkeiten für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft.

 

Es eröffnen
DI Jozef VASAK, Berater für wirtschaftspolitische Koordinierung und Europäisches Semester, Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Wien;

Mag. Lukas MANDL, Abgeordneter im Europäischen Parlament, Vorstandsmitglied des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM), Wien;

Dr. Martin EICHTINGER, Landesrat für Wohnbau, Arbeit und internationale Beziehungen, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Land Niederösterreich sowie

Mag. Friedrich FAULHAMMER, Rektor der Donau-Universität Krems.

 

Donau-Konferenz 2019 "Globalisierung, Geopolitik und Brexit. Mögliche Handlungsperspektiven für den Donauraum"

Termin:         Donnerstag, 31. Oktober 2019

Beginn:         10:00 Uhr (Dauer: bis 17:30 Uhr)

Ort:                Haus der Europäischen Union

                      Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

Sprache:       Deutsch und Englisch (Simultandolmetschung)

 

Anmeldung erforderlich:
Institut für den Donauraum und Mitteleuropa – IDM
Hahngasse 6/1/24, 1090 Wien
Tel.: +43 1 319 72 58-0
E-Mail: idm@idm.at

 

Nähere Informationen und Programm: http://www.idm.at/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/item/donau-konferenz-2019

Rückfragen

Mag. Dr. Silvia Nadjivan

Institut für den Donauraum und Mitteleuropa – IDM

Hahngasse 6/1/24, 1090 Wien

Tel.: +43 1 319 72 58-24

E-Mail: s.nadjivan@idm.at

http://www.idm.at

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