15.06.2026

Im Rahmen des zweiten Zukunftsgesprächs der niederösterreichischen Initiative „Mein Land denkt an morgen" diskutierten am 9. Juni 2026 Fachleute aus Wissenschaft, Medizin und Systemplanung im Landesklinikum Mauer über die Gesundheitsversorgung der Zukunft. Zwei der Mitwirkenden kamen von der Universität für Weiterbildung Krems. 

Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier gab Einblicke in aktuelle Befragungsergebnisse der Zukunftsinitiative. Gesundheit sei eines jener Themen, bei denen Zukunft sehr konkret werde, so Filzmaier. Die Menschen erwarteten eine Versorgung, die im Alltag erreichbar bleibe und zugleich medizinische Qualität sichere.

In der anschließenden Podiumsdiskussion betonte Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Universität für Weiterbildung Krems, die Bedeutung wissenschaftlicher Evidenz: Ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem brauche Entscheidungen, die sich an den besten verfügbaren Daten orientierten. Gerade bei Prävention, Screening und Digitalisierung gelte es genau hinzusehen, was tatsächlich messbaren Nutzen bringe. 

Das Zukunftsgespräch unter dem Titel „Worauf achten wir morgen? Gesundheit zwischen Prävention und Spitzenmedizin" war Teil einer Reihe von fünf Zukunftsgesprächen, die das Land Niederösterreich 2026 in seinen Regionen durchführt. Auf dem Podium diskutierten neben Gartlehner auch Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, Vorständin der NÖ Landesgesundheitsagentur, und ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH.  

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