Rund 30.000 Menschen haben am Donnerstag in Wien für eine bessere Finanzierung der öffentlichen Universitäten demonstriert. Bereits im Mai hatten Universitäten und Studierende in mehreren Universitätsstädten tausende Menschen gegen drohende Budgetkürzungen auf die Straße gebracht.
Der Demonstrationszug setzte sich kurz nach 16:00 Uhr vor dem Hauptgebäude der Technischen Universität Wien in Bewegung und führte zur Abschlusskundgebung bei der Universität Wien. Neben Studierenden und Beschäftigten der Wiener Hochschulen reisten Teilnehmende aus den Bundesländern an. Auch Mitarbeitende der Universität für Weiterbildung Krems waren bei der Demonstration vertreten.
Realer Rückgang verfügbarer Mittel
Laut Bundesregierung werden die 23 öffentlichen Universitäten in der Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 rund 15,9 Milliarden Euro erhalten. Entgegen dieser Darstellung entspricht das angekündigte Budget daher nicht einer nominell gleichbleibenden Finanzierung, sondern einer deutlichen Kürzung der Finanzierung der Universitäten in den kommenden Jahren. Dies schwächt die Perspektiven gerade für junge Wissenschafter_innen ebenso wie die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Landes insgesamt. Diese Risiken wurden von den österreichischen Universitäten im Vorfeld sehr klar aufgezeigt.
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