Beschreibung
Im Rahmen der KIRAS Sicherheitsforschung-Herbstausschreibung 2016/17 wird die Notwendigkeit für eine Qualitätsoffensive im Zusammenhang mit der Ausbildung und Zertifizierung von privaten SicherheitsdienstleisterInnen als Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungsprojekt ausgeschrieben, „um eine verstärkte Kooperation von Staat und Wirtschaft zu fördern“. Der Begriff „SicherheitsdienstleisterInnen“ erweckt den Eindruck, dass es sich hier um eine homogene Berufsgruppe handelt. Tatsächlich werden unter diesem Begriff folgende Tätigkeitsbereiche subsumiert: 1. SicherheitsdienstleisterInnen (Bewachungsgewerbe, In-House SicherheitsdienstleisterInnen von Firmen sowie nicht gewerbeberechtigte SicherheitsdienstleisterInnen, wie z.B. Geldtransporte etc.) 2. ErrichterInnen von Alarmanlagen 3. DetektivInnen 4. BeraterInnen im Risikomanagement (RM), Business Continuity Management (BCM) und Sicherheitsmanagement (SM) Den Ausbildungen für diese Tätigkeitsbereiche liegen bisher keine einheitlichen Ausbildungsstandards zugrunde. Ausreichende Qualitätskriterien für Zertifizierungen von SicherheitsdienstleisterInnen sind aus Branchensicht ebenfalls noch nicht systematisch vorhanden, obwohl einzelne Zertifizierungen, wie z.B. die Zertifizierung der Österreichischen Zertifizierungsstelle Sicherheitstechnik (ÖZS) , angeboten werden. Ziel dieses Projekts ist, den Ist-Stand der angebotenen Aus- und Weiterbildungen sowie Zertifizierungen für diese Tätigkeitsbereiche auf nationaler sowie internationaler Ebene mittels qualitativer und quantitativer Methoden zu erheben, sowie den Bedarf hinsichtlich Qualitätsstandards der relevanten StakeholderInnen zu erfassen. Ausgehend vom Ist-Stand und unter Berücksichtigung des Bedarfs sollen entsprechende Empfehlungen abgeleitet werden. Projektergebnisse und Erkenntnisse werden in einem Projektendbericht zusammengefasst, der den Ist-Stand, den Bedarf der KundInnen, der Branche und relevanter StakeholderInnen beschreibt und Empfehlungen für Qualitätsstandards für Aus- und Weiterbildungen sowie Zertifizierungen beinhaltet. Eine Publikation soll die Ergebnisse einer quantitativen Online-Befragung von Unternehmen hinsichtlich Erfahrungen mit bisherigen Sicherheitsdienstleistungen und Leistungen von BeraterInnen im Zusammenhang mit RM, BCM und SM und deren möglichen Bedarf für die Zukunft der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich machen.
Details
| Projektzeitraum | 01.10.2017 - 30.11.2018 |
|---|---|
| Fördergeber | FFG |
| Förderprogramm | KIRAS |
| Department | |
| Projektverantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) | Assoz. Prof. Mag. Dr. Walter Seböck, MAS MSc |
| Projektmitarbeit |
Publikationen
Seböck, W.; Biron, B.; Pospisil, B. (2023). Challenges and Implementation of CBRN Sensor Networks in Urban Areas. Information Technology in Disaster Risk Reduction. ITDRR 2022. IFIP Advances in Information and Communication Technology, 672: https://doi.org/10.1007/978-3-031-34207-3_9, Springer, Cham
Seböck, W., Zwickl, D., Pospisil, B., Rasch, M., Hofstätter, M. (2021). Nutzen eines CBRN-Sensornetzwerks in urbanen Räumen. In: Disaster Competence Network Austria, Disaster Research Days 2021: 11, Universität für Bodenkultur Wien, Wien
Pospisil, B.; Seböck, W. (2020). »Ohne Akzeptanz ist eine Technologie sinnlos« – Technische Systeme im Einsatzverfahren. In: Disaster Competence Network Austria (DCNA), Disaster Research Days 2020 - Book of Abstracts: 50-53, Druck.at, online
Vorträge
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Set a Fox to Keep the Geese? State Authorities Using Artificial Intelligence to Fight Fake News
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SDG 16 and Transformational Governance: Fighting Climate Change Fake News using AI and Big Data
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