QualiSig

Beschreibung

Während der aktuellen weltweiten Pandemie und unsicheren Zeiten gilt es den in Österreich lebenden Menschen Stück für Stück ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Für Sicherheit im Bereich der digitalen Kommunikation möchte das das Projekt “QualiSig” der A-Trust GmbH in Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems, der Semotec GmbH und Consulting durch die Jelurida Swiss SA sorgen. Das Ziel des Projekts ist es, durch die gezielte Kombination von rechtsgültigen digitalen Signaturen (wie beispielsweise der von der A-Trust betriebenen “Handy-Signatur”) und modernen Blockchain-Technologien (wie beispielsweise der Blockchains “Ardor” und “Nxt”) Probleme im Bereich der Kommunikation zu lösen, welche durch die COVID-19 Situation entstanden sind oder dadurch immanent wurden. Folgende Fragen können unter anderem dadurch klar geklärt werden: Wer hat die Information ausgestellt? Wer darf die Information öffnen? Ist der/die Empfänger*in auch die Person, für die sie sich ausgibt? Wurde die Information selbst verändert oder gefälscht? Und welche Handlungsvollmacht hat eine Person und durch wem wurde diese ausgestellt? Die Klarheit der Identität ist durch die Verwendung einer eIDAS Konformen digitalen Signatur hergestellt und die Speicherung der sensiblen Daten ist dank Blockchain Technologien und hochmoderner Verschlüsselungsverfahren nicht an eine zentrale Stelle gebunden, keine “Cloud-Services” von externen Anbietern werden benötigt. Der Zugriff auf die jeweiligen Personenbezogenen Daten ist nur in den Händen jener Beteiligten die darauf Zugriff haben sollen. Und Bürger haben auch die Möglichkeit selbst ein aktiver Teil der Blockchain zu sein, z.B. einfach mit ihrem Mobiltelefon oder ihrem handelsüblichen PC. Die Lösung “QualiSig” deckt folgende Anwendungsfälle ab: Kontrolle durch die Bürger*innen von Personen die Tür-zu-Tür Aktivitäten durchführen, wie z.B. die Blutabnahme für einen Antikörper Test, ein PCR-Test in Gebieten wo vermehrt COVID-19 Fälle aufgetreten sind, oder die Kontrolle der Quarantäne Maßnahmen. Die Testpersonen können sich mit einem QR Code ausweisen, welcher zu einer die Bürger*innen verifizierbaren Bestätigung führt. Eine sichere Kommunikation zwischen Behörden und von der Regierung beauftragten Institutionen mit Bürger*innen im Bereich der persönlichen Kommunikation (z.B. Übermittlung von sensiblen Daten). Die Möglichkeit allgemeine Informationen “Fake-News-geprüft” zu publizieren. Dies bedeutet, dass der Urheber (die Autoren) der Nachrichten verifizierbar sind und die Texte nicht verändert werden können, lediglich “Updates”, die wiederum signiert werden müssen, können eingespielt werden. Die Verbindung von verschiedenen Datensätzen wie Beispielsweise einem Flugticket und einem signierten Gesundheitszeugnis. Hierbei wird angezeigt, dass es ein gültiges Gesundheitszeugnis gibt und die “Basisdaten” dazu werden angezeigt. Es werden aber keine weiteren persönlichen Daten preisgegeben. Diese Prototypen können in weiterer Folge von den Behörden, von Behörden beauftragten Stellen und von NGOs für den jeweils passenden Zweck adaptiert und genutzt werden und auch Anwendungsfälle die über jene die für die COVID-19 Situation relevant sind können aus dem Projekt entstehen.

Details

Projektzeitraum 01.08.2020 - 30.06.2020
Fördergeber FFG
Förderprogramm
Department

Department für Kunst- und Kulturwissenschaften

Zentrum für Angewandte Spieleforschung

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Mag. Dr. Alexander Pfeiffer, MBA MA
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