Beschreibung

In Abstimmung mit Gemeinden im Steirischen Zentralraum sollen im kommenden Arbeitsprogramm 2025 mögliche Zugänge zum Thema Regenwassermanagement schwerpunktmäßig im Bereich Klimawandelanpassung behandelt werden. Im Fokus stehen dabei – basierend auf bisherigen Gesprächen mit Gemeinden – so genannte „nature based solutions“, also naturbasierte und ingenieurbiologische Lösungen, welche sich in das Landschaftsbild eingliedern und einen positiven Beitrag zum Wasserrückhalt in der Fläche sowie zur Biodiversität leisten können. Impulsgebende Aktivitäten, wie etwa eine Machbarkeitsuntersuchung sowie in weiterer Folge die Entwicklung möglicher „prototypischer“ Flächen in Pilotgemeinden werden für die Region angestrebt. Die Entwicklung und Umsetzung eines solchen Vorhabens erfordert aufgrund der Beteiligung verschiedener Fachdisziplinen und der Einbindung von diversen Stakeholdern eine entsprechende Konzeptionsphase. Darin soll die inhaltliche Definition der Ausgangssituation, der genauen Aufgabenstellung und Ziele im Projekt erfolgen. Auf Basis definierter Zielsetzungen sollen Empfehlungen für entsprechende Aktivitäten und Phasen formuliert sowie erforderliche Fachdisziplinen identifiziert werden. In diesem Zusammenhang soll im Rahmen der gegenständlichen Ausschreibung in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber sowie unter Einbindung von durch oben genannte Problemstellungen betroffener und interessierter Gemeinden die Abwicklung einer entsprechenden Vorphase erfolgen, deren Ergebnis eine Projektkonzept ist. Das erarbeitete Dokument dient als konzeptive Vorlage für mögliche Folgeaktivitäten und Ausschreibungen im Bereich der Klimawandelanpassung im Rahmen des Projektes Klima- und ressourcenstarke Region Steirischer Zentralraum 2025 mit Schwerpunkt auf dem Bereich des Regenwassermanagements. Hauptaugenmerk der Vorlage liegt dabei in einem ersten Schritt auf der Vorbereitung einer Machbarkeitsuntersuchung, welche ab dem Jahr 2025 umgesetzt werden soll. Auf Basis der Machbarkeitsuntersuchung werden nach Vorliegen entsprechender Ergebnisse mögliche Pilotumsetzungen in 1 – 2 Gemeinden im Rahmen weiterer Arbeitsprogramme oder thematisch passender Förderprogramme angestrebt.

Details

Projektzeitraum 01.01.2025 - 31.12.2025
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Projekt­verantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Kainz
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