Beschreibung
Eine Reihe von Umfragen hat gezeigt, dass die Mehrheit der europäischen Bevölkerung glaubt, dass Alzheimer und andere Arten von Demenz ein normaler Teil des Alterungsprozesses sind. Infolgedessen versäumen es viele Menschen, rechtzeitig medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, was zu einem Mangel an medizinischen Behandlungen und/oder sozialer Unterstützung führt. Bisher haben eine Handvoll europäischer Länder durch öffentliche Kampagnen und andere Aktivitäten erfolgreich Aufklärungsarbeit geleistet. Dieses Projekt wird von diesen Ländern lernen: Welche Sensibilisierungsstrategien haben sie angewandt? Welchen Herausforderungen standen sie gegenüber? Es sei darauf hingewiesen, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Demenz im Jahr 2017 zu einer Priorität im Bereich der öffentlichen Gesundheit erklärt hat und die Sensibilisierung als eine der wichtigsten Maßnahmen empfiehlt (Aktion 2 im globalen Plan): WHO Global action plan on the public health response to dementia 2017-2025 ttps://www.who.int/publications/i/item/global-actionplanon-the-public-health-response-to-dementia-2017---2025 Alle WHO-Mitgliedsstaaten haben diesem Plan zugestimmt, aber nur wenige Mitgliedsstaaten haben ihn umgesetzt. Von unseren Partnern haben Österreich, Norwegen und Griechenland einen nationalen Plan entwickelt, während Kroatien und Bosnien-Herzegowina dies nicht getan haben. Dies bietet die Möglichkeit, von diesen Partnern zu lernen, die noch keinen nationalen Plan umgesetzt haben. Die Finanzierung dieses Projekts bietet denjenigen, die noch keinen nationalen Plan umgesetzt haben, die Möglichkeit, von diesen Partnern zu lernen. Darüber hinaus werden Fokusgruppen durchgeführt, um die Bedürfnisse der Zuwanderer und Zuwanderinnen in Bezug auf das Wissen über Demenz kennenzulernen, um gut strukturierte Schulungsseminare für diese Zielgruppen zu entwickeln.
Details
| Projektzeitraum | 01.10.2025 - 30.09.2028 |
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| Fördergeber | EU |
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| Projektverantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) | Univ.-Prof. Dr. Stefanie Auer |