Beschreibung

Eine langjährige Herausforderung in der amtlichen Bevölkerungsstatistik besteht darin, die Untererfassung schwer erreichbarer Bevölkerungsgruppen – insbesondere irregulärer Migrant:innen – zu quantifizieren, da diese in administrativen Quellen oft stark unterrepräsentiert sind. Das Horizon-Europe-Projekt Measuring Irregular Migration (MIrreM) hat hierzu innovative Schätzmethoden entwickelt, unter anderem auf Basis von Social-Media-Daten (Rodríguez-Sánchez & Tjaden, 2025). Ziel dieses Projekts ist es, die von Sánchez und Tjaden (2025) vorgeschlagene Methode weiterzuentwickeln und zu verbessern, um eine regelmäßige Anwendung in allen EU-Mitgliedstaaten zu ermöglichen. Dadurch sollen die Schätzungen zu irregulären Migrantenbeständen europaweit verlässlicher und vergleichbarer werden. Projektkoordinator: Sogeti (Luxemburg)

Details

Projektzeitraum 23.09.2025 - 19.04.2026
Fördergeber Sonstige
Department

Department für Migration und Globalisierung

Zentrum für Migrations- und Globalisierungsforschung

Projekt­verantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) Assoz. Prof. Mag. Dr. Albert Kraler

Vorträge

Application of the Predictive Indirect Residual Method to official statistics published in EU context

8th Meeting of the Task Force on Implementation Guidelines for a Harmonised Population Base, 10.12.2025

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