Beschreibung

Antimikrobielle Peptide (AMPs) stellen evolutionär konservierte Moleküle dar, die für die angeborene Immunität von essenzieller Bedeutung sind. Sie fungieren sowohl als antimikrobielle Wirkstoffe als auch als Modulatoren der Immunantwort. In Anbetracht der zunehmenden Problematik der antimikrobiellen Resistenz (AMR) können AMPs als potenzielle Strategie betrachtet werden, da sie auf mehrere Ziele wirken und den Mikroben somit die Entwicklung einer Resistenz erschweren. Obschon AMPs vielversprechende Alternativen zu konventionellen Antibiotika darstellen, sind sie mit Herausforderungen hinsichtlich ihrer Stabilität, Zytotoxizität und proteolytischen Abbaubarkeit konfrontiert, welche einer klinischen Anwendung entgegenstehen. Das Ziel dieses Projekts ist eine Vertiefung des Verständnisses von aus Blut gewonnenen AMPs. Dazu werden die spenderbezogene Variabilität der AMP-Aktivität, die Peptidstabilität, die Auswirkungen der Blutzellaktivierung auf die AMP-Freisetzung sowie ihre Wechselwirkungen mit der endothelialen Glykokalyx, heparinähnlichen Antikoagulantien und Antibiotika untersucht.

Details

Projektzeitraum 01.08.2026 - 31.07.2029
Fördergeber FWF
Förderprogramm
Department

Department für Biomedizinische Forschung

Zentrum für Biomedizinische Technologie

Projekt­verantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) Denisa Cont, PhD MSc
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