Neuer Beitrag der Serie „Ökonomisch denken. Verhalten verstehen. Gesund handeln.“
Ist der Ärztemangel tatsächlich das zentrale Problem der Gesundheitsversorgung – oder sind vielmehr die Rahmenbedingungen der Berufsausübung entscheidend? Dieser Frage widmet sich der aktuelle Beitrag der Serie „Ökonomisch denken. Verhalten verstehen. Gesund handeln.“, der im NÖ Consilium erschienen ist.
Auf Basis des Forschungsprojekts „Gesundheit.Region.Waldviertel“ zeigt der Beitrag, dass Versorgungsengpässe nicht allein durch die Zahl der verfügbaren Ärztinnen und Ärzte entstehen. Ebenso wichtig sind attraktive Arbeitsbedingungen, professionelle Gestaltungsspielräume und die Organisation des Gesundheitssystems. Entscheidungen von Ärztinnen und Ärzten sowie Patientinnen und Patienten beeinflussen sich dabei gegenseitig und prägen gemeinsam die Versorgungsstrukturen.
Der Beitrag plädiert daher für einen systemischen Blick auf die Gesundheitsversorgung: Nachhaltige Lösungen entstehen nicht allein durch zusätzliche Ressourcen, sondern durch Rahmenbedingungen, die eine qualitativ hochwertige und langfristig attraktive medizinische Tätigkeit ermöglichen.
Mit der Beitragsreihe „Ökonomisch denken. Verhalten verstehen. Gesund handeln.“ greift das Department für Wirtschaft und Gesundheit aktuelle Fragestellungen an der Schnittstelle von Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und Gesellschaft auf und macht wissenschaftliche Erkenntnisse für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.
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