Wissenschaf[f]t Zukunft Preis des Landes Niederösterreich an Lisa-Marie Wagner

Forscherin erhielt Auszeichnung für ihre Masterarbeit über Metamaterialien

12.10.2018

Beim Festakt der niederösterreichischen Wissenschaftsgala wurde Lisa-Marie Wagner der Wissenschaf[f]t Zukunft Preis am 10. Oktober 2018 überreicht. Sie erhielt den Preis für ihre Masterarbeit, welche sich mit der Entwicklung und Optimierung von Metamaterialien – im Kontext von Sensoren in der biomedizinischen Analytik beschäftigte.

Metamaterialien sind künstlich hergestellte Strukturen, die sich für elektromagnetischen Wellen, Licht oder Schall anders verhalten als natürliche Stoffe. „Ich untersuchte in meiner Masterarbeit, ob sich Split-Ring Resonatoren, eine künstlich hergestellte Struktur, als Biosensoren eignen, so Dipl.-Ing. Lisa-Marie Wagner, BSc vom Department für Integrierte Sensorsysteme an der Donau-Universität Krems, unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Hubert Brückl. Split-Ring Resonatoren sind spezielle Arten von Resonatoren, die aus einem metallischen Ring oder rechteckförmiger Schleife auf einem dielektrischen Substrat bestehen. Für ihre Anwendung als Sensor werden die metallischen Oberflächen biofunktionalisiert, sodass Biomoleküle an der Oberfläche binden können. Ziel dieser Arbeit war es, die Struktur verschiedener Split-Ring Resonatoren zu optimieren um einen hochqualitativen Biosensor zu erhalten.

„Das Thema Metamaterialien und Biosensoren wird mich auch in Zukunft im Rahmen meiner Doktorarbeit beschäftigen. Daher freue ich mich sehr, dass diese Arbeit mit einem Preis gewürdigt wurde“, so Lisa-Marie Wagner.

Sensorentwicklung und Mikroelektronik
Lisa-Marie Wagner hat ihren Bachelor und Master an der Fakultät für Technische Mathematik mit dem Schwerpunkt „Biomedical Engineering“ an der TU Wien abgeschlossen. Im Moment arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Wasser- und Umweltsensorik, unter der Leitung von Dipl.-Ing. Dr. Martin Brandl. Dort untersucht sie künstlich erzeugte Metamaterialien hinsichtlich ihrer Interaktion mit elektromagnetischen Wellen. Im Detail werden mathematische Modelle erstellt, die bei der Herstellung dieser Materialien helfen sollen. Diese Materialien werden in den Bereichen der mikro- und nanotechnologische Sensorentwicklung, Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie eingesetzt.

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