Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat das Public-Health-Institut Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) nach wegweisenden Ansätzen in der Aus- und Weiterbildung gesucht. Das Ergebnis ist der Bericht „Innovative Lehrbeispiele und modulare Gestaltungsmöglichkeiten“, in dem ein Format der Universität für Weiterbildung Krems als eines von 39 ausgewählten Beispielen präsentiert wird.
Konkret handelt es sich um den Kurs „Methoden und Design der empirischen Sozialforschung“ aus dem Masterstudium „Healthcare Management“. Die Aufnahme in den Bericht bestätigt den praxis- und forschungsgeleiteten Weg der Universität für Weiterbildung Krems in der Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen.
Der Kurs ist darauf ausgerichtet, Studierende mit klinischem oder gesundheitsbezogenem Hintergrund systematisch an das wissenschaftliche Arbeiten heranzuführen. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, Fragestellungen aus ihrem beruflichen Alltag in präzise Forschungsdesigns zu übersetzen.
Teamteaching und innovative KI-Integration
Besonderes Augenmerk legt das Kurskonzept auf ein integriertes Lehr-Modell. Anstatt qualitative und quantitative Methoden getrennt zu behandeln, werden diese im Teamteaching-Ansatz fachübergreifend vermittelt. Dieser interdisziplinäre Zugang stellt sicher, dass die Studierenden die für sie passende Methodik zur Lösung komplexer Problemstellungen im Gesundheitswesen wählen können. Ein wesentlicher Teil der Innovation besteht zudem darin, den reflektierten und verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der empirischen Arbeit als festen Bestandteil der Ausbildung an der Universität für Weiterbildung Krems zu verankern.
Dass das Format nun Teil der GÖG-Publikation ist, macht die angewandten Methoden auch für andere Bildungseinrichtungen zugänglich und unterstreicht die Sichtbarkeit der Lehre auf nationaler Ebene. Der Bericht zeigt auf, wie durch eine enge Begleitung im Online-Setting und eine konsequente Ausrichtung auf den Praxistransfer die Professionalisierung im Bereich Public Health nachhaltig unterstützt werden kann.
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