Mag.a Dr.in habil. Margit Höfler, BA, tritt mit 1. März 2026 die Professur für Kognitionsforschung gemäß §99 UG an der Universität für Weiterbildung Krems an. Mit der Einrichtung der neuen Professur baut die Universität einen bedeutsamen Themenbereich an der Fakultät für Medizin und Gesundheit weiter aus. Die Professur ist am Department für Demenzforschung und Pflegewissenschaft angesiedelt und widmet sich grundlegenden wie anwendungsorientierten Fragestellungen zu kognitiven Prozessen im Erwachsenenalter.
Im Mittelpunkt stehen jene Mechanismen von Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernen, die wesentlich für Alltagskompetenz, Selbstständigkeit und Lebensqualität sind. Die Professur wird den Aufbau eines Forschungslabors vorantreiben, um Methoden wie Eye-Tracking in Forschung und Lehre zu integrieren.
„Aus meiner Sicht wissen wir viel zu wenig, wie bei älteren Menschen zum Beispiel Aufmerksamkeitsprozesse und Gedächtnis funktionieren“, sagt Höfler. „Aber dieses Wissen ist von größter Bedeutung, wenn wir Förder- und Unterstützungsprogramme für ältere Menschen und Menschen mit Demenz entwickeln möchten. Diese Professur gibt mir die Chance, diese wichtige Forschungslücke zu schließen.“
Darüber hinaus übernimmt Höfler Aufgaben in der Weiterentwicklung des Departments. Dazu zählen die Einwerbung nationaler und europäischer Drittmittel sowie die Mitwirkung an Leitungs- und Managementaufgaben. Auf diese Weise stärkt die Professur das Department in seiner strukturellen Entwicklung und bringt zugleich die Kognitionsforschung am Standort fachlich weiter voran.
Wissenschaftliche Kontinuität und methodische Expertise
Mit Höfler wird die Professur von einer ausgewiesenen Expertin besetzt. Sie absolvierte ihr Doktoratsstudium an der Universität Graz und erwarb dort ihre Lehrbefugnis. Bereits seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Demenzforschung und Pflegewissenschaft an der Universität für Weiterbildung Krems.
Ein Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf der Untersuchung visueller Aufmerksamkeit mittels Eye-Tracking-Verfahren. In diesem Bereich leitete sie mehrere grundlagenorientierte Forschungsprojekte und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen. Zudem ist Höfler in mehrere interdisziplinäre Projekte im Bereich der Demenzforschung und Prävention eingebunden.
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